Rezension zu “This Monster of Mine” von Shalini Abeysekara
Meine Bewertung:

Details:
Titel: This Monster of Mine
Reihe: This Monster of Mine; Band 1
Autorin: Shalini Abeysekara
Verlag: Hodderscape
Seiten: 422
Kauflink: Amazon
Die auf den Bildern gezeigte Version ist eine Exklusivausgabe aus der Fairyloot Adult Buchbox. Sie ist in dieser Form nicht mehr im Handel erhältlich.
Klappentext:
Four years ago, someone tried to kill me. I survived, but the case was buried, the truth erased. Now I’ve returned as a Petitor, a prosecutor with the power to detect lies. My mission is simple: uncover the truth, expose the killer, and burn the system that let him walk free.
Instead, I’m assigned to work with Tetrarch Kadra. Cold. Cruel. Beautiful. The most feared of the four judges who rule our land, and far too dangerous to trust. Because his voice matches the only memory I have of my attacker.
By day, I solve cases by his side. By night, I plan his downfall. But Kadra is more than a monster-he’s magnetic, merciless, and maddeningly hard to resist. The fury he unleashes against the corrupt makes me question everything I thought I knew. Including my own heart.

Meine Meinung:
Vor vier Jahren wollte jemand Sarai töten. Sie überlebte, doch kann sich an nichts mehr aus jener Nacht erinnern. Seitdem tut sie alles, um als Petitor arbeiten zu dürfen, denn mit dieser Rolle kann sie die Akten einsehen. Als sie es schafft, wird sie jedoch dem Tetrarchen Kadra zugeteilt, dem gewissenlosesten der vier Regierenden des Landes und einem der Hauptverdächtigen für ihren versuchten Mord. In einem Netz aus Lügen und Intrigen muss Sarai sich zurecht finden und versuchen, das Geheimnis zu lüften, ohne dabei erneut ins Visier des Mörders zu kommen …
„This Monster of Mine“ ist ein Buch, das die für mich recht typischen Probleme von Romantasy hatte: Die Prämissen waren spannend, ich wollte mehr wissen, aber so vieles war einfach nicht komplett durchdacht oder nicht detailliert genug ausformuliert.
Die Welt, in der das Buch spielt, ist römisch inspiriert, was mich sehr begeistert hat und auch das Magiesystem war sehr interessant. Hier nutzten Personen Runen, um ganz bestimmte Effekte zu erzeugen. Die Magie wird im Buch insgesamt wenig genutzt und nur in bestimmten Situationen, weil die Effekte nur in konkreten Situationen sinnvoll sind – das fand ich insgesamt interessant und gut gemacht. Auch Sarai als Protagonistin fand ich spannend, mit guter Motivation und klaren Charakterzügen.

Leider blieb es aber auch dabei. Keines dieser Elemente wurde im Laufe der Geschichte weiter ausgearbeitet. Insbesondere die Welt blieb blass, aber auch die Charaktere und ihre Beziehung zueinander. Insbesondere die Liebesgeschichte konnte so gar nicht überzeugen. Auch hier war Potenzial da, welches aber wenig genutzt wurde. Kadra sollte erstmal wie ein Monster wirken, überzeugend war diese Darstellung aber von Anfang an nicht. Ebenso wenig überzeugend war, dass Sarai durch seine Fassade schauen konnte. Und auch der Wechsel von langsamen Slow Burn dazu, dass etwas zwischen den beiden geschah, war leider viel zu schnell.
Schade fand ich vor allem auch, wie unausgereift das Thema Recht und Gesetze im Buch war. Dies war eigentlich der Fokuspunkt des Buches und die Autorin selbst ist eigentlich auch Juristin. Dennoch war hier ebenfalls so vieles nicht gut durchdacht und wurde nicht genug gezeigt.

Fazit:
„This Monster of Mine“ hat eine Menge Potenzial, mit interessanter Prämisse, spannenden Charakteren und einer tollen Welt – leider wird nichts davon weiter entwickelt, wodurch leider viel verloren ging. Ich werde vermutlich dennoch weiterlesen, in der Hoffnung, dass Folgebände hier etwas nachbessern.

