Ein Stapel Bücher liegt in einem Bücherregal: The Luminaries, Oathbringer & Unter uns die Nacht
Rückblick

Wochenrückblick KW36 2023

Eine spannende Woche liegt hinter mir. Neben einem Kurztrip zum Meer und einer Hochzeit blieb gar nicht so viel Zeit wie sonst zum Lesen. Dennoch habe ich ein bisschen was geschafft und hoffe, den heutigen Tag dafür nutzen zu können, ein wenig aufzuholen.

Aktuell lese ich:

Im Moment lese ich wieder mehrere Bücher gleichzeitig. Normalerweise macht mir das nichts aus, aber aktuell merke ich, dass ich nicht so gut zwischen den Büchern switchen kann. So gerne ich Buddyreads und Leserunden auch habe – gerade freue ich mich darauf, wenn die aktuellen durch sind (außer unsere Sanderson-Gruppe, mit der ich wieder den gesamten Monat über lesen werde), damit ich mich auf ein einzelnes Buch konzentrieren kann.

Wo wir gerade von der Sanderson-Gruppe sprechen: In „Oathbringer“ haben wir nun etwa 1/3 des Buches durch. Ich finde es sehr interessant, dass ich diesmal recht klar die Charakter-Arcs sehen kann (wobei Sanderson ja auch gut darin ist, einen zu überraschen). In den vorherigen Büchern war ich gerade zu Beginn oft noch stärker damit beschäftigt, die Welt zu verstehen und die Charaktere zu durchschauen. Mittlerweile kenne ich aber Roshar und die Hauptcharaktere gut genug, so dass ich mich auf andere Dinge konzentrieren kann. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie Sanderson diese Arcs umsetzen wird!

In einem Buddyread mit Steffi von @faanielibri lese ich derzeit „Unter uns die Nacht“, das dritte Buch in der Wayfarer-Reihe. Jedes Buch folgt dabei einer Gruppe von Charakteren in einem Sci-fi Universum voller Aliens und Queernormativität. Diese Charaktere sind alle locker verbunden. So ist in diesem Teil Tessa die Schwester von Ashby aus dem ersten Band.
Die Charaktere dieses Teils leben auf der Exodus-Flotte – den Schiffen, mit denen die Menschheit damals die Erde verließ, als diese zerstört war. Mittlerweile ist die Menschheit aber Teil der Intergalaktischen Gemeinschaft und außerhalb der Flotte gibt es deutlich bessere Chancen für junge Menschen. Und so geht es in diesem Buch um den 16-jährigen Kip, der unbedingt die Schiffe verlassen will, um Sawyer, der das Leben auf der Flotte kennenlernen will, um Isabel und Eyas, die die alten Traditionen aufrecht erhalten wollen und um Tessa, die sich um ihre gesamte Familie kümmert und dabei wenig wertgeschätzt wird. Ich muss gestehen, dass mir dieses Buch wieder zu viele Charaktere hat. Im ersten Band ging es mir ähnlich und ich hatte da schon das Gefühl, dass die einzelnen Geschichten dadurch zu kurz kamen. Zudem sind wir mittlerweile bei 2/3 des Buches angelangt und ich habe bei einigen Handlungssträngen immer noch nicht ganz verstanden, wohin diese gehen sollen. So richtig begeistert bin ich leider einfach nicht.

Auch „The Luminaries“ lese ich gerade. Dieses Buch war im letzten Jahr in der Novemberbox der Illumicrate und ist eine der schönsten Editionen, die ich in meinem Bücherschrank besitze. Band 2 erscheint bald und ich wollte wissen, ob ich die passende Spezialedition dazu kaufen wollen würde, daher lese ich das Buch nun. Es geht darin um Winnie, deren Familie von der Geheimgesellschaft der Luminaries ausgeschlossen wurde. Diese Geheimgesellschaft jagt jede Nacht Monster in einem Wald, damit Menschen in Sicherheit sind. Winnie möchte unbedingt wieder Teil davon sein und als sie 16 ist nimmt sie an der Prüfung teil, um sich ihren Platz neu zu erkämpfen. Doch sie merkt schnell, dass ihr das Training fehlt und so wendet sie sich an Jay, ihren früheren besten Freund, damit der ihr hilft, die restlichen Prüfungen zu bestehen.
Leider fiel mir ziemlich schnell eines negativ an diesem Buch auf: Der Schreibstil. Das Buch liest sich eher wie ein Buch für 4.- oder maximal 5.-Klässler. Die Sätze sind sehr einfach gehalten und die Namen der handelnden Personen werden unnötig oft ausgeschrieben. Dazu kommt eine ziemlich hohe Anzahl an Lautmalereien. Nein, ich muss nicht jedes Mal, wenn Winnie ihre Jacke auf und zu macht ein zip zip lesen oder ähnliches. Die restliche Geschichte ist bisher völlig ok. Sie ist zwar nichts besonderes aber auch nicht unbedingt schlecht, auch wenn mir Winnie oft viel zu passiv ist. Leider macht mir der Schreibstil alles kaputt!

