Beendete Bücher KW37: Die Insel der tausend Leuchttürme, The Luminaries, Love, Theoretically & Unter uns die Nacht
Rückblick

Wochenrückblick KW37&38 2023

Da ich in der letzten Woche unterwegs war und keine Zeit für meinen Blog gefunden habe, gibt es diese Woche gleich einen doppelten Wochenrückblick. Trotz allem habe ich doch viele Bücher beenden können (die Kürze dieser Bücher hat dabei aber eine ziemlich klare Rolle gespielt) und auch wenn meine Reise nach Hamburg und Kiel kein wirklicher Urlaub war, habe ich die Freizeit dort doch gut genutzt!

Aktuell lese ich:
Vor einem Bücherregal liegen Welch grausame Gnade und Oathbringer

Noch immer lese ich zusammen mit der Lesegruppe „Oathbringer – Part One“. Leider habe ich diesmal etwas den Anschluss verloren – eigentlich sollten wir fast fertig sein, während ich etwa in der Mitte des Buches bin. Mein Plan ist es jedoch, in der kommenden Woche endlich wieder aufzuholen!

Zusätzlich lese ich in einem Buddyread mit Diana von @magictimes_mit_dianaWelch trügerisches Glück“. Dies ist das Spin off zu „Welch grausame Gnade“. Die Protagonistin ist ein Nebencharakter aus der vorherigen Dilogie. Ich war mir zu Beginn nicht ganz sicher, ob mir das gefallen würde, aber bisher habe ich echt Spaß an dem Buch. Es ist jedoch schwer, hier mehr zur Handlung zu sagen, da ich sonst leicht die anderen Bücher spoilern könnte.

Gerade beendet:

Beendete Bücher KW37: Die Insel der tausend Leuchttürme, The Luminaries, Love, Theoretically & Unter uns die Nacht

Unter uns die Nacht“ konnte mich leider am Ende nicht mehr begeistern, als ich im letzten Wochenrückblick bereits sagte. In dem Buch geht es um verschiedene Charaktere, die in einer Flotte leben. Manche wollen von dort weg, weil die alten Lebensweisen überholt scheinen, andere suchen dort ein neues zuhause. Für mich waren es hier jedoch zu viele Charaktere, wodurch ich keinen davon wirklich kennenlernen konnte. Zudem wurde bei jedem bisschen Spannung sofort alles offscreen gelöst. So gerne ich cozy Geschichten mag, in denen wenig geschieht – das habe ich als zu extrem empfunden.

Auch „The Luminaries“ habe ich endlich beenden können. Leider war das Lesen dieses Buches für mich eher eine Tortour. Im Buch folgt man Winnie, deren Familie Teil einer Geheimgesellschaft ist, die jede Nacht Monster jagt. Sie und ihre Mutter wurden jedoch ausgeschlossen und leben nur noch am Rand dieser Gesellschaft. Winnie will sich jedoch unbedingt beweisen und nimmt daher an den tödlichen Prüfungen Teil, um selbst Jägerin zu werden. Die Geschichte, die sich daraus ergab, war nicht einmal schlecht. Sie war teils vorhersehbar, es gab einige Klischees und teilweise habe ich das Worldbuilding als etwas lückenhaft empfunden. Dennoch gab es auch spannende Szenen, die mich hätten überzeugen können – wenn nicht der Schreibstil so schlecht gewesen wäre. Das Buch war für ältere Jugendliche geschrieben, las sich jedoch eher wie für Kinder. Die Sätze waren extrem einfach und es gab so viel Lautmalerei. Für mich war es einfach nicht angenehm, dieses Buch zu lesen.

Mit „Die Insel der tausend Leuchttürme“ habe ich endlich ein neues Buch von Walter Moers lesen können. Mein Lieblingsautor lässt sich immer Zeit damit, neue Werke rauszubringen und die letzten Bücher waren nicht unbedingt die besten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mich dieses wieder überzeugen konnte. In meiner Rezension habe ich bereits alles Wichtige zum Buch zusammengefasst!

