Rezension zu „Starsight – Bis zum Ende der Galaxie“ von Brandon Sanderson
Dies ist der zweite Teil einer Reihe. Der Klappentext und meine Rezension enthalten Spoiler zum ersten Teil.
Hier geht es zur Rezension zu „Skyward – Der Ruf der Sterne“.
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Starsight – Bis zum Ende der Galaxie
Originaltitel: Starsight
Reihe: Claim the Stars Band 2
Autor: Brandon Sanderson
Übersetzung: Oliver Plaschka
Verlag: Knaur
Seiten: 512
Kauflink: Amazon
Preis: 16,99 € (D) Taschenbuch; 14,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Ihr ganzes Leben lang hat die junge Spensa davon geträumt, als Raumschiff-Pilotin ihre Heimatwelt gegen die übermächtigen Krell zu verteidigen. Doch als sie endlich am Ziel ist, warten zwischen den Sternen nur bittere Wahrheiten: Alles, was über Spensas Vater behauptet wird, stimmt – er war ein Feigling und ein Verräter, der sein eigenes Team angegriffen hat! Dafür ist alles, was man Spensa über den Krieg erzählt hat, eine Lüge …
Seit sie die Sterne gehört hat, weiß Spensa nicht mehr, was sie glauben darf. Aber eines weiß sie mit Sicherheit: Wenn sie bis ans Ende der Galaxie reisen muss, um die Menschheit zu retten, dann wird sie genau das tun!

Zitat:
„Diese Augen setzten mir zu. Wie konnte ich von diesen Kräften derart fasziniert und zugleich verängstigt sein? Es war wie der Ruf der Tiefe, wenn man in den Höhlen am Abgrund einer tiefen Klippe stand und wusste, dass man sich einfach ins Dunkel werfen könnte.“
Meine Meinung:
„Starsight – Bis zum Ende der Galaxie“ wurde mir freundlicherweise vom Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.
Nachdem Spensa die grausame Wahrheit darüber aufgedeckt hat, warum die Krell die Menschen immer wieder angreifen, haben sie und die anderen auf Detrius es geschafft, sich ein wenig Sicherheit zu erkämpfen. Da landet plötzlich ein Schiff mit einem menschenähnlichen Piloten auf dem Planeten und Spensa ist gezwungen, eine Entscheidung zu treffen.
Während sich Band 1 hauptsächlich mit Spensas eigener Entwicklung und ihren ersten Flugversuchen auf Detrius beschäftigt hat, hat das große Finale bereits die Welt des Buches erweitert. „Starsight“ setzt genau dort an und lässt uns mehr vom Universum und seinen Bewohnern kennen lernen. Mir hat dies sehr gut gefallen, vor allem, da es auch Spensas Charakter erneut weitergebracht hat.

Spensa, die bereits eine große Entwicklung durchgemacht hatte, muss sich nun einigen harten Wahrheiten über das Wesen des Krieges und über die Auswirkungen von Xenophobie stellen. Diese Erfahrungen zahlen sich über das Buch hinweg aus und haben dafür gesorgt, dass ich sie mehr und mehr als Protagonistin zu schätzen gelernt habe.
Die Geschichte ist gewohnt spannend geschrieben. Von Anfang bis Ende habe ich mitgefiebert. Zwischenzeitlich gab es Momente, in denen ich dachte, ich wüsste, wohin sich nun alles entwickeln würde, aber der Autor hat es jedes Mal geschafft, mich wieder zu überraschen. Besonders gut hat mir daran gefallen, dass die meisten Plotttwists dennoch angedeutet waren, wodurch die Auflösung umso befriedigender war.
Das Geplänkel zwischen Spensa und M-Bot war auch in diesem Buch wieder sehr lustig, hatte dabei aber auch gute ernste Ansätze. Hier wurde etwa exploriert, was es bedeutet zu Leben und ob eine Maschine dies kann. Auch wenn dies ein sehr typisches Thema für Literatur dieses Genres ist, sorgt M-Bots Persönlichkeit dafür, dass es sich sehr frisch anfühlt.
Das Finale des Buches war so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Hier wurden alle Fäden meisterhaft zusammengeführt und die eben genannten Plotttwists zahlten sich voll aus. Nach diesem Ende will ich eigentlich am liebsten sofort weiterlesen!

Fazit:
„Starsight – Bis zum Ende der Galaxie“ konnte mich noch mehr begeistern als sein Vorgänger. Ich kann diese Reihe nur wärmstens weiterempfehlen. Sie eignet sich auch sehr gut als Einstiegspunkt in das Sci-fi Genre.


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