Eine Woche voller Spaß und Arbeit für die Uni liegt hinter mir. Besuche auf einem Herbstmarkt und auf der Spielemesse waren tolle Abwechslung. Gleichzeitig habe ich den Monat mit vielen interessanten Büchern begonnen – und leider auch mit einem Flop.
Aktuell lese ich:

Ich lese wieder mehrere Bücher gleichzeitig. Zum einen befinde ich mich im Endspurt bei „Coming of Rage“, einer NA Queer Romance. Darin geht es um den reichen und berühmten Schauspieler Jeremy, der eigentlich alles hatte, bis ihn seine inneren Dämonen einholen. Nun ist er zurück in seiner Heimat Glasgow und muss sich verstecken, damit die Presse ihn nicht findet. Damit kommt er jedoch nicht gut klar und er ertränkt seine Probleme in Alkohol und anderen schädlichen Verhaltensweisen. Dann lernt er Alex kennen, den jungen Barkeeper, der seine eigenen Probleme offen auf der Haus trägt und die Last seiner ganzen Familie schultern muss.
Ich habe das Buch bereits vor längerem als Testleserin gelesen und freue mich sehr, dass es nun tatsächlich erscheint. Mir hat die Geschichte sehr gefallen und ich hatte damals schon sehr wenig Anmerkungen. Gerade lese ich es aber natürlich nochmal, um zu sehen was sich nach mehreren Testleser*innen und einem professionellen Lektorat verändert hat.
Unsere Sanderson-Gruppe ist natürlich wieder mit dem nächsten Buch dabei. Diesmal sitzen wir an „Oathbringer – Part Two“, oder „Die Splitter der Macht“, wie es auf Deutsch heißt. Zum Inhalt sage ich hier wie immer nichts, aber weise gerne auf meine Rezension zum ersten Band der Sturmlicht-Chroniken hin. Ich bin von diesen Büchern einfach durchweg begeistert und auch der Anfang dieses Bandes hat mich bereits überzeugen können!
Zuletzt habe ich gestern noch ganz spontan mit „The Galactic Zookeeper’s Guide to Heists and Husbandry” angefangen, weil ich einfach nicht in der Stimmung für komplexe Fantasy oder eher traurige Romance war. Das Buch versprach „Per Anhalter durch die Galaxis“-Vibes, worauf ich einfach Lust hatte. Weit bin ich noch nicht gekommen, weil mir einfach zu schnell die Augen zugefallen sind, aber bisher finde ich es sehr lustig, würde mir aber wünschen, mehr über das Worldbuilding zu erfahren. Es wurden bisher mehrere Alientiere genannt und diese wurden eher dürftig beschrieben, wodurch ich mir den Zoo, in welchem das Buch startet, nur bedingt vorstellen kann. Allerdings ist es auch schwer nach weniger als 30 Seiten bereits ein vernünftiges Urteil über so etwas zu fällen, insbesondere, da der Planet voraussichtlich bald verlassen wird und diese Beschreibungen dann ziemlich sinnlos gewesen wären.
Gerade beendet:

Das erste Buch, das ich in dieser Woche beendet habe, war „Study for Obedience“. Dieses Buch habe ich durch den Booker Prize gefunden und ich war direkt interessiert daran. Es geht darin um eine Frau, die ihr Leben lang dazu erzogen wurde, anderen zu dienen und die selbst kaum ein eigenes Leben für sich führen konnte. Nun zieht sie in ein fremdes Land, in dem sie die Sprache der Bewohner nicht spricht, um die Haushälterin ihres Bruders zu werden. Ich bin vor allem neugierig auf das Buch geworden, weil ich gelesen habe, dass es eine Studie über Schuld und Unschuld ist und darüber, ob Schuldige auch gleichzeitig Opfer sein können. Meine Meinung dazu nach dem Lesen ist zwiegespalten, auch wenn das Positive deutlich überwiegt. Generell hat es mir der Schreibstil schwergemacht, die Geschichte fokussiert zu lesen und ich muss gestehen, dass gerade die Frage der Schuld und Unschuld für mich hier eher klischeehaft behandelt wurde (insbesondere, was das Ende des Buches angeht). Dennoch war es faszinierend, dieser Protagonistin zu folgen, ihre Gedanken zu lesen und ich mochte ebenso, wie die jüdische Geschichte hier eingewoben wurde. Für mich ist dies kein Gewinnerbuch für einen Buchpreis (auch wenn ich natürlich die anderen Nominierten nicht gelesen habe), aber definitiv eines, das ich weiterempfehlen würde.
Ich habe dann einen Comic eingeschoben und zwar die „Nichtlustig Cartoons 2020-2021“ von Joscha Sauer. Diese habe ich natürlich bereits mehrfach gelesen, aber da ich für den Trick or Treatathon einen Comic oder etwas ähnliches lesen sollte, habe ich mich zu einem Reread entschlossen. Nichtlustig geht einfach immer!
Zuletzt habe ich noch „Das Kloster des geheimen Baumes – Die Drachenreiterin“ abgeschlossen. Da ich dazu bereits meine Rezension veröffentlicht habe, verweise ich einfach auf diese, bevor ich hier nur noch mehr rummeckere…
Neuzugänge:

