Vor einem Bücherregal steht ein Stapel Bücher. Darauf sind zu sehen Warrior Girl Unearthed, Sword Catcher, Asrai, Die drei Sonnen, Rythm of War
Rückblick

Wochenrückblick KW46 2023

Durch den großen Leseabend während des Drakonischen Lesemarathons habe ich einiges aufholen können. Trotzdem ist in dieser Woche eher mein SuB gewachsen, da so einige tolle Neuerscheinungen einziehen durften!

Aktuell lese ich:
Vor einem weiß-rosa Hintergrund sind die Cover von Sword Catcher, Before the Coffee gets cold und Gallant abgebildet

Ich habe in dieser Woche wieder damit begonnen, an „Gallant“ weiterzulesen. Dabei musste ich das letzte Kapitel, an dem ich aufgehört hatte, noch einmal lesen, weil ich nicht mehr ganz wusste, was zuletzt los war, aber generell hatte ich noch gut im Kopf, was zu Beginn passiert ist. Besonders viel weiter bin ich allerdings auch nicht gekommen.

Wo ich dagegen sehr viel weitergekommen bin, ist „Sword Catcher“. Nachdem ich hier nun auch eine englische Ausgabe zur Verfügung habe, konnte ich einige Stellen vergleichen und bin dadurch nun sicher, dass die seltsamen Formulierungen, über die ich immer wieder stolpere, klar an der Übersetzung liegen. Ich kann dies bis zu einem gewissen Grad auch verstehen. Da das Buch fast zeitgleich mit der englischen Version herauskommen sollte, musste die Übersetzung innerhalb kürzester Zeit angefertigt werden. Gut finde ich diese Qualität allerdings nicht. Ich werde den Rest des Buches jedenfalls auf Englisch lesen.
Inhaltlich muss ich dagegen sagen, dass mich das Buch immer mehr begeistert. Es geht hier ja um den Schwertfänger Kel, der als Body Double für den Kronprinzen einspringt und gleichzeitig um Lin, die der einzigen Volksgruppe angehört, die noch leichte Magie wirken kann. Zu Beginn fand ich das Tempo etwas zu langsam, mittlerweile muss ich aber sagen, dass ich diese Langsamkeit fast schätze. Ich fühle mich mittlerweile fast zuhause in den Straßen der Stadt und habe das Gefühl, die wichtigen Charaktere sehr gut zu kennen. Mittlerweile nimmt eine Intrige Form an und gerade durch das Tempo ist dies richtig spannend. Ein paar kleinere Kritikpunkte habe ich zwar noch, insbesondere was die Charakterentwicklung von Prinz Connor angeht, aber da das Buch hier noch nicht zu Ende ist, warte ich erstmal noch ab.

Ich habe zudem die ersten Seiten von „Before the Coffee gets cold“ gelesen. Ich wusste im Vorfeld, dass hier Menschen für kurze Zeit in die Vergangenheit transportiert werden können, um noch einmal mit jemandem zu sprechen, mit dem sie bereits zuvor im Café waren. Dadurch konnten etwa Verstorbene ein letztes Mal gesehen werden. Ich hatte vor langer Zeit mal eine Rezension bei einer Booktuberin gesehen, die vollständig begeistert war und meinte, das Buch sei so emotional. Meine Hoffnung war dadurch, vielleicht sogar noch ein letztes Jahreshighlight zu finden (als hätte ich nicht schon genug…). Auch wenn ich erst knappe 20 Seiten gelesen habe, kann ich jetzt schon sagen, dass es das nicht wird. Die Geschichte wird nicht besonders gut erzählt. Es kamen bereits mehrere Charaktere vor und ich kann sie alle nicht auseinanderhalten, weil man einfach so wenig gute Interaktion bekommt. Es wird genauer beschrieben, was die Personen anhaben, oder was für alltägliche Tätigkeiten sie tun, als wirklich beschreibendes, was sie von den anderen abgrenzen würde. Dazu ist im Text der male gaze recht präsent, was mich ja immer eher abstößt. Dennoch werde ich das Buch natürlich beenden und vielleicht überrascht es mich ja auch – 20 Seiten sind ja eigentlich keine Grundlage für ein abschließendes Urteil!

