Rezension zu „The Soulmate Equation“ von Christina Lauren
Meine Bewertung:

Details:
Titel: The Soulmate Equation
Originaltitel: The Soulmate Equation
Reihe: DNADuo
Autorin: Christina Lauren
Übersetzung: Christina Kagerer
Verlag: everlove
Seiten: 432
Kauflink: Amazon
Preis: 15,00 € (D) Taschenbuch; 9,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Die begnadete Datenanalystin Jess Davis glaubt an Zahlen und Statistiken. Den Glauben an die große Liebe hat sie längst verloren. Doch dann wird sie von ihrer besten Freundin dazu überredet, eine neue Dating-Agentur auszuprobieren, die wie für Jess gemacht scheint. GeneticAlly behauptet, mit Hilfe eines DNA-Tests für jeden den perfekten Partner zu finden – den Seelenverwandten. Jess steht den Versprechungen von GeneticAlly zunächst skeptisch gegenüber, doch dann siegt die Neugier. Als ihr Test aber eine unglaubliche 98%-ige Übereinstimmung mit einem der Gründer von GeneticAlly ausspuckt, erklärt Jess das Experiment für gescheitert. Denn sie kennt Dr. River Peña, und er ist mit 100%-iger Sicherheit nicht ihr Seelenverwandter! Oder etwa doch?
Meine Meinung:
Jess ist Datenanalystin und glaubt nicht an die große Liebe. Doch ihre beste Freundin überredet sie dazu, die neue Dating Agentur GeneticAlly auszuprobieren. Die will aufgrund von DNA-Tests den Seelenverwandten ausfindig machen und die ersten Zahlen sehen vielversprechend aus. Aus Neugier schickt Jess eine Probe ein und sie erhält eine Übereinstimmung von 98% mit dem Gründer der Firma, Dr. River Peña. Jess hält dies für einen schlechten Scherz, doch die Firma bietet ihr ein gutes Angebot dafür an, dass die beiden es miteinander versuchen.
Das Autorinnen-Duo Christina Lauren wird im englischen Sprachraum im Romance-Bereich sehr gehyped und ich wollte sehen, ob der Hype berechtigt ist. „The Soulmate Equation“ war das Buch, welches ich am meisten vorgeschlagen bekommen habe, also habe ich es damit versucht. Leider muss ich sagen, dass die beiden Autorinnen wohl eher nichts für mich sind – dies liegt jedoch hauptsächlich an subjektiven Vorlieben.
Am meisten gestört hat mich dabei leider der Humor. Gerade bei einer RomCom ist es einfach ein Problem, wenn man mit diesem nicht warm wird. Ich fand die meisten humorvollen Szenen sehr gewollt, sehr gestellt und oft haben mir diese nur ein Augenrollen entlockt. Insbesondere die Dialoge zwischen Jess und ihrer besten Freundin waren davon betroffen. Generell mochte ich den Schreibstil auch nicht besonders. Beides sind natürlich sehr subjektive Kritikpunkte und ich verstehe völlig, dass, wer den Humor mag, vermutlich viel Spaß mit der Geschichte haben wird.
Ich habe dieses Buch oft vorgeschlagen bekommen mit dem Zusatz „Für Fans von Ali Hazelwood“. Vermutlich wird diese Verbindung gezogen, weil es auch hier um Wissenschaft geht. Doch während Ali Hazelwood dabei aus dem Nähkästchen plaudert und man merkt, dass sie sehr genau weiß, worüber sie schreibt, ist Wissenschaft hier nur der Aufhänger. Wirkliche Einblicke erhält man keine, weder in die Technologie selbst noch in den Arbeitsalltag. Mich hat dies leider enttäuscht, da ich mir etwas anderes von dem Buch versprochen hatte.
Stark gestört hat mich auch, dass während des Großteils des ersten Drittels des Buches immer wieder gezeigt wurde, wie gemein River doch ist. Er verhielt sich immer wieder unnötig antagonistisch. Doch statt im weiteren Verlauf zu zeigen, dass dies etwa auf Missverständnissen beruhte, sagte die Protagonistin danach nur immer wieder, wie nett er doch sei. Davon habe ich jedoch wenig gesehen – und selbst wenn er nett zu der Frau an seiner Seite ist, empfinde ich es trotzdem als sehr unsympathisch, wenn er sich allen anderen Menschen gegenüber absichtlich unfreundlich verhält.
Abgesehen davon war das Buch aber nett zu lesen. Insbesondere Jess‘ Familie und die Szenen mit dieser retteten für mich sehr viel. Auch Jess als Charakter fand ich sympathisch, auch wenn sie ein wenig klischeehaft war. Für mich war dies generell ein gutes Buch für Unterhaltung zwischendurch, über das man nicht genauer nachdenken muss (oder sollte).
Fazit:
„The Soulmate Equation“ ist ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, welches einfach nichts für mich war. Ich konnte mich nicht mit dem Humor anfreunden, kam nicht mit dem Schreibstil zurecht und hatte einfach generell andere Erwartungen an die Geschichte.


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