Rezension zu „Verborgene Fabelwesen der Meere – Die zweite sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt“ von Florian Schäfer und Elif Siebenpfeiffer
Dies ist der zweite Band einer Reihe. Meine Rezension enthält keine Spoiler zum ersten Teil.
Hier geht es zu meiner Rezension zu “Fast verschwundene Fabelwesen” (Band 1).
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Verborgene Fabelwesen der Meere
Reihe: Band 2
Autor: Florian Schäfer
Illustrationen: Elif Siebenpfeiffer
Verlag: arsEdition
Seiten: 210
Kauflink: Amazon
Preis: 32,00 € (D) Gebunden
Klappentext:
Kaum ein halbes Jahr ist vergangen, seit die „Letho-Expedition“ unter Konstantin O. Boldt von ihrem Forschungsabenteuer zurückgekehrt ist. Als immer gewaltigere Meereskreaturen an den Küsten Europas auftauchen und die Menschen in Schrecken versetzen, ist das Wissen des Mythozoologen einmal mehr gefragt. Gemeinsam mit alten Bekannten und neuen Begleitern begibt Boldt sich an Bord der legendären Nautilus auf eine waghalsige Reise zum Grund des Ozeans, wo große Gefahren und längst vergessene Geheimnisse auf ihre Entschlüsselung warten.

Meine Meinung:
„Verborgene Fabelwesen der Meere“ wurde mir freundlicherweise vom Autor Florian Schäfer und von arsEdition als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.
Konstantin O. Boldt geht wieder auf Expedition, diesmal jedoch nicht ganz freiwillig. Der ansteigende Meeresspiegel und vermehrte Angriffe von Seeungeheuern bringen Bismarck persönlich dazu, den Erforscher und Beschützer magischer Wesen auf eine Forschungsreise in die Tiefen des Ozeans zu beordern. Mit einer Crew, die ganz unterschiedliche Ziele verfolgt, geht es hinab und was sie dort finden, ist ebenso fantastisch wie gefährlich.
Ebenso wie der erste Band dieser Reihe ist auch dieser ein wahres Schmuckstück für mein Bücherregal. Alle Seiten sind liebevoll gestaltet, mit einer Mischung aus Tagebucheinträgen, Zeitungsartikeln, Illustrationen, Skizzen und vielem mehr. So wirkt es, wie eine Ansammlung von verschiedenen Quellen, die gemeinsam eine Geschichte erzählen. Man fühlt sich, als ob man selbst dabei ist. Insbesondere die tollen Zeichnungen von Elif Siebenpfeiffer haben mir dabei geholfen, mir die vielen Fabelwesen bildlich vorzustellen!

Während der erste Band die Fabelwesen Europas an Land behandelt, geht es in diesem unter Wasser. Für mich bedeutete dies auch, dass es viel mehr Neues zu entdecken gab. Während ich mich bei den Fabelwesen an Land doch auch vor dem Lesen schon recht gut auskannte, waren die meisten Wesen unter Wasser für mich ganz neu. Abgesehen von Nixen, Kraken und ähnlichem habe ich also eine ganz andere und fantastische Welt entdeckt! Auch wenn ich weiterhin nicht selbst in die Tiefsee fahren wollen würde, habe ich doch eine ganz neue Wertschätzung für diese Fabelwesen erlangt.
Besonders gut gefallen hat mir in diesem Band, wie beklemmend die Atmosphäre im U-Boot dargestellt wurde. Die Crew hat sehr unterschiedliche Ansichten und selbst beim Lesen habe ich mich nicht ganz sicher mit einigen Personen gefühlt. Dieser Aspekt kam wirklich sehr gut zur Geltung.
Das Ende war ziemlich spannend und endete nicht direkt mit einem Cliffhanger aber doch mit einer ziemlich angespannten Gesamtsituation. Am liebsten würde ich gerade sofort zu Band 3 greifen, um zu erfahren, welche Auswirkungen diese Geschehnisse wohl haben werden!

Fazit:
„Verborgene Fabelwesen der Meere“ ist eine mehr als würdige Fortsetzung zu Konstantin O. Boldts Expeditionen. Nicht nur äußerlich kann das Buch überzeugen, auch der Inhalt hat mich wieder einmal fasziniert und begeistert. Wer diese Bücher noch nicht kennt, sollte das schnell nachholen!


Huhu liebe Laura,
klingt interessant und ich setzte die Reihe mal auf meine WuLi. Wenn der erste Teil toll ist, bin ich immer sehr skeptisch, ob die weiteren Teile dem gerecht werden. Deshalb warte ich bei mir unbekannten Reihen immer auf die Rezi zum 2. Teil 😉
LieGrü
Elena