Gerade beendet:
Auf einem weiß-rosa Hintergrund sind die Cover von Dawnshard und The Soulmate Equation abgebildet

Unsere Sanderson-Gruppe hat in dieser Woche die Novelle „Dawnshard“ beendet und ich bin wieder einmal begeistert! Dieser Teil der Reihe der Sturmlicht-Chroniken erzählt wieder sehr schön die Geschichte von zwei Charakteren, die sonst eher Nebencharaktere sind. Rysn ist Händlerin und leidet darunter, dass sie durch ihre Querschnittslähmung nicht mehr so mobil ist, wie früher. Als ihr kleiner Begleiter, Chiri-Chiri, krank wird, kommt ihr die Möglichkeit, eine Expedition in die Heimat dieser mystischen Tiere zu machen, nur recht. Auf diese Expedition begleitet sie Lopen, zu dem ich hier aus Spoilergründen für die Reihe nicht wirklich etwas sagen kann.
Mir hat Rysns und Chiri-Chiris Geschichte so gut gefallen. Ich hoffe, die beiden werden zu wichtigen Charakteren in der Reihe, damit ich sie weiterhin sehen kann. Mein Kritikpunkt war jedoch Lopen, den ich zwar nicht so nervig fand, wie erwartet, aber dessen Mehrwert für die Geschichte ich nicht ganz gesehen habe. Da er aber vergleichsweise wenig Raum einnahm, war dies nicht so schlimm.

Zusätzlich habe ich mein erstes Buch in diesem Monat beendet, das ich nicht für den Drakonischen Lesemarathon gelesen habe. „The Soulmate Equation“ ist ein Buch, welches oft mit den Werken von Ali Hazelwood verglichen wird. Da ich dafür in der Stimmung war, habe ich es recht spontan gelesen. Ich muss leider sagen, dass ich diesen Vergleich nicht teilen kann. In der Geschichte geht es um eine neue Technologie, durch die Menschen durch einen DNA-Test ihren Seeleverwandten und perfekten Partner finden können. Die alleinerziehende Mutter Jess macht den Test und erhält ein fast perfektes Match mit dem Firmengründer River. Die beiden können sich zwar nicht leiden, entscheiden sich aber, die Technologie auf die Probe zu stellen. Sie daten probeweise, was ziemlich schnell doch zu Gefühlen führt. Auch wenn ich gewisse Aspekte der Geschichte sehr mochte, insbesondere die Diskussionen um Consent und die Art, wie mit dem Kind umgegangen wurde, habe ich einfach keinen Zugang zum Buch gefunden. Die Charaktere redeten oft nicht wie echte Menschen, Konversationen wirkten gestelzt, um clever zu erscheinen und dazu kam, dass ich absolut nicht verstehen konnte, woher denn diese Gefühle gekommen sein sollten. Das erste Drittel des Buches wird gezeigt, was für ein schlechter Mensch River doch ist und dann verliebt sich Jess innerhalb eines Dates unsterblich in ihn? Das fühlte sich zu einfach an.

Neuzugänge:
Zu sehen sind ein Bücherstapel mit allen neuen Büchern, das Cover von Sword Catcher aus der Fairyloot Adult und die Farbschnitte von Sword Catcher und von Asrai

In dieser Woche durften fünf neue Bücher in meinen Schrank einziehen. Zunächst natürlich, wie letzte Woche bereits erwartet, „Rythm of War – Part One“. Das Buch wird im nächsten Monat mit der Sanderson-Gruppe gelesen.

Ebenfalls einziehen durfte „Die drei Sonnen“. Dieser Hard Sci-fi Roman aus China wird ziemlich gehyped und es gibt bald sogar eine Show, die darauf basiert. Ich hatte länger mit dem Buch geliebäugelt und als es mir letztens günstig gebraucht angeboten wurde, habe ich zugeschlagen.

