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The Lost Metal

Rezension zu „The Lost Metal“ von Brandon Sanderson

Dies ist der letzte Band einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „The Alloy of Law“ (Band 1).

Meine Bewertung:
4 Sterne von 5

Details:
Titel: The Lost Metal
Reihe: Mistborn Ära 2; Band 4
Autor: Brandon Sanderson
Verlag: Tor Books
Seiten: 513
Kauflink: Amazon
Preis: 24,32 € Gebunden; 10,73 € Taschenbuch; 9,49 € E-Book

Klappentext:

Waxillium Ladrian hat den Mantel des Gesetzeshüters niedergelegt und widmet sich nun dem Leben als Senator der Stadt Elantel. Statt auf der Straße finden seine Kämpfe nun auf dem Papier statt. Seine Freunde Wayne und Marasi sind währenddessen weiter auf der Suche nach einem Weg, den »Kreis« zu überführen. Diese zwielichtige Organisation hat viele Menschen entführt, deren Schicksal nie geklärt werden konnte. Als die beiden auf ein geheimes Waffenlager stoßen, das den Frieden zwischen Elantel und den äußeren Städten bedrohen könnte, muss Wax eingreifen und wieder das Schwert werden, zu dem ihn sein Gott, der Einträchtige, auserkoren hat. Weit größere Mächte sind hier am Werk, und wenn er nicht einschreitet, werden die Menschen von Scadrial dem Untergang geweiht sein.

Meine Meinung:

Mehrere Jahre nachdem Wax die Macht der Bänder der Trauer gefunden und ein Bündnis mit den Völkern außerhalb des Tals geschlossen hat, hat sich die Welt verändert. Neue technologische Entdeckungen werden immer schneller gemacht und die politische Lage wird immer angespannter. Während Marasi und Wayne noch immer als Ordnungshüter die Straßen sicher machen, versucht Wax als Senator das Leben der Menschen zu verbessern. Doch dann entdeckt er eine neue Waffe und plötzlich muss er doch wieder in den aktiven Einsatz, um nicht nur Elantel, sondern die gesamte Welt vor dieser schrecklichen Zerstörungskraft zu bewahren.

Der letzte Band der zweiten Ära von Mistborn öffnet die Pforte zum weiteren Cosmere. Während das Universum, in welchem fast alle Bücher des Autors spielen, sonst eher in Form von Easter Eggs daherkam, dreht sich hier ein großer Teil der Handlung um die Verknüpfungen darin. Ich persönlich kann deshalb nur empfehlen, dieses Buch erst zu lesen, wenn man bereits einige der anderen Bücher des Autors gelesen hat. Zwar wird das Wichtigste auch so erklärt, ich hatte jedoch teilweise das Gefühl, dass mir ein paar Verknüpfungen fehlen, weil ich etwa „The Emperor’s Soul“ bisher nicht gelesen habe. Mir persönlich hat diese Erweiterung der Welt sehr gefallen, dies scheint jedoch Geschmackssache zu sein, da dies einer der meistgenannten Kritikpunkte zum Buch ist.

Auch generell wurde in diesem Buch vieles besser gemacht als in den vorherigen Bänden. Insbesondere die Charakterentwicklung war hier endlich wieder überzeugend, nachdem mir diese ja im letzten Teil viel zu flach ausfiel. Auch wenn ich mit Marasis Entscheidungen gegen Ende des Buches wieder nicht zufrieden war, mochte ich besonders Sterris‘ und sogar Waynes Entwicklung. Mit Wayne kam ich seit dem ersten Band nicht wirklich klar, aber in diesem Teil fand ich ihn zum ersten Mal zumindest erträglich.

Auch sonst war die Handlung spannend, es gab viele Plottwists und mir hat insbesondere die technologische Entwicklung sehr gut gefallen. Die Politik mit den Völkern außerhalb des Tals kam mir persönlich etwas zu kurz, nachdem diese im letzten Teil am Ende so wichtig waren – ich denke jedoch, dass dies Absicht war und wir in der kommenden Ära mehr von diesen sehen werden.

Fazit:

Nachdem mich die zweite Ära von Mistborn generell nicht wirklich überzeugen konnte, war der letzte Band immerhin ein gelungener Abschluss. Die Charaktere erhielten jeweils eine interessante Entwicklung, der Plot war spannend und die Öffnung zum weiteren Cosmere hat mir sehr gefallen. Jetzt freue ich mich darauf, wenn in ein paar Jahren die dritte Ära beginnt.

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