Während ich unterwegs war, habe ich insbesondere viele E-Books gelesen und da kam es mir gerade Recht, dass ich kurz zuvor „Pick me Girls“ als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten hatte. Das Buch war das neue Werk von Sophie Passmann und behandelte das Phänomen der Pick me Girls, welches in den sozialen Medien überall zu finden ist. Oder zumindest gab es vor, dieses zu behandeln, denn eigentlich war dies eine Autobiographie, die ziemlich wirr verschiedene Themen ansprach, die mal mehr, mal weniger mit Pick me Girls zu tun hatten. Meine Rezension zum Buch wird wohl Anfang Oktober folgen.

Ein weiteres Rezensionsexemplar, welches ich gelesen habe, war „Im Strom der Macht“. Dies ist ein englisches Buch aus dem Selfpublishing, welches nun übersetzt auch auf Deutsch herausgekommen ist. Es geht darin um die Energietechnikerin Lucía, die gerade Teil einer neuen Familie wird und gleichzeitig ein gefährliches Geheimnis bei ihrer Arbeit aufdeckt. Doch kann sie die Menschen, die sie so freundlich aufgenommen haben der drohenden Gefahr aussetzen? Insgesamt hat diese Reihe vier Bände, die in einer Welt spielen, die vom Klimawandel fast zerstört wurde. Die Menschheit hat es jedoch fast geschafft, das Gleichgewicht wieder herzustellen und ist auf einem guten Weg. Jedes Buch erzählt dabei von anderen Charakteren. Mich hat die Geschichte etwas an die Bücher von Becky Chambers erinnert, doch hier passiert definitiv mehr als in diesen. Das Geheimnis, welches Lucía aufdecken muss, war spannend und ich werde definitiv weiterlesen, um mehr darüber herauszufinden. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten hätten.

Zuletzt habe ich noch “Love, Theoretically” von Ali Hazelwood beendet. Die Bücher der Autorin liebe ich sehr und dieses war keine Ausnahme. Es ging um Elsie, die in der theoretischen Physik arbeitet, dort jedoch zu wenig Geld erhält, um ihr Insulin zu zahlen. Sie arbeitet daher als Fake-Freundin, die man buchen kann. Als sie sich jedoch auf einen Job als Physikprofessorin bewirbt, ist eine der Personen, die die Entscheidung treffen der Bruder ihres liebsten Kunden. Und dieser konnte sie noch nie leiden.
In dem Buch ging es viel um Universitätspolitik, was mir sehr gefallen hat, aber auch um die schlechten Bedingungen unter denen Wissenschaftler*innen arbeiten. Es ging um den Umgang mit Diabetes und darum, wie schädlich es sein kann, wenn man sich nicht durchsetzt, um andere zu verletzen. Das Buch hatte ein paar kleinere Längen und ich fand den Umgang mit Sexarbeit nicht so ganz gelungen (es wurde immer gesagt, dass Sexarbeit ja total ok ist, dann musste trotzdem wieder und wieder betont werden, dass sie aber eben nicht in dieser Sparte arbeitet), aber abgesehen davon war ich voll und ganz überzeugt. Insbesondere der Humor war einfach genau mein Ding!

Neuzugänge:

Neuzugänge KW37

Neu eingezogen sind tatsächlich nur wenig Bücher, dafür, dass dieser Rückblick zwei Wochen umfasst! Einmal kam hier endlich der dritte Band der Drowning Empire Reihe an. „Der Knochensplitterpalast – Der Krieg“ ist das Finale dieser Reihe, bei der mich Band 1 richtig begeistern konnte, während Band 2 eher etwas enttäuschend war. Ich hoffe sehr, dass Band 3 nun wieder richtig gut ist!

