Rezension zu „The Stranger Times“ von C.K. McDonnell
Meine Bewertung:

Details:
Titel: The Stranger Times
Originaltitel: The Stranger Times
Reihe: The Stranger Times Band 1
Autor: C.K. McDonnell
Übersetzung: André Mumot
Verlag: Eichborn Verlag
Seiten: 448
Kauflink: Amazon
Preis: 20,00 € (D) Taschenbuch; 12,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Dunkle Kräfte sind am Werk – und The Stranger Times geht ihnen auf den Grund. Die Wochenzeitung ist Großbritanniens erste Adresse für Unerklärtes und Unerklärliches. Zumindest ist das ihre Eigenwerbung …
Gleich in Hannah Willis’ erster Arbeitswoche bei der Zeitung tritt eine Tragödie ein, und The Stranger Times ist gezwungen, tatsächlich investigativen Journalismus zu betreiben. Hannah und ihre Kollegen kommen zu einer schockierenden Erkenntnis: Einige der Geschichten, die sie zuvor selbst als Unsinn abgetan hatten, sind furchtbar real.

Meine Meinung:
Hannah hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und versucht, ohne Berufserfahrung oder Ausbildung einen Job zu finden. Nach langer Suche kann sie schließlich bei der Stranger Times anfangen, der Wochenzeitung für Übernatürliches. Ihre Kollegen scheinen zwar sehr seltsam zu sein, aber immerhin kann sie die Miete bezahlen. Als jedoch eine Tragödie eintritt muss sich Hannah eingestehen, dass einiges von dem, was sie als Unsinn abgetan hat, absolut wahr sein könnte.
„The Stranger Times“ ist eine sehr humorvoll erzählte Geschichte, die Urban Fantasy und Krimielemente miteinander verbindet. Und an dieser Stelle kann ich direkt meinen größten Kritikpunkt anbringen: Für mich fiel der Humor komplett flach. Dies ist natürlich sehr subjektiv, da aber leider alles in dieser Geschichte auf dem Humor basiert, war es für mich sehr schwer, das Buch interessant zu finden. Wer jedoch Spaß am Humor hat, wird diesem Buch vermutlich aber einiges abgewinnen können.
Ein großes Problem, warum die Geschichte für mich flach fiel, waren die Charaktere. Diese waren meist eher klischeehaft aufgebaut, um gewisse humoristische Elemente im Buch zu haben. Für mich funktionierte dies allerdings nicht, wodurch extrem zweidimensionale Charaktere zurückblieben, die mich einfach nicht interessierten.
Die Geschichte selbst war trotz allem interessant zu folgen. Der Autor hatte zwar in Hannah eine Protagonistin, sprang aber dennoch immer wieder in die Köpfe von anderen Personen, inklusive des Antagonisten. Dies sorgte dafür, dass man selbst den Charakteren immer einen Schritt voraus war. Da die Protagonisten gezwungenermaßen lange im Dunkeln tappten, war dies aus erzählerischer Sicht definitiv eine kluge Wahl.
Fazit:
„The Stranger Times“ ist ein Buch, das ich gerne allen weiterempfehle, die den Humor mögen. Wer diesem jedoch, wie ich, nichts abgewinnen kann, wird mit diesem Buch leider nicht glücklich werden.


Huhu liebe Laura,
stimmt, der Humor muss passen und für mich passte er. Vor allem mochte ich das Skurrile 🙂
Ich bin auf den 2. Teil gespannt.
LieGrü
Elena
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