Cover This Wicked Fate neben This Poison Heart
Englisches Buch Fantasy Urban Fantasy

This Wicked Fate

Rezension zu „This Wicked Fate“ von Kalynn Bayron

“This Wicked Fate” ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Sollte sich dies ändern werde ich die Rezension entsprechend anpassen.

Dies ist der zweite Band einer Dilogie. Meine Rezension enthält größere Spoiler zum ersten Teil.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „This Poison Heart“ (Band 1).

Meine Bewertung:
3 Sterne von 5

Details:
Titel: This Wicked Fate
Reihe: This Poison Heart; Band 2 von 2
Autorin: Kalynn Bayron
Verlag: Bloomsbury
Seiten: 316
Kauflink: Amazon
Preis: 18,81 € Gebunden; 7,49 € Taschenbuch; 7,12 € E-Book

Klappentext:

Briseis has one chance to save her mother, but she’ll need to do the impossible: find the last fragment of the deadly Absyrtus Heart. To locate the missing piece, she must turn to the blood relatives she’s never known, learn about their secret powers, and take her place in their ancient lineage.
But Briseis is not the only one who wants the Heart, and her enemies will stop at nothing to fulfill their own ruthless plans. The fates tell of a truly dangerous journey, one that could end in more heartache, more death. Strengthened by the sisterhood of ancient magic, can Briseis harness her power to save the people she loves most?

Klappentext "This Wicked Fate"
Meine Meinung:

Nachdem Briseis Mutter gestorben ist, hat Brie eine Chance, sie zu retten: Sie muss das Absyrtus Herz wieder zusammensetzen. Ihre biologische Familie und ihre Freundin Marie helfen ihr dabei, doch auch Brie selbst muss mehr über ihre Vorfahren und deren mythische Vergangenheit lernen. Brie hat nur einen Monat, doch auch ihre Feinde versuchen bereits, das Herz zu erreichen.

Nachdem mich der erste Band dieser Dilogie absolut begeistern konnte, war dieser Abschluss eine einzige Katastrophe. Der einzig positive Aspekt, der hier erhalten blieb, war der großartige Schreibstil. Selbst in den langweiligsten Szenen war es immer noch einfach, durch die Seiten zu fliegen und so konnte ich diese immerhin schnell hinter mich bringen.

Denn langweilige Szenen gab es hier einige. Das Buch beginnt genau dort, wo das letzte endete. Brie und ihre wiedergefundene biologische Familie schmieden Pläne, um den letzten Teil des Absyrtus Herzens zu finden. Statt sich jedoch auf den Weg zu machen, sitzen die Charaktere über die Hälfte des Buches nur herum und reden.

Dieser Teil des Buches fühlte sich sehr episodisch an. Es gab ein paar kleinere Begegnungen, etwa mit Wesen aus der griechischen Mythologie. Diese hatten jedoch keine Konsequenz für die Handlung und wirkten eher, als hätte die Autorin versucht, ein wenig Spannung in die Geschichte zu bringen. Funktioniert hat dies leider nicht.

Was mich besonders gestört hat war, wie unwichtig Bries Pflanzenmagie plötzlich war. Abgesehen von praktischen Dingen – wozu viel Proviant mitnehmen, wenn man Essen in Sekunden selbst wachsen lassen kann? – hatte diese keine wirkliche Bedeutung mehr. Stattdessen wurde stärker auf die griechische Mythologie zurückgegriffen. Während mir dies im ersten Buch aber gefallen hat, wurde es mir hier zu exzessiv. Es wirkte, als ob die Autorin versuchte, möglichst viele bekannte Mythen unterzubringen, für den Wiedererkennungsfaktor, unabhängig davon, ob dies für die Geschichte sinnvoll war.

Besonders traurig fand ich, wie wenig Aufmerksamkeit die Beziehungen der Charaktere zueinander hier erhielt. Im ersten Band gefiel es mir besonders zu sehen, wie Bries Beziehung zu ihren Müttern aussah. In diesem Buch dagegen wirkten alle familiären und romantischen Interaktionen eher gewollt – und zudem gab es kaum welche. So konnten mich dann auch spätere Momente, welche emotional mitnehmen sollten, absolut nicht abholen.

Das letzte Drittel des Buches bot dann zwar theoretisch ein wenig Spannung, aber leider war ich an diesem Punkt schon so desinteressiert an der Geschichte, dass mich auch diese nicht mehr abholen konnte. Insbesondere das Ende fand ich auch nicht besonders gut gelöst. Hier hätte ich mir gewünscht, dass gewisse Dinge mehr Konsequenzen gehabt hätten.

Folierte Desogn auf This Poison Heart (Blumen) & This Wicked Fate (Herz)
Fazit:

Nachdem diese Dilogie stark gestartet ist, fiel die Geschichte in „This Wicked Fate“ in sich zusammen. Auch wenn der Schreibstil noch immer großartig war, verloren die Charaktere ihren Reiz und ein Großteil der Handlung war eher langweilig.

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1 Kommentar

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