Cover Faebound im Bücherregal
Rückblick

Wochenrückblick KW5 2024

In dieser Woche habe ich vor allem durch die ersten Bücher für den Seraph 2024 gelesen. Ich hatte auch endlich wieder etwas mehr Zeit zum Lesen, da ich nach einem Konzert definitiv zu wenig anderem gekommen bin und so habe ich mal wieder einiges zu berichten!

Aktuell lese ich:
Cover Faebound im Bücherregal

Zusammen mit Steffi von @faanielibri lese ich „Faebound“. Das Buch war im Dezember in der Fairyloot Adult Box und wir waren beide direkt gehyped! Die Ausgabe ist dazu noch wunderschön und ich bin so gespannt auf dieses Buch! Die ersten Abschnitte haben mir bereits gut gefallen. Es geht hier um zwei Schwestern der Elfen, die verstoßen werden und die Fae finden, welche seit tausenden von Jahren als verschollen gelten.

Mit der Sanderson-Gruppe werde ich mich in den nächsten Monaten der zweiten Mistborn Ära widmen. Das erste Buch der Reihe ist „The Alloy of Law“ und spielt einige hundert Jahre nach dem letzten Band von Ära 1. Auch hier sind wir noch nicht besonders weit gekommen und mein erster Eindruck ist etwas gespalten. Ich mag es, dass die Protagonist*innen ältere Charaktere sind. Wax sagt von sich selbst, dass er bereits über 40 ist und ich vermute, dass die anderen Charaktere größtenteils ebenfalls in diesem Bereich angesiedelt sind. Insbesondere Steris hat es mir aber bereits angetan. Was mich weniger begeistert hat war, dass Wax erste Frau im Prolog gestorben ist – dies wirkte sehr wie Fridging und ich bin gespannt, ob dazu noch irgendetwas kommt, was den Trope abmildern könnte.

Ich habe gestern auch noch mit „Mein Name ist Estela“ begonnen. In diesem Buch wird die Haushälterin einer Familie verhört, nachdem die Tochter der Arbeitgeberin gestorben ist. Das Buch spielt in Südamerika und es geht um Klassenunterschiede und Privilegien. Allerdings bin ich bisher etwas verwirrt von Estelas Art zu erzählen und einigen ihrer Handlungen – beides steht im starken Kontrast dazu, wie sie in der Erzählung herüberkommt.

Bei „Becoming“ bin ich in dieser Woche nicht weitergekommen.

Gerade beendet:
Rythm of War Part Two und Das Licht ungewöhnlicher Sterne stehen nebeneinander in einem Bücherregal

In dieser Woche habe ich so einige Bücher beenden können. Das erste davon war „Das Licht ungewöhnlicher Sterne“. So gut mir der Anfang dieses Buches auch gefallen hat, kann ich leider nicht zu viel positives darüber sagen. Es war eine kreative Geschichte und absolut einzigartig in ihrem Versuch, eine Fantasygeschichte mit Dämonen, eine Sci-Fi Handlung über eine Raumschiffkapitänin und eine Coming of Age Story über Musik und Identität zu verknüpfen. Leider schaffte das Buch dieses ambitionierte Vorhaben nur bedingt zu verwirklichen. Für meinen Geschmack passierte einfach zu viel, wodurch die einzelnen Handlungen zu wenig Raum erhielten. Insbesondere der Sci-fi Handlungsstrang war hiervon betroffen, wodurch es wirkte, als sei dieser nur dafür da, die Auflösung am Ende zu ermöglichen (welche mir auch nicht wirklich gefiel). Hinzu kam, dass es größere Probleme in Bezug auf die Übersetzung gab. Meine ausführliche Rezension wird voraussichtlich nächste Woche kommen.

Auch „Rhythm of War – Part Two” konnte ich abschließen und damit bin ich nun bei den Sturmlicht Chroniken auf dem neuesten Stand – zumindest bis im Dezember der letzte Band erscheint. Nachdem Part 1 dieses Buches für mich das schwächste der ganzen Reihe war, war Part 2 wieder voll dabei und konnte mich absolut begeistern!

