Rezension zu „The Luminaries“ von Susan Dennard
“The Luminaries” ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Sollte sich dies ändern werde ich die Rezension entsprechend anpassen.
Meine Bewertung:

Details:
Titel: The Luminaries
Reihe: The Luminaries Band 1
Autorin: Susan Dennard
Verlag: Daphne Press
Seiten: 322
Kauflink: Amazon
Preis: 18,95 € Gebunden; 9,39 € Taschenbuch; 8,99 € E-Book
Die auf den Bildern gezeigte Version ist eine Exklusivausgabe aus der Illumicrate. Sie ist in dieser Form nicht mehr im Handel erhältlich.
Klappentext:
Hemlock Falls isn’t like other towns. It’s not on a map, cell phones don’t work there, and you might find a ghost-deer grazing at midnight. It’s also inhabited by the Luminaries, an ancient order charged with guarding the nearby forest. Each night, when nightmares rise, only the Luminaries stand between humanity and these monsters bent on devastation – one clan for each night of the week. Fourteen orders around the globe. Winnie (of the Wednesday clan) desperately wants to reclaim her family’s standing within the Luminaries. In the four years since her dad was caught as a witch, her family has lived as outcasts. Winnie’s solution? Pass the hunter trials. Then her family will be welcomed in again. During the first trial, however, Winnie is severely outmatched by the forest’s nightmares. So when a new, unknown monster slaughters a banshee and everyone assumes Winnie did the slaughtering, she doesn’t correct them. Realising she will never survive the final two trials, Winnie seeks help from her gorgeous exfriend, Jay Friday, who is no longer a baby-faced boy but the best hunter in Hemlock Falls. As Winnie’s lies start to pile up around her and bodies start to pile up from the new nightmare, she must protect Hemlock Falls, protect her family’s new status, and protect her heart from a former friend with brutal secrets of his own.

Meine Meinung:
Winnie Wednesday gehört zu den Luminaries – einer Geheimgesellschaft, die die Menschen jede Nacht vor den Albträumen des Waldes beschützt. Doch ihre Familie wurde vor vielen Jahren ausgestoßen. Winnies Traum ist es, selbst Jägerin zu werden und so stellt sie sich den tödlichen Prüfungen, in der Hoffnung, so die Ehre ihrer Familie wieder herzustellen. Als sie die erste Prüfung eher durch Glück schafft, bittet sie ihren früheren besten Freund, Jay Friday, sie zu trainieren. Zwischen den beiden entsteht zwar Chemie, doch Winnie weiß nicht, ob sie Jay trauen kann.

Ich bin mit eher hohen Erwartungen an „The Luminaries“ gegangen. Versprochen wurde mir hier YA-Fantasy für generell ältere Lesende der Zielgruppe. Dazu sollte es um eine Geheimgesellschaft gehen, eine Außenseiterin, die sich beweisen muss und Prüfungen. Für mich klang das nach einer Mischung, die mir gefallen könnte, auch wenn ich bereits von anderen eher negatives gehört hatte. Leider schaffte es dieses Buch nicht nur nicht, diesen Erwartungen gerecht zu werden, es kratzte für mich leider auch am unteren Ende meiner Bewertungsskala.
Das Erste, was mir negativ auffiel, war der Schreibstil. Dieser las sich extrem einfach und eher so, wie ich es bei einem Kinderbuch erwartet hätte. Da mir Schreibstile generell recht wichtig sind, war dies natürlich kein guter Start. Insbesondere die viele Lautmalerei hat mich immer wieder aus dem Text gerissen. Nein, ich brauche keine wiederholte Beschreibung davon, wie Winnies Reisverschluss klingt.

Trotz dieses negativen ersten Eindrucks muss ich sagen, dass die Geschichte selbst generell völlig in Ordnung war. Ich hatte keine größeren Kritikpunkte in dieser Hinsicht, außer, dass nicht wirklich mehr passierte, als im englischen Klappentext bereits geschrieben ist. Wirkliche Überraschungen gab es nicht. Einige Dinge wurden angeteasert und (noch) nicht aufgelöst, was ich etwas frustrierend fand, da die Hinweise einfach zu offensichtlich waren, um ein größeres Geheimnis daraus zu machen. Es gab aber auch genug spannende Szenen, um diese Aspekte wieder wettzumachen. Langweile kam zumindest selten auf, aber die Geschichte war auch einfach zu vorhersehbar und nichts besonderes.
Das Worldbuilding habe ich leider als eher lückenhaft empfunden. Zu Beginn war ich noch fasziniert von den Luminaries, dem Wald und den Monstern. Hier mochte ich insbesondere die Gestaltung des Buches, denn immer wieder waren hier Illustrationen von Monstern abgebildet, zusammen mit Lexikoneinträgen über diese. Dennoch gab es über das Buch hinweg immer wieder Ungereimtheiten und Dinge, die nicht wirklich erklärt wurden, obwohl dies nötig gewesen wäre.

Fazit:
Leider konnte „The Luminaries“ einfach nicht überzeugen. Insbesondere der Schreibstil war mir zu kindlich, aber auch das lückenhafte Worldbuilding und die nicht wirklich überragende Geschichte trugen dazu bei, dass dies für mich insgesamt ein Flop war.


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