Rezension zu „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw
Meine Bewertung:

Details:
Titel: The Ordeals
Originaltitel: The Ordeals
Reihe: Killmarth Academy; Band 1
Autorin: Rachel Greenlaw
Übersetzung: Kerstin Fricke
Verlag: Hobbit Presse
Seiten: 480
Kauflink: Amazon
Preis: 26,00 € (D) Gebunden; 20,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb der Kontrolle des Sammlers, sieht sie darin ihre Chance, sich von ihm zu befreien. Aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie in brutalen Prüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Mächtigsten werden diese »Ordeals« überleben. Sophia weiß, dass ihre Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind und tut sich mit dem mächtigen (und unerträglich attraktiven) Botaniker, Alden Locke, zusammen. Um lebend herauszukommen, muss sie ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Denn jetzt muss sie nicht nur ihr Herz schützen, sondern auch ihr Leben. Ist Sophia in ihrer Eile, dem Sammler zu entkommen, direkt in eine tödliche Falle geflüchtet?

Meine Bewertung:
„The Ordeals“ wurde mir freundlicherweise von der Hobbit Presse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.
Sophia De Winter steht in den Diensten des Sammlers, der sie mit Magie an sich gefesselt hat. Ihre einzige Chance zu entkommen ist es, an der Elite-Akademie für Magier, Killmarth, angenommen zu werden. Als sie erfährt, wann die brutalen Prüfungen für den Eintritt stattfinden, zögert sie nicht und riskiert alles – auch ihr Leben. Auch wenn ihre eigenen Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind, hat sie doch die Möglichkeit, andere Illusionen zu sehen – etwas, das nur die wenigsten können. Zudem tut sie sich schnell mit dem gutaussehenden und mächtigen Botaniker Alden Locke zusammen. Um zu überleben und ihr altes Leben hinter sich zu lassen muss sie entscheiden, wer Freund und Feind ist.
Als großer Fan von Dark Academia Büchern war ich sehr gespannt auf diese Geschichte und habe mich sehr gefreut, als mich diese auch sofort abholen konnte. Man lernt zunächst einige Zeit lang mehr über Sophias Leben vor Killmarth, wobei diese Kapitel für sich bereits einiges an Spannung besitzen und die Bar schon recht hoch setzen. Man lernt Sophia als sehr kompetente Person kennen, in einem Umfeld aus Menschen, die sie teils ausnutzen und die teils für die da sind. Dadurch fühlt sie sich auch später an der Akademie viel mehr wie ein gut ausgestalteter Charakter an, der ein Leben vor dem Buch hatte und man kann ihre Handlungen immer gut an ihrer Vergangenheit messen, was diesen mehr Glaubwürdigkeit verlieh.

Generell fand ich die Charaktere in diesem Buch sehr stark. Auch Alden und viele der größeren und kleineren Nebencharaktere fühlten sich lebendig an und hatten eine eigene Agenda. Die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickelten sich größtenteils sehr natürlich und ich mochte die Freundschaften, die Sophia schließt. Selbst die Romance fand ich hier gelungen, auch wenn ich sagen muss, dass sich diese manchmal etwas repetitiv anfühlte. Für mich nahm sie aber vor allem nicht zu viel Raum ein, war dabei aber präsent genug, um sich in gutem Tempo zu entwickeln.
Das Worldbuilding gefiel mir insgesamt gut und ich konnte mir fast alles sehr gut vorstellen. Ich hätte mir nur beizeiten gewünscht, dass es ein paar tiefere Einblicke in die verschiedenen Magiearten gegeben hätte. Dies blieb für meinen Geschmack doch eher an der Oberfläche.
Generell gab es sehr viel Action in der Geschichte und sehr viele spannende Momente, die sich nach hinten auch sehr zuspitzten. Insbesondere die letzte Prüfung hatte es dann nochmal in sich und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Das Ende war ein ziemlich fieser Cliffhanger und ich muss so bald wie nur möglich weiterlesen!

Fazit:
„The Ordeals“ ist eine spannende Dark Academia Romantasy, die mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Gut geschriebene Charaktere, tolle Freundschaften und eine interessante Handlung haben mich hier überzeugt.

