Rezension zu „The Ending Fire“ von Saara El-Arifi
Dies ist der dritte Band einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „The Final Strife“ (Band 1).
“The Ending Fire” ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Sollte sich dies ändern werde ich die Rezension entsprechend anpassen.
Meine Bewertung:

Details:
Titel: The Ending Fire
Reihe: The Ending Fire; Band 3 von 3
Autorin: Saara El-Arifi
Verlag: HarperVoyager
Seiten: 466
Kauflink: Amazon
Preis: £18.99 Gebunden; £9.99 Taschenbuch; £9.99 E-Book
Klappentext:
The Wardens’ Empire is falling. A vigilante known only as the Truthsayer is raising an army against the wardens. Sylah and Hassa must navigate the politics of this new world, all the while searching for Anoor.
Across the sea, the Blood Forged prepare for war, requesting aid from other governments. Jond’s role as major general sees him training their soldiers for combat, but matters of the heart will prove to be the hardest battlefield.
The Zalaam celebrate the arrival of the Child of Fire, heralding the start of the final battle. Anoor’s doubts are eclipsed by the powers of her new god. Soon the Zalaam set off on their last voyage – and few expect to return.

Meine Meinung:
Sylah, Hassa, Anoor und Jond sind durch viele Meilen und einen Ozean voneinander getrennt. Sylah und Hassa versuchen die Rebellion in ihrem Heimatland zu unterstützen, doch schon bald könnte ein ganz anderer Feind vor der Türe stehen. Gleichzeitig versucht Jond den Menschen vom Festland dabei zu helfen, eine Armee zu finden, um eben diesen Feind zu stoppen.
Anoor dagegen hat sich den Zalaam angeschlossen, die die Welt brennen sehen wollen. Sie wird dort als das Kind des Feuers gefeiert, doch nicht alles ist so, wie es scheint.
Mit diesem Band findet eine epische Reihe ihr Ende und auch wenn ich diese als Ganzes sehr empfehlen kann, hat mich dieser finale Band doch ein wenig enttäuscht zurückgelassen. Ich weiß nicht, woran es genau lag, aber bei mir entstand recht schnell das Gefühl, dass entweder viel zu wenig Zeit für eine entsprechende Überarbeitung des Buches vorhanden war – oder dass die Autorin wirklich keine Lust mehr auf diese Geschichte hatte.
Über die drei Bände wurde die Welt immer größer und in diesem finalen Band erreichte dies den Höhepunkt. Die Hauptcharaktere sind verteilt in ganz verschiedenen Ländern und versuchen dort ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Insbesondere Jond kommt dabei ganz schön herum und man sieht viele neue Orte. Dies bleibt zwar leider eher oberflächlich, aber es war doch faszinierend, die verschiedenen Ecken der Welt zumindest kurz zu sehen.
Leider erhielt keine der drei Geschichten die Aufmerksamkeit, die nötig gewesen wäre. Vieles ging einfach zu schnell. In der ersten Hälfte betraf dies vor allem Jonds Geschichte. Während ich Sylahs, Hassas und Anoors Geschichten noch sehr spannend fand, hatte ich an ihm überhaupt kein Interesse mehr. Im späteren Verlauf war dies dann leider auch bei den anderen Handlungssträngen der Fall – insbesondere die politische Dimension wurde immer wieder viel zu schnell und einfach abgehandelt.
Aber auch Charakterentwicklung kam später zu kurz. Es geschahen einige Dinge, die die Charaktere hätten prägen müssen und auch wenn Konsequenzen erwähnt wurden, bekam man diese nie wirklich zu sehen. So kam bei mir stark das Gefühl auf, dass das Buch nun langsam zum Ende kommen sollte, egal was dabei auf dem Weg verloren ging.
Ich muss wirklich betonen, dass die Geschichte, die hier erzählt wurde, großartig und episch war. Das, was ich hier unterschwellig sehen konnte, habe ich geliebt und ich habe so viel Potenzial gesehen. Nur leider wurde dieses einfach viel zu wenig ausgenutzt.
Fazit:
„The Ending Fire“ hat viel Potenzial, jedoch ist die Exekution nicht wirklich überzeugend. Eventuell hätte eine bessere Überarbeitung hier geholfen. Dennoch ist dies ein episches Finale für eine wirklich großartige Reihe und ich möchte diese insgesamt trotz der Schwächen des Endes gerne weiterempfehlen.

