"This Poison Heart" wird vor ein Bücherregal gehalten
Rückblick

Wochenrückblick KW10 2024

Trotz einer Leseflaute bin ich zumindest bei einzelnen Büchern signifikant weitergekommen – ich musste mich jedoch stärker auf die Bücher konzentrieren, auf die ich wirklich Lust hatte und weniger auf diejenigen, die laut meiner Liste als nächstes dran gewesen wären.

Aktuell lese ich:

Ich bin in dieser Woche ein gutes Stück an „Nebelgeborene – Sonnenflügel und Geschwisterbande“ weitergekommen. Aktuell habe ich das erste Drittel beendet und hoffe, heute noch deutlich weiterzukommen. Bisher war das Buch eher eine Einleitung, in der man die Charaktere kennenlernen und ein Gefühl für die Welt bekommen konnte. Jetzt sind jedoch alle Charaktere dort, wo sie vermutlich sein müssen und ich bin sehr gespannt auf alles was jetzt noch kommt. Besonders gefallen mir die Steampunk-Elemente im Buch!

Auch bei “Shadows of Self”, welches ich mit der Sanderson-Gruppe lese, bin ich ein Stückchen weitergekommen, allerdings nicht so viel wie ich müsste. Ich werde den Tag heute nutzen, um aufzuholen.

Zuletzt habe ich das erste Viertel von „Mädchen, Frau etc.“ beendet und bin mir noch nicht sicher, ob mir dieses Buch am Ende wirklich gefallen wird – auch wenn es objektiv definitiv ein gutes Buch ist. Es gliedert sich in 12 lange Kapitel, die jeweils die Perspektive und einen Teil der Geschichte einer von 12 Schwarzen Frauen erzählt. Alle diese Frauen sind in irgendeiner Weise verbunden. Bisher ist mir allerdings noch nicht ganz klar, wohin diese Geschichte damit will. Etwas seltsam fand ich auch, dass ein Teil des Kapitels von einer der Frauen dann doch von einer anderen Frau, die bereits ihr Kapitel hatte, übernommen wurde. Aber ich denke, dass ich am Ende sehen werde, wie alles zusammenhängt.

Gerade beendet:
"This Poison Heart" wird vor ein Bücherregal gehalten

Über die letzte Woche hinweg hatte ich wenig Interesse daran andere Bücher, als „This Poison Heart“ zu lesen, was teilweise auch daran lag, dass es so dermaßen spannend war. Hierin geht um im Briseis, die plötzlich ein geheimnisvolles Haus von ihrer Tante erbt. Sie und ihre Mütter ziehen dort ein und schnell wird klar, dass mehr hinter all dem steckt, als sie sich jemals hätten vorstellen können.
Die Geschichte hat starke Verbindungen zur griechischen Mythologie, insbesondere zum Medea-Mythos, was eine meiner liebsten griechischen Sagen ist. Hinzu kam, dass das Buch einfach durchgehend spannend und mysteriös war – manchmal vielleicht ein wenig zu gewollt mysteriös, aber es hat mich zumindest nicht wieder losgelassen. Ich war hier wirklich sehr positiv überrascht, insbesondere, da ich „Cinderella ist tot“ von der gleichen Autorin so gar nicht mochte.

Ganz spontan habe ich auch noch „In Defence of the Act“ gelesen. Ich bin darauf gestoßen, weil es für den Women’s Prize for Fiction nominiert ist. Aus dieser Liste habe ich mir zwei Bücher herausgepickt, welche ich interessant finde. Da dieses hier ziemlich kurz ist, habe ich es einfach spontan dazwischen geschoben und wurde nicht enttäuscht. Im Buch geht es um die Forscherin Jessica Miller, die an Suizid in Spinnenarten forscht. Aufgrund dieser Forschung und einiger eigener Erfahrungen hat sie eine These zu Suizid aufgestellt, welche für die meisten anderen in ihrer Community (oder auch für Lesende) ziemlich schockierend sein können. Das Buch exploriert diese These und nimmt dabei Jessicas Leben und ihre Beziehungen Schicht für Schicht auseinander. Mich hat dieses Buch auf eine morbide Weise fasziniert, insbesondere, weil ich Jessicas Gedankengänge so unglaublich gut nachvollziehen konnte (auch wenn sich unsere Erfahrungen glücklicherweise doch signifikant voneinander unterscheiden). Für mich war dieses Buch ein Jahreshighlight und ich weiß trotzdem nicht, ob ich es wirklich weiterempfehlen würde, da einige Themen behandelt werden, die ziemlich mitnehmen können. Ich weiß derzeit auch nicht, ob ich eine ausführliche Rezension dazu schreiben möchte und werde.

Neuzugänge:
Empire of the Damned und Die Hungrige nebeneinander im Regal

Zu Beginn der Woche hat mich endlich meine langersehnte Ausgabe der Illumicrate von „Empire of the Damned” erreicht, dem zweiten Band von „Empire of the Vampire“. Ich bin schon so darauf gespannt, allerdings weiß ich nicht, ob ich es wirklich so bald lesen werde – es ist ziemlich lang und handelt von Vampiren, von denen ich in diesem Monat bereits ziemlich viele habe. Vielleicht hebe ich es mir eher für den Herbst auf, mal sehen…

Da wir von Vampiren sprechen: Mich hat noch ein Rezensionsexemplar von „Die Hungrige“ erreicht. Ich bin mir nicht ganz sicher, was mich hier erwarten wird, aber so wie ich es verstanden habe ist dies eine moderne Vampirgeschichte, die eher in den Bereich der zeitgenössischen Literatur geht.

Aktuelle Blogbeiträge:
Und privat?

Eigentlich war an diesem Wochenende die Terraristika, welche wir besuchen wollten. Allerdings war uns die Schlange dafür viel zu lang, weshalb wir lieber einen spontanen Besuch auf dem Wochenmarkt vorgezogen und einen Warhammer Shop besucht haben. In zweiterem haben wir einen neuen Pinsel besorgt, um unsere Gloomhaven-Minis weiter bemalen zu können.

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1 Kommentar

  1. […] weitergekommen und nun bei der Hälfte des Buches angekommen. Ich kann hier wenig mehr sagen als in der letzten Woche: Objektiv scheint dies ein gutes Buch zu sein, aber mir fällt es schwer, einen Bezug dazu zu […]

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