Schon lange gewartet habe ich auf „Asrai – Das Portal der Drachen“. Dieses Buch aus dem Drachenmond Verlag hat mich sofort angesprochen, da es um Drachenreiter geht. Ich muss aber sagen, dass ich die Autorin bisher eher mit jüngerer YA verbunden habe (wobei dieser Eindruck vor allem auf den Covern basiert, gelesen habe ich bisher nichts von ihr!), daher bin ich etwas nervös, ob mir das Buch wirklich gefallen wird.

Als Rezensionsexemplar einziehen durfte dann auch „Warrior Girl Unearthed“. Gerechnet hatte ich noch gar nicht so früh damit. Ich freue mich aber umso mehr, dass es schon hier ist. Ich hoffe, ich schaffe es noch in diesem Monat, es zu lesen – eingeplant hatte ich es eigentlich für Anfang Dezember. Die Geschichte ist wohl eine lose Fortsetzung von „Fire Keeper’s Daughter“ und ich habe mich kaum mit dem Inhalt auseinandergesetzt. Die Autorin hat mich beim letzten Mal absolut begeistert und ich hätte so ziemlich alles gelesen, was sie rausbringen könnte!

Zuletzt kam eine zweite Ausgabe von „Sword Catcher“ an. Diese war aus der Fairyloot Adult Box. Da ich Cassandra Clares Bücher früher sehr geliebt habe, war ich recht gespannt auf dieses neue Werk von ihr und auch wenn ich sonst nur von wenigen Büchern zwei Ausgaben im Schrank habe, mache ich für dieses eine Ausnahme!

Aktuelle Blogbeiträge:
Cover "Skyward Flight": Auf dem Cover ist das Symbol der DDF zu sehen. Das Buch liegt vor dem Stapel der ersten drei Bücher der Reihe

Skyward Flight

Während die Sternenjäger-Pilotin Spensa im Nirgendwo festsitzt, bleiben ihre Gefährten FM und Jorgen mit einem neuen Auftrag auf dem Planeten Detritus zurück: Sie sollen herausfinden, wie die von Spensa gestohlenen Hyperantriebe funktionieren. Denn nur so kann die Menschheit von Detritus entkommen und Verbündete unter anderen Spezies finden, die ebenfalls von der Superiority unterdrückt werden.
Dann erhalten FM und Jorgen einen Notruf der Ministerin Cuna vom verlassenen Außenposten Sunreach. Und auch Alaniks Volk auf dem Planeten ReDawn sowie die Kitsen auf Evershore brauchen dringend die Unterstützung von Skyward Flight in ihrem verzweifelten Kampf um Freiheit …

Cover "A Dowry of Blood" Fairyloot Adult Edition: Das Cover ist schwarz mit rötlichem Rand. Zu sehen ist eine Frau mit weißer Haut über deren Augen ein roter Streifen gemalt wurde

A Dowry of Blood

Zum Sterben zurückgelassen findet sich Constanta plötzlich in den Armen eines Fremden wieder, der sie zum Vampir verwandelt. Sie wird seine Braut und lebt an seiner Seite ein Leben im Luxus. Doch bald wird ihr klar, dass ihr Mann ihr nicht alles verrät. Als er eine gerissene Adlige und ein hungerndes Model ebenfalls in ihre Familie holt, muss sich Constanta entscheiden, wem ihre Treue gilt.

Und privat?

Ich habe endlich die Entscheidung getroffen, in 2024 eine Buchdecke zu häkeln. Das bedeutet, dass ich für jedes Buch eine entsprechende Menge an Reihen häkele, in einer Farbe, die zum jeweiligen Genre passt. Die Wolle kam in dieser Woche auch an und ich freue mich schon sehr darauf! Seitdem habe ich auch verstärkt wieder Bücher als Hörbuch gehört, damit ich nebenbei ein wenig häkeln üben konnte. Ich war nämlich ganz schön aus der Übung – aber das gibt mir die Möglichkeit ein paar Weihnachtsgeschenke zu häkeln!


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1 Kommentar

  1. […] AndersleserEule und BuchTorsten’s Bücherecke […]

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