Rezension zu „The Bands of Mourning“ von Brandon Sanderson
Dies ist der dritte Band einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „The Alloy of Law“ (Band 1).
Meine Bewertung:

Details:
Titel: The Bands of Mourning
Reihe: Mistborn Ära 2; Band 3
Autor: Brandon Sanderson
Verlag: Tor Books
Seiten: 447
Kauflink: Amazon
Preis: 29,30 € Gebunden; 9,18 € Taschenbuch; 5,99 € E-Book
Klappentext:
Die Bänder der Trauer sind ein Mythos. Sie sollen einst dem Lord Ruler selbst gehört haben, aber für die meisten ist dies nur eine Legende. Die metallenen Armreife, die ihrem Träger unvorstellbare Macht verleihen, existieren nicht. Oder doch? Als sich die Anzeichen verdichten, dass südlich von Elantel Hinweise auf den Verbleib der magischen Bänder gefunden wurden, müssen Wax und Wayne ermitteln. Und ihre Mission erweist sich schnell als weitaus größer und gefährlicher als gedacht …
Meine Meinung:
Die Bänder der Trauer sind ein Artefakt aus den Legenden, doch als ein Kandra zurück nach Elendel kommt und Beweise für ihre Existenz mitbringt, beschließt Wax, der Sache nachzugehen. Die Bänder sollen einst dem Lord Ruler gehört haben und ihrem Träger große Macht verleihen. Gemeinsam mit seiner Verlobten Steris, Wayne und Marasi macht sich Wax auf die Reise. Dabei erleben sie die Unzufriedenheit der Bevölkerung außerhalb der Hauptstadt und finden Spuren der geheimen Organisation, welche Wax‘ Onkel leitet.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch das schwächste der gesamten Reihe. Auch wenn es einige gute und interessante Aspekte gab, war mir zu großen Teilen einfach nur langweilig und ich bin sogar einmal beim Lesen eingeschlafen (was mir sonst eigentlich nie passiert!).
Am meisten gestört haben mich wohl die Charaktere. Diese waren zwar auch in vorherigen Bänden teils eher archetypisch geschrieben, aber nie so, dass ich es als störend empfunden hätte. Hier wirkten fast alle wichtigen Charaktere flach und klischeehaft. Es gab wenig charakterliche Entwicklung und die, die es gab, war nicht gut. Insbesondere Wayne hat mich durchgehend genervt, Wax war langweilig und Marasis Entwicklung am Ende kam einfach aus dem Nichts und war für mich nicht nachvollziehbar. Sie hätte wirklich Besseres verdient!
Einzig die Beziehung zwischen Sterris und Wax war in dieser Hinsicht großartig und für mich ein Highlight des Buches. Der Autor tut sich sonst ja eher nicht dadurch hervor, dass er besonders gute romantische Subplots schreibt, aber hier war ich davon wirklich begeistert. Während Wax mit seinen Gefühlen für seine verstorbene Frau kämpft, muss sich Sterris ihres eigenen Wertes bewusst werden und dies fand ich wirklich schön mit dem Rest der Handlung verknüpft.
Der Plot war, wie bereits erwähnt, eher langweilig. Insbesondere im Mittelteil fand ich es schwer, mich für das Buch zu begeistern. Die Actionszenen, welche Spannung in die Geschichte bringen sollten, wirkten teils nicht wirklich passend und waren eher verwirrend geschrieben.
Fazit:
Auch der dritte Teil der zweiten Ära von Mistborn konnte mich nicht für die Reihe erwärmen. Die Charaktere waren hier nicht überzeugend geschrieben und der Plot eher langweilig. Abgesehen von einzelnen Aspekten konnte mich das Buch nicht überzeugen.

