Fairyloot Edition von The Honey Witch Cover
Cozy Fantasy Fantasy Romantasy

The Honey Witch

Rezension zu „The Honey Witch” von Sydney J. Shields

“The Honey Witch” ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Sollte sich dies ändern werde ich die Rezension entsprechend anpassen.

Meine Bewertung:
2 Sterne von 5

Details:
Titel: The Honey Witch
Autorin: Sydney J. Shields
Verlag: Orbit
Seiten: 360
Kauflink: Amazon
Preis: 19,55 € Gebunden; 12,45 € Taschenbuch; 10,99 € E-Book
Die auf den Bildern dargestellte Edition ist eine Exklusivausgabe aus der Fairyloot Adult Box. Sie ist in dieser Form nicht mehr im Handel erhältlich.

Klappentext:

The Honey Witch of Innisfree can never find true love. That is her curse to bear. But when a young woman who doesn’t believe in magic arrives on her island, sparks fly in this deliciously sweet debut novel of magic, hope, and love overcoming all.
Twenty-one-year-old Marigold Claude has always preferred the company of the spirits of the meadow to any of the suitors who’ve tried to woo her. So when her grandmother whisks her away to the family cottage on the tiny Isle of Innisfree with an offer to train her as the next Honey Witch, she accepts immediately. But her newfound magic and independence come with a price: No one can fall in love with the Honey Witch.
When Lottie Burke, a notoriously grumpy skeptic who doesn’t believe in magic, shows up on her doorstep, Marigold can’t resist the challenge to prove to her that magic is real. But soon, Marigold begins to care for Lottie in ways she never expected. And when darker magic awakens and threatens to destroy her home, she must fight for much more than her new home-at the risk of losing her magic and her heart…

Klappentext The Honey Witch
Meine Meinung:

Marigold hatte immer das Gefühl, anders zu sein. Sie lief lieber nachts über die Wiesen, statt einen geeigneten Ehemann auf einem Ball zu suchen. Als ihre Großmutter ihr eröffnet, dass sie eine Honighexe ist, folgt Marigold ihr sofort auf die magische Insel Innisfree. Doch ihre Ausbildung kommt mit einem Preis: Durch einen Fluch kann keine Honighexe jemals Liebe finden. Marigold akzeptiert dies, bis sie Lottie trifft. Lottie scheint immer schlecht gelaunt zu sein und glaubt nicht an Magie und doch entwickelt Marigold Gefühle für sie.

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Hexen, eine Cottagecore-Atmosphäre und Honig, das klang nach einer so wundervollen Mischung. Tatsächlich war ich dann aber ziemlich enttäuscht von dem Buch.

Folierte Illustration der Protagonistinnen in der Fairyloot Ausgabe von The Honey Witch

Das fing bereits beim Schreibstil an. Auf der einen Seite war dieser teils wunderschön, nur um dann im nächsten Satz völlig übertriebene Formulierungen zu nutzen, so dass der Text teils eine seltsame Note erhielt. Dazu wurde kaum Atmosphäre geschaffen. Ich konnte mir vieles nicht wirklich vorstellen, weil es wenig Beschreibungen gab. Insbesondere im ersten Drittel des Buches wurde vieles eher zusammenfassend erzählt und wenig Szenen wirklich gezeigt. Dadurch hatte ich nie das Gefühl die Charaktere oder den Ort wirklich greifen zu können. Insbesondere das Magische ging dadurch für mich völlig verloren.

Die Charaktere blieben für mich blass und ihre Entwicklung fühlte sich einfach nicht organisch an. Insbesondere Marigold konnte ich lange Zeit so gar nicht greifen. Besonders gestört hat mich an ihr jedoch ihre Übergriffigkeit, die teils sogar romantisiert wurde. Wenn ein Charakter sagt, dass er etwas bestimmtes nicht mag, dann ist Marigold davon überzeugt, dass sie es besser weiß und tut genau das trotzdem. Der Text behandelte diese Situationen in fast allen Fällen entweder als richtige Handlung oder zumindest neutral. Marigold hätte hier definitiv Entwicklungsbedarf gehabt.

Foliertes Design Fairyloot Edition The Honey Witch

Zusätzlich zu diesen Kritikpunkten gab es im Buch eine Menge kleinerer Logikfehler. Diese waren meist nicht wirklich relevant für die Story und wenn der Rest des Buches mich begeistert hätte, dann wären mir diese viel weniger stark aufgefallen, doch so waren sie einfach der Tropfen, der das Fass für mich zum Überlaufen brachte.

Es gab durchaus ein paar Szenen und Kleinigkeiten, die ich schön fand. Diese waren aber leider rar gesät. Nach etwa 2/3 des Buches gab es etwa einen Abschnitt, in welchem Marigolds Familie noch einmal ins Rampenlicht rückte. Hierbei gab es einige wirklich schöne Momente, die ich sehr gerne gelesen habe. Wenn das gesamte Buch so geschrieben gewesen wäre, hätte ich es definitiv geliebt!

Farbschnitt der Fairyloot Ausgabe von The Honey Witch
Fazit:

„The Honey Witch“ war für mich leider eine große Enttäuschung. Neben blassen Charakteren, wenig Beschreibungen und vielen kleinen Logikfehlern gab es einfach zu wenig, was mich von diesem Buch hätte überzeugen können.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert