Ein Bücherstapel vor einem Bücherregal. Darauf zu sehen: "edgedancer", "Amberlough", "A Psalm of Storms and Silence" und "Zwischen zwei Sternen"
Rückblick

Wochenrückblick KW32 2023

Eine weitere Woche ist vorbei. Neben Arbeit und Uni bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, wie ich mir das vielleicht gewünscht hätte, aber ich habe immerhin ein Buch beenden können und stehe bei zwei weiteren kurz davor. Auch ein wunderschöner Neuzugang durfte einziehen, den ich auch so bald wie möglich lesen werde!

Aktuell lese ich:

Unsere Sanderson-Gruppe liest weiter fleißig durch „Edgedancer“ und tatsächlich werde ich die Novelle wohl auch Anfang nächster Woche schon beenden können. Im nächsten Monat geht es wieder weiter mit einem sehr dicken Buch, aber bis dahin war diese kurze Novelle eine schöne Abwechslung.

Auch „Amberlough“ lese ich noch immer, wobei ich diese Geschichte wohl auch heute oder morgen beenden kann. In diesem Buch geht es um drei sehr unterschiedliche Charaktere: Cyril, den ehemaligen Geheimagenten, Aristide, den Schmuggler und Cordelia, die Burlesque-Tänzerin. Sie alle drei leben in der bunten Stadt Amberlough, welche sich an der Grenze zu einer faschistischen Revolution befindet. Ich bin wirkliche beeindruckt von den Charakteren in diesem Buch. Sie alle verfolgen ihre eigene Agenda, handeln nicht immer rational und doch immer glaubhaft. Die Dialoge und alles andere zwischen ihnen sind einfach großartig und ein richtiges Highlight für mich. Von der politischen Dimension des Buches hatte ich dagegen ein wenig mehr erwartet. Zu Beginn gab es einen recht anstrengenden Infodump, aber daraus gemacht wurde nicht so viel wie ich dachte. Insgesamt finde ich es aber richtig gut und definitiv empfehlenswert! Meine Rezension wird aber voraussichtlich schon Ende nächster Woche folgen, dann werde ich meine endgültige Meinung etwas mehr ausführen.

Mit Steffie von @faanielibri lese ich derzeit zusammen „Zwischen zwei Sternen“. Dies ist der zweite Teil der Wayfarer-Reihe von Becky Chambers. Band 1 habe ich im Mai dieses Jahres endlich beendet, nachdem ich lange vorher schon damit angefangen hatte. Die Bücher kann man als cozy Sci-fi bezeichnen und dieser Aspekt gefällt mir auch sehr gut. Es geht hier mehr um die Charaktere und wie diese im Angesicht einer weiten Galaxie und ihrer Bedrohungen zusammenwachsen – nicht darum, wie sie sich diesen Bedrohungen entgegenstellen. Bisher gefällt mir Band 2 zwar relativ gut, aber er plätschert teilweise auch arg vor sich hin. Aber da ich auch erst etwas über die Hälfte gelesen habe, kann ja auch noch einiges kommen.

Zuletzt habe ich mich nun endlich „A Psalm of Storms and Silence“ angenommen. Dieses habe ich im letzten Monat ja versucht, als Hörbuch zu hören, was nicht gut funktionierte. Aktuell lese ich das Buch wieder, ohne es zu hören und komme dadurch deutlich besser voran. Ich habe jedoch noch immer das Problem, dass ich mich kaum an Band 1 erinnern kann und daher immer wieder Fragezeichen im Kopf habe.

Gerade beendet:
Zu sehen sind zwei Bilder, welche die Illumicrate Ausgabe von "A Marvellous Light" zeigen. Einmal ist das Cover sichtbar, welches eine glänzende, durchsichtige Schutzhülle ziert. Auf dem anderen Bild sieht man den bunten Farbschnitt, welcher die Blumen des Covers aufgreift.

