Den Juli habe ich noch einmal mit richtig vielen Büchern abgeschlossen. Sogar einige alte Owlcrate Bücher konnte ich endlich wieder beenden bzw. neu anfangen. Meine Pläne für August stehen auch schon fest und ich hoffe, wieder viele spannende Bücher zu finden!
Aktuell lese ich:

Auf der Leipziger Buchmesse habe ich „Das andere Tal“ als Rezensionsexemplar beim Diogenes Bloggertreffen erhalten. Nun habe ich endlich damit angefangen, es zu lesen. Weit bin ich noch nicht gekommen, da der Schreibstil sehr trocken ist und die Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede fehlen. Mir hat ein wenig die Motivation gefehlt, mich durch den Anfang zu kämpfen, bis zu einem Punkt, an dem mich dies nicht mehr stört. Dennoch muss ich sagen, dass das Buch bereits sehr interessant wirkt. Die Geschichte spielt in einem Tal, an dessen beiden Enden identische Täler anschließen, welche jedoch 20 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit liegen. Nur in seltenen Fällen darf man die Grenzen überschreiten – etwa um eine verstorbene Person wiederzusehen. Als Odile in zwei Besuchenden die Eltern ihres Freundes Edme erkennt, weiß sie, dass er bald sterben wird.
Ich kann mir vorstellen, dass in diesem Buch einige philosophische Fragen aufgeworfen werden und ich freue mich schon sehr darauf, aber ich muss ein wenig Motivation finden, um mich durch den Schreibstil zu arbeiten.
Da ich etwas Abwechslung brauchte, bin ich auf „Dreams Lie Beneath“ umgestiegen. Dies ist eines meiner alten Bücher aus der Owlcrate und ich wollte es eigentlich bereits im Januar lesen. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen. In dieser Geschichte werden zu jedem Neumond Albträume real. Clementine ist Magierin und sie kämpft gemeinsam mit ihrem Vater gegen die Albträume, um die Menschen zu beschützen. Doch dann kommen zwei fremde Magier in den Ort und fordern die beiden heraus. Bisher bin ich auch hier noch nicht sehr weit gekommen und ich habe schon kleinere Kritikpunkte, aber insgesamt gefällt mir die Welt schonmal ziemlich gut.
Gerade beendet:

Ich habe in den letzten zwei Wochen zwar sehr viele Bücher beenden können, darunter waren aber mehrere Kurzgeschichten und auch ein Comic, wodurch es nach mehr aussieht, als es wirklich war.
„Talking to the moon” war das erste Buch, welches ich beenden konnte und es hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt am kalifornischen Strand und die Sommer-Vibes sind durch die Seiten hindurch spürbar. Ich hab mich so wohl gefühlt. Dennoch ging es hier auch um ernste Themen, wie etwa Rassismus. Judy studiert Musikwissenschaften und kämpft im Studium immer wieder mit den Vorurteilen, die ihr als Muslima entgegengebracht werden. Besonders spannend fand ich auch den Blick auf Religion – als sie Jaad kennenlernt und sich in ihn verliebt, fühlt sie natürlich auch Verlangen. Dabei kämpft sie mit sich selbst, da es ihr wichtig ist, ihre religiösen Regeln nicht zu verletzen. Insgesamt war dies definitiv ein NA-Buch Buch, welches mir richtig gut gefallen hat und eine ausführliche Rezension wird bald auch folgen.
Eigentlich wollte ich “The Bands of Mourning” bereits im letzten Monat lesen, bin jedoch erst jetzt dazu gekommen. Dazu sei gesagt, dass mir die gesamte zweite Ära von Mistborn nicht besonders gut gefallen hat, aber dieses Buch war definitiv das schwächste. „The Lost Metal“, der vierte und damit letzte Band der Reihe, habe ich direkt im Anschluss gelesen und dieser gefiel mir im Gegensatz dazu etwas besser, die gesamte Reihe retten konnte er jedoch nicht. Nächsten Monat werde ich Rezensionen zu allen vier Bänden posten und dabei meine Probleme etwas genauer erklären.
Nach dem Reihenabschluss wollte ich auch noch die letzten beiden Kurzgeschichten, welche es zu Mistborn gibt, lesen. Somit habe ich „Allomancer Jack and the Pits of Eltania” und “The Eleventh Metal” gelesen. Beide haben mir gut gefallen – sie hatten jeweils ein bestimmtes Ziel für die Welt bzw. die Reihe und das haben sie erreicht, auch wenn ich nicht fand, dass sie wirklich nötig waren. Ich denke man kann sie lesen, man muss es aber nicht unbedingt tun.
Zwischendurch habe ich zufällig die Möglichkeit gehabt, einen der alten Asterix-Comics zu lesen. „Der große Graben“ stammt noch aus den 80er Jahren und teilweise merkt man das auch. Ich würde sagen, die Geschichte war lustig und ganz nett, aber auch nichts, was mich irgendwie besonders begeistert hätte.
Mit „Only a Monster“ konnte ich dann endlich noch ein altes Buch aus der Owlcrate beenden. Leider war die Geschichte eher ein Flop. Joan verbringt eigentlich nur den Sommer bei ihrer Großmutter, als sie durch einen Unfall herausfindet, dass ihre gesamte Familie die Fähigkeit hat, durch die Zeit zu reisen. Es gibt mehrere Familien, die sich alle als Monster bezeichnen und Joan wird mitten in diese Welt geworfen, in der ein sogenannter Held versucht, alle Monster zu vernichten. Und Joan könnte der Schlüssel sein, um dies zu verhindern. Leider wurden im Buch einfach keine Informationen gegeben. Immer wieder wollte Joan etwas wissen (und ich als Leserin genauso) und sie erhielt nur vage Antworten. Oft genug wurde ihr auch einfach gesagt, dass es ein Geheimnis gibt, das sie wissen müsse, aber niemand verriet ihr dann, was dieses war. Mich hat das wahnsinnig gemacht, zumal Joan auch die wenigen Informationen, die sie erhielt, nicht glauben wollte und sich in der Folge oft wie ein Kleinkind verhalten hat. Am Ende wurden dann noch die wenigen Regeln, welche im Buch aufgestellt worden waren, ohne Erklärung gebrochen. Ich glaube das einzig gute an diesem Buch war der wirklich angenehm zu lesende Schreibstil!
Zuletzt habe ich noch die Anthologie “Urban Fantasy Going Mental” beenden können. In dieser haben über 20 Autor*innen Geschichten im Bereich Urban Fantasy geschrieben, in welchen die Themen mental health und Neurodiversität behandelt werden. Einige Geschichten sind actionreich, andere eher meditativ. Einige behandeln die genannten Themen vordergründig, in anderen kommen sie nur generell vor. Und manchmal ging es um Heilung und manchmal eben nicht. Die Auswahl der Geschichten hat mir sehr gefallen und viele mochte ich wirklich sehr. Ich hatte nur bei etwas zu vielen das Gefühl, dass hier die Idee für eine Novelle oder sogar einen Roman in eine Kurzgeschichte gepresst wurde, was ich etwas schade fand. Insgesamt war dies dennoch ein Buch das mich sehr berührt hat – meine Rezension wird bald folgen.
Neuzugänge:

Nachdem ich von Anika Beer im Rahmen des Seraphs 2024 „Requiem für einen blutroten Stern“ gelesen und geliebt habe, muss ich natürlich auch die Trilogie lesen, zu welcher dieses Spin off gehört. Somit durfte nun endlich die überarbeitete Version von „Blutgabe – Ungezähmt“ einziehen und ich freue mich schon sehr auf die Vampire!
Leseplan August:
Im August erscheinen nur sehr wenig neue Bücher – genug Zeit also, um endlich einiges von meiner 24 für 2024 Liste zu lesen! Mein Leseplan für August sieht so aus:
- Der träumende Krieger
- Amnesty
- The Foxglove King
- Midnight Strikes
- The Frugal Wizard’s Handbook for Surviving Medieval England
- An Inheritance of Magic
- A Study in Drowning
- Revelle
- The Honey Witch
- The Unmaking of June Farrow
- Xenogenesis
- Her Body and Other Parties
- Signal Fires
Aktuelle Blogbeiträge:
Und privat?
In der kommenden Woche wird meine Masterverteidigung stattfinden und ich bin bereits ziemlich nervös deswegen! In der letzten Woche habe ich daher vor allem Zeit darauf verwendet, meine Präsentation vorzubereiten.