In diesem Jahr bin ich in der Jury für den Seraph 2024 und hierfür habe ich bereits die ersten Bücher gelesen. Dabei war „Das Stoffuniversum“, eine Geschichte über einen Mann, der alle paar Tage, Wochen oder Monate im Körper eines anderen Ichs aus einer anderen Welt aufwacht. Er lebt diese verschiedenen Leben für kurze Zeit und leidet sehr darunter, dass er keine bleibenden Verbindungen zu anderen Menschen knüpfen kann. Bis er durch Zufall an einen Physiker gerät, der ihm vielleicht helfen kann. Mir hat die Grundidee des Buches sehr gefallen und es gab einige Aspekte, die ich mochte. Die Geschichte war durchaus ambitioniert und leider hatte ich das Gefühl, dass der Autor dem nicht wirklich gerecht werden konnte. Dazu sei aber auch gesagt, dass sich das Buch stark auf Philosophie bezog und mir als Philosophin dabei immer wieder auffiel, dass hier ein eher klischeehaftes Verständnis davon vorherrschte, was Philosophie eigentlich ist, im Vergleich zu den Naturwissenschaften. Meine Sichtweise auf das Buch wurde hier sehr stark durch mein Studium geprägt. Allerdings muss ich auch abgesehen davon sagen, dass es viel Unlogisches und nicht ganz Durchdachtes in der Handlung gab.

Auch „Die geflohene Geschichte“ konnte ich beenden. Hier geht es um eine Stadt, in welcher Figuren aus Geschichten entkommen können. Die Autorin Kate hatte bisher nicht mit diesem Problem zu kämpfen, bis eine ihrer Figuren scheinbar einen Menschen umbringt. Kate will versuchen, ihre Figur vor der Polizei zu finden, um nicht selbst angeklagt zu werden. Die Idee des Buches hat mir gefallen, aber das Worldbuilding und die Charaktere blieben mir einfach viel zu blass und unausgereift. Insbesondere Kate schien zwischen verschiedenen Motivationen hin und herzuwechseln, was sie schwer greifbar machte. Dafür, dass das Buch auf einer Metaebene kritisierte, dass Geschichten nicht gut seien, wenn sie darauf basieren, den Lesenden sichtbar Informationen vorzuenthalten, beruhte diese Geschichte viel zu sehr darauf und beide Auflösungen am Ende waren einfach ziemlich enttäuschend.

Zuletzt habe ich noch ein drittes Buch für den Seraph beendet, welches ich hier jedoch nicht namentlich nennen werde, aufgrund der aktuellen Situation mit dem Piper Verlag.

Neuzugänge:
Voyage of the Damned Illumicrate Edition & The Unmaking of June Farrow Fairyloot Edition

In dieser Woche hat mich die Illumicrate vom Januar erreicht. Darin enthalten war eine sehr schöne Edition von „Voyage of the Damned”. Ein Murder Mystery aber als Fantasygeschichte – ich habe richtig Lust darauf und wünschte, ich könnte es einfach spontan direkt lesen. Leider ist das genau in diesem Monat nicht möglich!

Zudem kam „The Unmaking of June Farrow” an – ein Roman über eine Frau, deren Familie verflucht ist und die nicht selbst diesem Fluch erliegen möchte. Ich habe die Spezialedition der Fairyloot bestellt, weil ich das Buch gerne passend zum letzten Roman der Autorin gestaltet haben wollte, allerdings wurde hier gar nicht darauf geachtet, dies passend zu machen.

Aktuelle Blogbeiträge:
Und privat?

Ich war am Montag auf dem Konzert von Bad Omens in Köln. Eine Freundin wollte die Band unbedingt live sehen und da sie mir auch gut gefallen, bin ich gerne mitgegangen. Sie sind live auf jeden Fall sehenswert! Ich habe allerdings auch gemerkt, dass ich alt werde – der nächste Tag war für mich absolut gelaufen 😀

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