Außerdem kam das Buch aus der Fairyloot Adult Box an. „Sun of Blood and Ruin“ ist eine Neuerzählung von Zoro, welche stark verknüpft ist mit Südamerikanischer Mythologie. Ich weiß gar nicht, was mich wohl erwarten wird, freue mich aber bereits sehr darauf!

Aktuelle Blogbeiträge:

Cover "Words of Radiance - Part Two"

Die Worte des Lichts & Die Stürme des Zorns

Sechs Jahre sind vergangen, seit der König von Alethkar ermordet wurde. Sein Mörder wurde offenbar von dem Volk beauftragt, mit dem der König gerade einen Friedensvertrag unterzeichnet hatte: den Parshendi. In ihrem Rachedurst erklärten die Großprinzen der Alethi den Parshendi erneut den Krieg. Einen Krieg, der inzwischen zu einem Stellungskampf auf der unwirtlichen Zerschmetterten Ebene erstarrt ist, als plötzlich Wesen aus einer längst vergessenen Vergangenheit auftauchen: die Strahlenden Ritter. Können sie den Krieg beenden?

Cover "Die Insel der tausend Leuchttürme": Das Cover ist bedeckt von grauen Steinen, in denen ein Loch ist durch das ein großes, rundes Auge herausschaut. Der Titel ist darüber in gelb und darauf sitzt eine Möwe

Die Insel der tausend Leuchttürme

Hildegunst von Mythenmetz hätte gewarnt sein müssen. Schon auf der Überfahrt zur Insel Eydernorn, wo er seine Bücherstauballergie kurieren will, entgeht er nur knapp dem Tod. Doch im Hotel erwartet ihn ein musikalisches Hummdudel, seine Prominenz verhilft ihm zum Rang eines Patienten erster Klasse, und hilfreiche Küstengnome bieten ihm ihre Dienste an. Neugierig erforscht er die bizarre Fauna und Flora der Insel und widmet sich den hundertelf Leuchttürmen, die in der Nacht funkeln wie tausend. Alles könnte so erholsam sein, wären da nur nicht die immer bedrohlicher werdenden Begegnungen mit der Natur Eydernorns: hungrigen Belphegatoren und aufdringlichen Strandlöpern, monströsen Frostfratten, schaurigen Wolkenspinnen und dem gefährlichsten Dämon aus der Tiefe des zamonischen Ozeans, dem sagenumwobenen Quaquappa.

Und privat?

In diesen zwei Wochen war wirklich viel los! Am 11.09. hatte ich Geburtstag! Leider ist mein Freund kurz vorher krank geworden, weshalb wir kurzfristig nichts machen konnten, aber wir werden unsere Pläne noch nachholen!

Ende der Woche war ich dann bei einer Friseurin und habe meine Frisur zum ersten Mal seit knapp 10 Jahren drastisch verändert. Ich bin dafür zu einer richtigen Lockenstylistin gegangen, die mir die Haare mit einer speziellen Technik so geschnitten hat, dass die Locken besonders gut zur Geltung kommen. Aktuell freunde ich mich noch mit dem Styling der neuen Frisur an – ich habe ehrlich gesagt kein großes Talent dafür und bei kurzen Haaren sieht man den bad hair day einfach leichter als bei langen…

Am Freitag sind wir dann losgefahren nach Hamburg. Wir haben dort das Wochenende verbracht, waren im Musical Hamilton, haben das Miniatur Wunderland besucht und waren in einem Brettspiel-Café. Ab Montag waren wir dann auf einer Konferenz in Kiel, wodurch nicht viel Zeit blieb, aber diese haben wir doch gut genutzt. Der botanische Garten in Kiel ist etwa wunderschön, ebenso wie sich ein Besuch im Schifffahrtsmuseum lohnt. Trotz einer schönen Zeit bin ich doch froh, mittlerweile wieder zuhause zu sein und endlich wieder mit meinen Katzen kuscheln zu können!

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1 Kommentar

  1. […] AndersleserEule und BuchTorsten’s Bücherecke […]

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