In dieser Woche war ich erneut sehr eingespannt, was die Uni angeht. Zudem haben wir wieder so einige Projekte in unserer Wohnung verwirklicht. Dennoch hatte ich immerhin genug Zeit, um den neuen Band der Alex Verus Reihe zu beenden und eine seltsame kleine Novelle, auf die ich spontan Lust hatte!
Aktuell lese ich:

Ich befinde mich sowohl bei „Das Licht ungewöhnlicher Sterne“ als auch bei „Rythm of War – Part Two“ auf der Zielgeraden. Beide lese ich in Lesegruppen. Zweiteres gefällt mir gewohnt gut, Sanderson kann hier einfach wieder einmal überzeugen. Ersteres dagegen begeistert mich leider nicht ganz so sehr, wie den Rest der Gruppe. Zu beiden Büchern werde ich aber auch ausführliche Rezensionen schreiben.
Ich habe in dieser Woche auch nochmal um einiges weitergehört bei der Autobiographie von Michelle Obama, „Becoming“. Mittlerweile ist sie im Buch schon eine Weile mit Barack Obama zusammen und ich fand ihre Erzählung davon, wie sie ihn kennengelernt hat, ziemlich süß. Es ist interessant mehr über die Hintergründe der beiden zu erfahren und beide wirken wie Menschen, die einfach das besondere etwas haben. Bisher fand ich es sehr interessant zuzuhören, allerdings ist mir zuletzt eine Kleinigkeit negativ aufgestoßen: Michelle erzählt vom Tod einer ihrer Freundinnen und auf mich machte es den Eindruck, dass sie deren Tod im Buch eigentlich nur für die eigene Entwicklung darstellt. Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie die Situation wirklich war und ob dieser Tod vielleicht wirklich etwas so Starkes in ihr ausgelöst hat, dass es nötig war ihn so zu erzählen, aber auf mich wirkte das schon etwas zu selbstbezogen.
Zuletzt habe ich begonnen, eines der Bücher für den Seraphen zu lesen. Dieses ist jedoch eines der beiden Bücher von Piper, weshalb ich es hier nicht namentlich nennen werde. Mehr dazu etwas weiter unten im Beitrag.
Gerade beendet:

Ich hatte sehr spontan Lust darauf, eine seltsame kleine Novelle zu lesen. „The Tusks of Extinction” spielt in einer Zukunft, in der Mammuts genetisch neu erschaffen wurden und nun in der sibirischen Tundra leben. Doch weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, wird das Bewusstsein einer Elefantenforscherin, welche vor 100 Jahren getötet wurde, in eine Leitkuh verpflanzt. Es geht in dem Buch um Artenschutz und Wilderei, aber auch um Personalität, Erinnerung und Bewusstsein. Die Geschichte hat mich teils sehr berührt, teils aber auch sehr verwirrt zurückgelassen. An vielen Stellen war die Länge einer Novelle für diese Geschichte zwar gut gewählt, aber manche Themen hätten doch etwas mehr Platz gebraucht, um glaubhaft rübergebracht zu werden. Besonders gestört hat mich jedoch, dass die Elefantenforscherin, welche sehr lange Zeit als Rangerin gearbeitet hat, verwirrt von dem Konzept war, dass einzelne Tiere für Trophäenjagden verkauft werden, um von dem Geld konservative Arbeit zu finanzieren. Ich hätte es absolut glaubhaft gefunden, dass sie dieses Konzept nicht gutheißt (darüber wird, meines Wissens nach, auch durchaus stark diskutiert), aber dass sie es überhaupt nicht kannte war dann doch sehr unglaubwürdig.
Ebenfalls beenden konnte ich „Der Jäger von London“ und da meine Rezension dazu bereits auf dem Blog ist, lasse ich diese für sich sprechen!
Neuzugänge:

Ich habe in dieser Woche zwei letzte Weihnachtsgeschenke erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. @biancajahns hat mir „Blutbuch“ geschenkt. Mit diesem Buch habe ich geliebäugelt, seit es 2022 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Es passt sehr gut zu meinem Vorhaben, in diesem Jahr mehr Zeitgenössische Literatur zu lesen.
@federspule hat mir „Meister der Dschinn“ geschenkt, welches ich mir auch schon länger holen wollte. Dieses Buch ist in meiner Buchbubble sehr beliebt und ich kann es kaum erwarten, es endlich selbst zu lesen.
„The Tea Dragon Festival“ ist der zweite Band dieser unglaublich süßen Graphic Novel Reihe. Band 1 habe ich geliebt und ich freue mich so, hier endlich weiterlesen zu können!
Zuletzt haben mich alle 12 Bücher erreicht, welche ich für den Seraphen lesen muss. Die Mischung ist ziemlich bunt und es sind so einige Bücher dabei, auf die ich mich sehr freue!
Leseplan Februar:
Im Februar liegt mein Fokus darauf, die 12 Bücher der Shortlist vom Seraphen zu lesen. In diesem Jahr gehöre ich dort zur Jury und ich bin sehr gespannt darauf, welche Bücher mich am meisten begeistern können – und ob es den anderen Mitgliedern der Jury genauso gehen wird!
Neben der Shortlist habe ich drei Bücher, die ich selbst noch lesen möchte: Den nächsten Band der Mistborn-Reihe für unsere Sanderson-Gruppe, einen Buddyread mit @faanielibri und schließlich ein Buch für eine eigene Challenge!
Für den Seraph lese ich:
- Moorläufer
- Requiem für einen blutroten Stern
- A Breath of Winter
- Sunblessed
- Solar System: Lost
- Magische Bilder – Die verschollenen Meister
- A Song to Raise a Storm
- Die geflohene Geschichte
- Das Stoffuniversum
- Ever & After – Der schlafende Prinz
Zu dieser Liste gehören noch zwei Bücher von Piper, welche ich aufgrund der aktuellen Situation hier in keinem Kontext namentlich erwähnen werde. Als Teil der Jury werde ich diese Bücher lesen und entsprechend ihrem Inhalt fair bewerten. Ich werde ihnen jedoch weder hier noch auf Instagram eine Plattform bieten.
Weitere Bücher:
- Faebound
- The Alloy of Law
- Mein Name ist Estella
Aktuelle Blogbeiträge:
Und privat?
Nachdem ich in der letzten Woche meinen neuen Bücherschrank aufgebaut habe, habe ich in dieser Woche noch ein wenig daran gefeilt, wie ich meine Bücher sortieren sollte. Jetzt bin ich fürs erste zufrieden und hoffe, dass ich nicht zu bald wieder umräumen muss – bei meiner Lesegeschwindigkeit kommen ja doch immer recht schnell neue Bücher ins Hauptregal.
Zudem haben wir in dieser Woche das nächste Projekt in Angriff genommen: Ein neues Küchenregal. Wir kochen sehr gerne und haben dementsprechend so einige Küchenmaschinen. Leider fehlte in letzter Zeit ein wenig der Platz dafür. Jetzt hat endlich wieder alles seine Ordnung – mit Ausnahme des Weins. Für den werden wir noch ein kleines Weinregal brauchen.

