Cover "The Inheritance Games": Auf grünem Hintergrund ist der Titel in großer Schrift zu lesen und rundherum Gegenstände, wie ein Dolch und eine Schachfigur
Jugendthriller Romance Thriller

The Inheritance Games

Rezension zu „The Inheritance Games“ von Jennifer Lynn Barnes

Meine Bewertung:
3 Sterne von 5

Details:
Titel: The Inheritance Games
Originaltitel: The Inheritance Games
Reihe: The Inheritance Games Band 1
Autorin: Jennifer Lynn Barnes
Übersetzung: IvanaMarinović
Verlag: cbt
Seiten: 400
Kauflink: Amazon
Preis: 13,00 € (D) Taschenbuch; 9,99 € (D) E-Book
Die von mir gezeigte Ausgabe ist eine Sonderedition der Bücherbüchse und nicht mehr im Handel erhältlich.

Klappentext:

Avery Grambs hat einen Plan: Highschool überleben, Stipendium abgreifen und dann – nichts wie raus hier. Doch all das ist Geschichte, als der Multimilliardär Tobias Hawthorne stirbt und Avery fast sein gesamtes Vermögen hinterlässt. Der Haken daran? Avery hat keine Ahnung, wer der Mann war.
Um ihr Erbe anzutreten, muss Avery in das gigantische Hawthorne House einziehen, wo jeder Raum von der Liebe des alten Mannes zu Rätseln und Geheimnissen zeugt. Ungünstigerweise beherbergt es aber auch dessen gerade frisch enterbte Familie. Allen voran die vier Hawthorne-Enkelsöhne: faszinierend, attraktiv und gefährlich.
Gefangen in dieser schillernden Welt aus Reichtum und Privilegien, muss Avery sich auf ein Spiel aus Intrige und Kalkül einlassen, wenn sie überleben will.

Klappentext "The Inheritance Games"
Meine Meinung:

Avery Grambs hat ihr Leben genau ausgeplant. Sie benötigt das Geld von Stipendien, um ein Studium finanzieren zu können. Dabei hilft ihr, dass sie die meisten Dinge generell sehr schnell lernt und sie somit arbeiten und Bestnoten schreiben kann. Da hinterlässt ihr der Multimilliardär Tobias Hawthorne sein gesamtes Vermögen, ohne dass sie ihn überhaupt kennt. Sie muss dafür jedoch ein Jahr zusammen mit seiner enterbten Verwandtschaft in Hawthorne House einziehen. Hier lauern Geheimgänge und Falltüren hinter jeder Ecke. Außerdem gibt es noch die Hawthorn-Enkel, die so gerissen, wie gutaussehend sind.

Mein erster Eindruck des Buches hat mich an den Film „Knives Out“ und ähnliche Krimis erinnert. Eine schrullige Familie mit mehr als einem Geheimnis, die es zu lösen gilt. Mittendrin eine intelligente junge Frau, die versucht, ihren eigenen Weg zu finden. Leider blieb es bei meinem ersten Eindruck, denn das Buch driftete leider schnell in eine Richtung ab, die mir nicht besonders gefallen hat.

Die Handlung des Buches war zwar grundlegend interessant und hat mich unterhalten, allerdings fühlten sich die meisten Rätsel nicht besonders durchdacht an. Statt klugen Verstrickungen können die Protagonisten das meiste recht schnell herausfinden und müssen dann nur tagelang etwas suchen. Zu Beginn ist es etwa ein Buch. Hierfür müssen sie eben jedes Buch in mehreren Bibliotheken des Hauses aus dem Regal nehmen. So etwas ist eher Fleißarbeit und weniger ein Rätsel, welches mir zeigen würde, wie intelligent die Protagonisten sind.

Exklusiver Buchschnitt der Bücherbüchse

Die Tatsache, dass sie diese und andere Eigenschaften haben, wird einem leider zum Teil nur gesagt oder höchstens nur zu Beginn gezeigt. Avery etwa gerät in den ersten Szenen in einige Situationen, in denen sie zeigen kann, was in ihr steckt, um dann den Rest des Buches über nur dumme Entscheidungen zu treffen. Gerade bei ihr hatte ich erwartet, dass sie analytischer an ihre Situation rangeht. Stattdessen vertraut sie jedem, der nett zu ihr ist und das, obwohl ihr bewusst ist, dass sie in Gefahr schwebt.

Die Beziehungen, die im Buch angedeutet werden, fühlten sich nie wirklich echt an, sondern blieben sehr oberflächlich. Und trotzdem wirkte es zwischendurch, als ob gewisse Szenen romantisch wirken sollten, ohne dass dafür ein Fundament gelegt wurde. Insgesamt lag mir der Fokus der Geschichte viel zu sehr auf Averys Beziehung zu den Hawthorne-Brüdern und mir wurde zu oft betont, wie gut diese doch aussahen.

Der Schreibstil war zwar sehr einfach gehalten, aber dennoch angenehm und zügig zu lesen. Dadurch fühlte sich das Buch nie gezogen oder langweilig an und hat mich, trotz meiner Kritikpunkte, doch gut unterhalten.

Im Nachhinein finde ich es schwer, viel zum Plot zu sagen, da dieser wenig beinhaltete, was im Gedächtnis bleiben würde. Was ich rückblickend über dieses Buch sagen kann ist, dass es zwar unterhält, aber nach dem Lesen zumindest bei mir schnell wieder in Vergessenheit geraten ist.

Vorsatzpapier mit gedruckter Signatur in der exklusiven Ausgabe der Bücherbüchse
Fazit:

Ein Jugendthriller, der versucht, an bekannte englische Krimis anzuknüpfen, dabei jedoch leider scheitert. Dennoch kann dieses Buch gut unterhalten, ist jedoch wohl eher etwas für jüngere Leser.

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