In dieser Woche hatte ich vergleichsweise wenig Zeit zu lesen, daher habe ich wieder nur ein Buch beenden können. „A Marvellous Light” war im Dezember 2021 in der Illumicrate und lag seitdem ungelesen bei mir herum. Für den Magical Readathon musste ich für eine Alchemie-Aufgabe den ersten Teil einer Reihe lesen und ich habe dieses statt den vielen anderen Reihenauftakten, die hier noch ungelesen herumliegen, ausgewählt, weil ich wissen wollte, ob ich Band 2 überhaupt kaufen möchte. Da die Exklusivausgabe so besonders gestaltet ist, würde ich die Reihe wenn dann weiter über die Illumicrate kaufen. Aber das hat sich erledigt, denn auch wenn dies hier objektiv sicher eine schön geschriebene Geschichte war, war sie einfach so gar nicht meins.
Im Buch geht es um Robin Blyth, dessen Eltern gerade verstorben sind und der durch ein Missverständnis auf einem Posten der Regierung arbeitet, auf dem er viel mit Magie zu tun hat – bis dahin wusste er jedoch nicht, dass diese überhaupt existiert. Eine Gruppe Magier verflucht ihn, um ihn dazu zu bringen, einen Gegenstand für sie zu finden. Der Einzige, der ihm helfen kann, ist Edwin. Doch Edwin scheint alles andere als begeistert darüber zu sein.
Generell muss ich sagen, dass ich eine magische Geschichte voller Geheimnisse im frühen 20. Jahrhundert erwartet hatte. Bekommen habe ich eher eine Liebesgeschichte mit ein bisschen Magie. Gerade das große Geheimnis um den Fluch und den gesuchten Gegenstand war im gesamten Mittelteil praktisch irrelevant. Stattdessen ging es nur um die sich langsam entwickelnde Romanze zwischen Robin und Edwin. Dazu sei gesagt, dass sich diese wunderschön entwickelt und mir sehr gefallen hat – aber das machte für mich nicht wieder wett, dass der gesamte besonders interessante Teil des Buches eigentlich nur dazu da war, um diese Liebesgeschichte in Gang zu bringen.
Ebenfalls gestört hat mich der Schreibstil. Diesen fand ich sehr langatmig und schwer zu folgen. Ich denke, er sollte einen Schreibstil aus der entsprechenden Zeit emulieren und ich denke auch, dass das gelungen ist. Allerdings passten in dem Zusammenhang für mich dann die vielen sehr expliziten Szenen nicht dazu.
Ich glaube aktuell nicht, dass ich eine eigene Rezension zu diesem Buch schreiben werde, einfach weil fast alle meine Kritikpunkte sehr subjektiv sind und ich wie gesagt denke, dass das Buch objektiv eine schöne Geschichte ist. Dem könnte ich in meiner Rezension aber nicht gerecht werden.

Cover Die Unbändigen
Neuzugänge:

Nachdem mir Diana von @books.and.sorcery so begeistert von „Die Unbändigen“ erzählt hat, musste ich das Buch einfach haben. Glücklicherweise wurde es mir noch von Harper Collins als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Da ich das Buch im Laufe der nächsten 2-3 Wochen lesen werde, werde ich dann mehr darüber erzählen.

Aktuelle Blogbeiträge:
Cover "Legendborn - Das geheime Erbe": Das Cover ist blau und das obere drittel wird vom Titel, der kunstvoll verschnörkelt geschrieben ist, eingenommen. Darunter scheint ein Schwert in einer blauen Lichtexplosion zu stehen.

Legendborn – Das geheime Erbe

Um hinter das Geheimnis um den Unfalltod ihrer Mutter zu kommen, trat Bree Matthews einer Geheimgesellschaft bei: den Legendborn, die Nachfahren der Artusritter, die die Menschen seit Jahrhunderten vor den Dämonen beschützen. Durch die Legendborn entdeckte Bree, welche Macht in ihr schlummert – eine Macht, die sie für immer verändert hat. Im Krieg gegen die Dämonen bahnt sich ein blutiger Höhepunkt an: Nick, der Junge, in den sich Bree verliebt hat, wurde entführt. Um ihn zu retten, muss Bree lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren, ohne sich selbst dabei zu verlieren …

Cover "Wie man einen Prinzen tötet": Die Schrift steht in Gold vor einem Haufen Brennnesseln, die das gesamte Cover bedecken.

Wie man einen Prinzen tötet

Die junge Marra, drittgeborene Tochter eines kleinen Königreichs, muss mitansehen, wie ihre beiden älteren Schwestern nacheinander mit dem sadistischen Prinz Vorling verheiratet werden. Nach dem mysteriösen Tod der Älteren, muss die Jüngere ihren Platz einnehmen, um Vorling endlich einen Erben zu schenken – ein Los, das auch Marra zu drohen scheint. Es sei denn, sie nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und sucht sich ein paar schillernde Verbündete für ihren Plan – denn Marra will den Prinzen nicht küssen, sondern ihn töten!

Und privat?

Viel Arbeit, viel Uni – da war wenig Zeit für Sonstiges. Aber zumindest das Wochenende war und wird schön. Neben einem Junggesell*innenabschied mit Cocktail trinken sind wir auch auf einer Geburtstagsfeier eingeladen. Das ist mal wieder ein Grund meinen wundervollen Rüblikuchen zu backen. Und wenn es etwas Süßes gibt, von dem ich nicht genug bekommen kann, dann ist es guter Rüblikuchen!


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2 Kommentare

  1. […] Eule und Buch […]

  2. […] Die Geschichte selbst war zwar nicht schlecht, aber einfach nicht meins. Mehr dazu habe ich in einem meiner Wochenrückblicke […]

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