Ebenso wie in den letzten Jahren habe ich meine Bücher über das Jahr hinweg mit dem Spreadsheet CAWPILE getracked. Dieses wurde von @book_roast entwickelt und ist mit nur wenigen Anpassungen genau das, was ich mir für die Auswertung meiner Bücher wünsche. Die hier genutzten Grafiken habe ich jedoch im Anschluss selbst erstellt, da ich die Grafen im Spreadsheet selbst zum Teilen nicht besonders geeignet finde.
2024 habe ich wieder viel mehr gelesen als geplant und gedacht. Wie in den letzten Jahren auch hatte ich das Ziel, insgesamt 100 Bücher zu lesen – geschafft habe ich 129 Bücher mit 46.664 Seiten. Das sind 18 Bücher und 14.208 Seiten weniger als im letzten Jahr. Dies lag jedoch auch daran, dass 2024 um einiges stressiger war als die letzten Jahre.
Die meisten Bücher habe ich im Februar & Juli gelesen (jeweils 16) und die meisten Seiten im Februar (6246).
70 Bücher habe ich in physischer Form gelesen (Hardcover oder Taschenbuch) und 59 als E-Book.

Sprachlich habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal deutlich mehr auf Englisch gelesen als sonst. Mit 68 Büchern habe ich mehr als die Hälfte auf Englisch gelesen, während ich 61 auf Deutsch gelesen habe. Die originale Sprache meiner Bücher war in diesem Jahr auch überwiegend Englisch: 96 Bücher (74,4%) waren in dieser Sprache, dagegen nur 28 (21,7%) auf Deutsch. Ein paar Ausflüge habe ich aber auch gemacht: 3 meiner gelesenen Bücher wurden aus dem Koreanischen übersetzt und jeweils eins aus dem Spanischen und Französischen.
Ich habe insgesamt Bücher von 100 verschiedenen Autor*innen gelesen, wobei 75 Bücher von Autor*innen geschrieben worden waren, die ich noch nicht kannte. 54 Bücher dagegen kamen von Autor*innen, von denen ich bereits etwas gelesen hatte. Am meisten gelesen habe ich von Brandon Sanderson (13 Bücher), gefolgt von Saara El-Arifi (4 Bücher) und Benedict Jacka (4 Bücher).
Insgesamt habe ich 79 von Frauen geschrieben Bücher gelesen, 44 von Männern und 4 von nonbinary Autor*innen. 2 Bücher wurden von mehreren Autor*innen geschrieben, wobei diese unterschiedliche Geschlechter hatten.
Was Verlage angeht habe ich die meisten Bücher von Heyne gelesen (11 Bücher), dicht gefolgt von Cross Cult (8 Bücher) und Tor Books (8 Bücher). Hier muss ich jedoch anmerken, dass ich, wenn ich ein englisches Buch mit deutscher Übersetzung gab, den deutschen Verlag angegeben habe – insbesondere im Fall von Heyne waren die Ausgaben, welche ich gelesen habe, meist eigentlich von englischen Verlagen.
Die meisten Bücher habe, wie immer, im Bereich Fantasy gelesen (79 Bücher), dicht gefolgt von Sci-fi (17 Bücher) und zeitgenössischer Literatur (10 Bücher). Ich hatte mir vorgenommen, etwas mehr Sci-fi zu lesen und das ist mir auch gelungen. Zudem hatte ich mir eine Challenge gesetzt, in jedem Monat ein Buch der zeitgenössischen Literatur zu lesen. Leider haben mir viele der Bücher in diesem Bereich nicht so gut gefallen, wie erwartet, weshalb ich diese Challenge gegen Ende des Jahres nicht mehr wirklich verfolgt habe.
79 gelesene Bücher waren für eine erwachsene Zielgruppe geschrieben, 6 waren im Bereich New Adult, 38 Young Adult und 4 Middle Grade oder jünger. Diese Zuordnung war jedoch oft nicht ganz eindeutig.

Repräsentation ist mir in Büchern immer sehr wichtig. Der Anteil meiner gelesenen Bücher in denen Diversität vorkommt, ist auch in etwa gleich geblieben zum letzten Mal, wobei Repräsentation von PoC Charakteren etwas gestiegen ist, während Charaktere mit Behinderungen diesmal in etwas weniger Büchern zu finden waren – dafür war hier diesmal auch ein großer Teil an nicht sichtbaren Behinderungen vertreten.
Insgesamt hatten über 60% meiner gelesenen Bücher PoC-Rep (38,8% als Hauptcharakter, 25,6% als Nebencharakter) über 50% hatten LGBTQ+-Rep (36,4% als Hauptcharakter, 14,7% als Nebencharakter) und nicht ganz 40% hatten Disability-Rep (21,7% als Hauptcharakter, 18,6% als Nebencharakter).



Insgesamt bin ich zufrieden mit meinem Lesejahr. Es war insgesamt ein stressiges Jahr, welches mir einiges abverlangt hat und dafür habe ich mein Hobby gut verfolgen können – und das auf eine Weise, die auch weiterhin meinen Werten gerecht wird. Ich hoffe, in 2025 sieht es wieder ähnlich aus!

