Nachdem mein Februar in Bezug aufs Lesen nicht ganz so gut lief, bin ich mit einigen richtig guten Büchern in den März gestartet.
Aktuell lese ich:

Ich habe den Monat direkt mit vier ganz verschiedenen Büchern begonnen. In unserer Sanderson Leserunde haben wir mit „Shadows of Self“ begonnen, dem zweiten Teil der zweiten Ära von Mistborn. Auch wenn mir der erste Teil nicht ganz so gut gefallen hat wie erwartet (weiter unten mehr dazu) bin ich doch gespannt auf die weiteren drei Bände dieser Reihe.
In einer anderen Lesegruppe lese ich über den Monat hinweg „Mädchen, Frau etc.“. In diesem Buch geht es wohl um 12 Schwarze Frauen, deren Geschichte auf die ein oder andere Weise miteinander verknüpft ist. Bisher habe ich nur das erste Kapitel gelesen. Ich bin nicht ganz so begeistert davon, dass hier auf Punktation fast vollständig verzichtet wurde, allerdings habe ich mich doch schnell in den Stil eingefunden.
In einem Buddyread lese ich derzeit „This Poison Heart“. Dies ist mein zweites Buch der Autorin – zuvor habe ich bereits „Cinderella ist tot“ gelesen. Leider hatte mir das so gar nicht gefallen, weshalb dieses Buch dann auch zur SuB-Leiche mutiert ist. Im Rahmen meines Projekts „Sind meine Buchboxen mein Geld wert?“ möchte ich aber in diesem Jahr gerne alle noch verbliebenen Bücher aus der Owlcrate lesen, weshalb ich dieses nun endlich herausgekramt habe. Der Anfang hat mir bisher generell gefallen, auch wenn ich alles bisher etwas unsubtil fand. Aber von der Pflanzenmagie und den Giften, um die es hier geht, bin ich jetzt schon ein Fan!
Zuletzt lese ich alleine derzeit „Nebelgeborene – Sonnenflügel und Geschwisterbande“. Das Buch erscheint Ende des Monats, pünktlich zur Leipziger Buchmesse und ist derzeit vorbestellbar. Ich darf es jetzt schon testlesen. Bisher gefällt mir die ziemlich düstere Welt schon einmal sehr und ich hoffe, die Geschichte geht so gut weiter, wie sie angefangen hat!
Gerade beendet:
“The Alloy of Law” war der erste Teil der zweiten Mistborn Ära und ich muss sagen, dass das Buch bei mir gemischte Gefühle hervorgerufen hat. Einerseits mochte ich es zu sehen, wie sich diese Welt nach Jahrhunderten verändert hat und welche Einflüsse die erste Ära auf die Gegenwart hatte. Und ich muss auch sagen, dass sich jegliche Kritik, die ich an dem Buch habe, an der Messlatte misst, die Sanderson bei mir bereits mit anderen Werken gesetzt hat. Aber dafür muss ich sagen, dass die Geschichte mich hier nicht sonderlich überzeugen konnte und sich eher wie eine Einleitung las. Die Actionszenen waren langweilig und teils unverständlich für mich, die Charakter blieben größtenteils eher flach und leider begann das Buch mit Fridging. Ich glaube, dass die Reihe im weiteren Verlauf ziemlich gut werden könnte, aber mein erster Eindruck war leider nicht ganz so positiv.
Gerade noch im Februar beenden konnte ich „Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Dämon rettete“. Auch dieses Buch war eher ein gemischtes Erlebnis für mich. Es ging in dieser Geschichte um die Gewürzhändlerin Cinnamon, die versehentlich einen Dämon rettet und mit ihm loszieht, um alle Dämonen vor einem Lich zu retten. Das Buch ist dabei eher als Parodie auf Tropes klassischer Fantasy und Romantasy geschrieben. Leider muss ich gestehen, dass sich das Buch für mich nicht wirklich deutlich als Parodie las. Ja, es wurde teils lustig und man merkte auch manchmal, dass sich die Geschichte nicht wirklich ernst nahm – aber für mich war dieser Aspekt zu wenig ausgeprägt, um die ganzen Probleme, die das Buch hatte, zu überdecken. So war das Worldbuilding extrem schwach und die Charaktere handelten oft auf die dümmste mögliche Weise. Insbesondere Cinnamon war teils so naiv, dass es mir beim Lesen weh tat. Meine ausführliche Rezension zum Buch wird voraussichtlich in zwei Wochen folgen.
Mein erstes Buch im März war die Novelle „Every Heart a Doorway“. Ich hatte mir das Buch recht spontan als E-Book besorgt und hatte einfach Lust darauf, mit diesem den Monat zu beginnen. Das Buch las sich dann auch zügig weg, was ich sehr gut fand. Die Kürze war jedoch auch der große Nachteil dieser Geschichte. Es ging darin um eine Schule für Jugendliche, welche durch eine Tür in eine andere Welt getreten sind und danach ihren Weg zurückfanden. Der Anfang dieses Buches war so ziemlich perfekt und ich war sicher, hier ein Jahreshighlight gefunden zu haben. Leider verändert sich der Ton innerhalb kürzester Zeit und es gibt aus dem Nichts graphische Beschreibungen von brutalen Verbrechen. Auch wenn ich damit generell kein Problem habe, war dies aufgrund der Kürze der Geschichte und der Plötzlichkeit eher verwirrend und die Aufarbeitung und Aufklärung des Ganzen verlief dann auch viel zu schnell. Zudem hat mich auf Dauer etwas gestört, wie unsubtil das Buch mit seinen Nachrichten war. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass gewisse Dinge eher den Raum gehabt hätten, zwischen den Zeilen zu wachsen, statt als Kalendersprüche immer wieder eingestreut zu werden, ohne wirkliche Auswirkungen auf die Geschichte zu haben. Insgesamt hat mir die Geschichte trotz dieser Kritik gut gefallen und ich werde die Reihe fürs erste weiterverfolgen, aber nach dem sehr starken Anfang war ich hier doch leicht enttäuscht.
Neuzugänge:

In dieser Woche sind gleich drei schöne neue Bücher eingezogen. Zunächst kam die Illumicrate aus dem Februar an, mit einer Ausgabe von „To Cage a God”. Leider muss ich sagen, dass mir das exklusive Farbschema so gar nicht gefällt. Abgesehen davon ist dies jedoch eine wunderschöne Ausgabe.
„The Witch and the Tsar“ habe ich gebraucht gekauft. Ich hatte eine englische Bloggerin darüber sprechen hören und bin dadurch neugierig auf das Buch geworden.
Zuletzt kam endlich „Träne des Todes“ an, der letzte Band in der Trilogie um den Ermittler Lewis van Allington. Eigentlich war das Buch ursprünglich angekündigt für Ende 2022 und hat sich dann mehrfach verschoben. Ich bin sehr gespannt auf das Buch und hoffe, dass sich die Wartezeit gelohnt hat. Für ein gutes Buch bin ich gerne bereit, länger zu warten!
Aktuelle Blogbeiträge:
Und privat?
Diese Woche war nicht wirklich etwas los, aber wir nutzen das Wochenende gerade, um endlich wieder einige unserer Minis für Gloomhaven anzumalen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal machen würde, denn malen gehörte nie wirklich zu meinen Stärken!