In dieser Woche sind zwei Bücher neu eingezogen. Zunächst kam “Coming of Rage” in einer tollen Bloggerbox an. Die Autorin hat für ihr Bloggerteam Hardcover drucken lassen und dazu wundervolle Goodies geschickt, die perfekt zur Geschichte passen. Da es sich um eine Geschichte handelt, in der psychische Erkrankungen vorkommen, hat sie auch Informationsbroschüren dazu mitgeschickt, ebenso wie solche für LGBTQA+ Anlaufstellen. Das fand ich wirklich eine super Sache!
Zusätzlich kam auch noch „Buttercream Witch“ an. Dieses Buch habe ich in einer Vorbestelleraktion geholt, und daher kamen noch ein tolles Lesezeichen und eine niedliche Illustration an. Das Buch verspricht eine cozy Atmosphäre und Hexen und passt dadurch perfekt in den Herbst!
Aktuelle Blogbeiträge:

I’m Glad My Mom Died
Seit sie denken kann, wird Jennette von ihrer Mutter beherrscht, emotional erpresst und psychisch wie körperlich missbraucht. Das einzige, was Debra sich für ihre Tochter – aber vor allem für sich selbst – wünscht, ist Jennettes Erfolg als Fernseh-Star. Für Jennette beginnt ein Kreislauf aus Castings, Angstattacken und Selbsthass.
Dann bekommt sie die Rolle als Sam Puckett in der Nickelodeon-Serie »iCarly« – eine Rolle, in der sie sich gedemütigt fühlt und Produzenten ausgesetzt ist, die ihre Macht missbrauchen.
Als Debra an Krebs stirbt ist Jennette 21 Jahre alt und hat das Zentrum ihres Lebens verloren.
Das einzige, worüber sie noch Kontrolle hat, ist ihr Essverhalten und die junge Frau stürzt ab in Essstörungen, Alkoholsucht und toxische Beziehungen.

Das Kloster des geheimen Baumes – Die Drachenreiterin
Dumai, die geheime Erbin des Throns von Seiiki, ist nun eine Drachenreiterin. Sie fliegt mit ihrem Drachen Furtia durch das Reich, um das Volk vor der Bedrohung durch die finsteren Wyrm zu warnen. Aber niemand schenkt ihr Gehör. Zur gleichen Zeit bereitet Prinzessin Glorian von Ynis ihr Volk auf den Kampf gegen die bösen Drachen vor und muss sich außerdem ihrer menschlichen Feinde erwehren. Denn nicht alle, denen sie ihr Vertrauen schenkt, haben dies auch verdient. Zwei Reiche, ein Feind. Noch gibt es Hoffnung für die Menschen – doch wie lange noch?
Und privat?
Diese Woche war richtig viel los! Am Montag waren mein Freund und ich auf einem Herbstmarkt. Dort haben wir vor allem einen Haufen an Gewürzen mitgenommen, aber auch lokalen Honig und einen Teller, auf welchem man Käse und andere Dinge reiben kann. Da unsere Käsereiben immer wieder kaputt gehen, waren wir interessiert daran, ob so ein Teller vielleicht die bessere Wahl ist. Bisher sind wir tatsächlich zufrieden.
Am Donnerstag sind wir dann nach Essen auf die Spielemesse gefahren. Wir fahren immer sehr gerne dorthin und hatten auch diesmal sehr viel Spaß. Wir haben vor allem Prototypen gespielt, die noch nicht erschienen waren. Insbesondere “The Space-fish Crew” hat mich dabei richtig begeistert und ich hoffe, dass es nächstes Jahr irgendwann erscheinen wird! Unter den Spielen, die wir hätten kaufen können, haben wir leider nichts gefunden, was uns besonders interessiert hätte. Wir haben aber einige Runden Magic und Pokémon gespielt und dabei ein paar Karten mitnehmen dürfen.
Samstag war dann eine neue DnD-Runde, in der allerdings wenig passiert ist. Irgendwie war bei allen die Motivation nicht so hoch an dem Tag und wir haben immer wieder angefangen über anderes zu reden. Immerhin waren die Riesenziegen der Hit bei meinen Spieler*innen.
Die restliche Zeit, die dabei blieb, habe ich dann natürlich in ein Exposé für eine letzte Hausarbeit gesteckt und hoffe, dieses nächste Woche abschicken zu können.

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