Gerade beendet:

In der letzten Woche habe ich „A Wizard’s Guide to Defensive Baking“ beendet und fand es richtig süß. Darin ging es um Mona, die Magie mit Teig wirken kann. Sie arbeitet in einer Bäckerei und sorgt dort dafür, dass das Brot gut gelingt und dass die Lebkuchenmänner für die Gäste tanzen. Außerdem gibt es dort den lebendigen Sauerteigstarter Bob (der mit Abstand das Beste an der Geschichte war!). Eines morgens findet Mona jedoch ein totes Mädchen in der Bäckerei und wird daraufhin in eine Verschwörung verwickelt, die bis nach ganz oben geht. Ich fand Mona toll, ich habe den Humor des Buches geliebt und es gab einige tolle Botschaften, die es vermittelt hat. Aber ich muss auch sagen, dass es sich letztendlich nicht so komplett rund angefühlt hat, wie ich mir das gewünscht hätte. Irgendwie hätte ich mir mit Mona eher ein cozy Murdermystery vorstellen können. Stattdessen wurde es teils politisch und es gab große epische Schlachten und auch wenn das alles interessant war, passte es für mich einfach nicht zum Charakter. Ich würde die Geschichte dennoch weiterempfehlen, alleine schon wegen Bob und freue mich, bald noch mehr von der Autorin zu lesen!

Neuzugänge:

Cover He Who Drowned the World: Ein Phönix windet seine langen Schwanzfedern um den Titel herum

In dieser Woche haben mich zwei tolle Neuzugänge erreicht! „He Who Drowned the World” ist die Fortsetzung zu “She Who Became the Sun”. Das Buch habe ich im letzten Jahr gelesen und fand es echt toll. Die Edition hatte ich aus der Illumicrate und natürlich wollte ich die passende Edition zur Fortsetzung haben. Übrigens kommt der erste Band bald auch auf Deutsch heraus!

Cover "Die Insel der tausend Leuchttürme": Ein Auge schaut aus einer grauen Mauer heraus. Auf dem Titel steht eine Möwe

Außerdem hat mich mein meistersehntes Buch des Jahres erreicht! „Die Insel der tausend Leuchttürme“ ist das neueste Werk von Walter Moers, einem meiner absoluten Lieblingsschriftsteller. Ich bin sehr froh, es als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal erhalten zu haben (schon allein wegen des Preises…) und freue mich, es als nächstes zu starten!

Aktuelle Blogbeiträge:

Cover "The Poison Season" Owlcrate Edition: Ein Schwan, ein Wolf und ein Fuchs bilden ein Dreieck rund um den Titel

The Poison Season

Leelo lebt auf der abgeschiedenen Insel Endla. Diese ist umgeben von einem giftigen See, der alles tötet, was ihn berührt. Auf der Insel selbst befindet sich der letzte der wandernden Wälder – ein blutrünstiger Wald, welcher Fremde sofort tötet. Wenn es Außenseiter dennoch auf die Insel schaffen können sie wählen, ob sie den Weg in den Wald, oder in den See wählen. Doch eines Nachts findet Leelo einen jungen Außenseiter, der es über den See geschafft hat und sie bringt es nicht über sich, ihn zu töten. Dieser Verrat an ihrer Familie und an Endla selbst könnte sie alles kosten, doch durch den Außenseiter Jaren lernt sie auch, dass nicht alles stimmt, was sie geglaubt hat.

Cover "Die Unbändigen": Grünes Cover mit vielen Pflanzen und Insekten darüber verstreut. Zentral darauf ist eine große Krähe.

Die Unbändigen

Kate flieht aus London und lässt alles zurück – endlich hat sie die Kraft gefunden, den Mann zu verlassen, der ihr Leben kontrolliert. Sie findet Zuflucht im Weyward Cottage im Norden Englands, das sie von ihrer Großtante Violet geerbt hat. Dort stößt Kate aber auf verstörende Gerüchte und auf ein sorgsam gehütetes Geheimnis, das sie tief in die Geschichte ihrer Vorfahren führt, bis zurück in die Zeiten der Hexenjagd.

Und privat?

Bild vom Naturstrand Schillig

Diese Woche war echt spannend und vollgepackt! Am Montag haben eine Freundin und ich spontan einen Tagesausflug zum Naturstrand Schillig gemacht. Wir hatten beide das Gefühl, mal wieder eine Wanderung gebrauchen zu können und sind dann mehrere Stunden am Strand und am Deich entlanggewandert. Es war traumhaftes Wetter, wir haben viel gesehen, Meerluft und Sonne getankt und uns einfach wohlgefühlt. Leider habe ich vergessen vorher neue Sonnencreme zu kaufen und auch wenn mein Gesicht durch meine Tagescreme geschützt war, hatte ich danach den schlimmsten Sonnenbrand seit Jahren so ziemlich überall sonst.

Rüblitorte dekoriert mit Mandelsplittern und Marzipanmöhren

Am Freitag habe ich dann einen Großteil des Tages darauf verwendet, eine Rüblitorte zu backen. Am Samstag waren wir zu einer Hochzeit von zwei lieben Freunden eingeladen und diese hatten sich im Vorfeld gewünscht, dass ich eine solche mitbringen würde. Da ich nicht besonders gut darin bin, meine Kuchen und Torten zu verzieren, habe ich im Vorfeld sehr intensiv nach einfachen Möglichkeiten recherchiert, eine Torte gut aussehen zu lassen und auch wenn das Ergebnis nicht perfekt geworden ist, bin ich doch extrem stolz darauf!
Die Hochzeit war auch sehr schön. Wir kannten zwar wenig Leute dort, außer unsere Freunde, aber hatten dennoch einige sehr nette Gespräche und eine wirklich schöne Zeit.


Weitere Wochenrückblicke:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

2 Kommentare

  1. […] AndersleserEule und BuchTorsten’s Bücherecke […]

  2. […] AndersleserEule und Buch […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert