Rezension zu „Skyward – Der Ruf der Sterne“ von Brandon Sanderson
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Skyward – Der Ruf der Sterne
Originaltitel: Skyward
Reihe: Claim the Stars Band 1
Autor: Brandon Sanderson
Übersetzung: Oliver Plaschka
Verlag: Knaur
Seiten: 576
Kauflink: Amazon
Preis: 16,99 € (D) Taschenbuch; 14,99 € (D) E-Book
Klappentext:
„Seit Hunderten von Jahren wird die Welt der jungen Spensa von den Krell angegriffen – nur die Flotte der Raumschiff-Piloten steht noch zwischen den überlegenen Aliens und den Menschen.
Hoch oben bei den Sternen als Pilotin ihre Heimat zu schützen ist alles, wovon Spensa jemals geträumt hat. Doch ihre Chancen dafür stehen gleich null: Spensas Vater gilt als Verräter, seit der Pilot urplötzlich sein Team im Stich gelassen hatte und dabei getötet worden war. Jedoch könnte eine unerwartete Wendung Spensa, allen Widerständen zum Trotz, doch noch hinauf zu den Sternen führen …“

Zitat:
„‘Einst lebten wir dort oben‘, flüsterte er. ‚Zwischen den Sternen. Dort gehören wir hin, nicht in diese Höhlen. Die Kinder, die sich über dich lustig machen, sitzen auf diesem Stück Stein fest. Ihre Köpfe sind aus Stein, ihre Herzen kennen nichts als Stein. Steck du dir deine Ziele höher. Streb nach mehr.‘“
Meine Meinung:
„Skyward – Der Ruf der Sterne“ wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Knaur Verlag zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keinen Einfluss.
In der fernen Zukunft lebt die Menschheit in den Höhlen des kargen Planeten Detritus am Rande der Vernichtung durch die Krell. Spensa will bereits seit sie klein war Pilotin werden und heldenhaft kämpfen, doch als ihr Vater in einer Schlacht versucht zu fliehen und dabei abgeschossen wird, gilt sie als Tochter eines Feiglings und darf nicht in die Flugschule gehen. Durch einen alten Familienfreund erhält sie jedoch eine Chance, sich zu beweisen.

„Skyward – Der Ruf der Sterne“ erzählt die Geschichte einer Jugendlichen, die ihr Leben lang damit zurechtkommen musste, ausgeschlossen zu sein und nun nicht nur die Chance erhält, ihre Träume zu verwirklichen, sondern auch Freunde zu finden. Das alles in einer überzeugenden sci-fi Kulisse, die der Geschichte einen wunderbaren Rahmen gibt und verspricht, in den folgenden Bänden eine noch wichtigere Rolle zu spielen!
Das Buch konnte mich von Anfang an überzeugen, doch es ist der Moment, in dem Spensa auf M-Bot trifft, der das Buch auf eine neue Ebene hebt. Hier wird auf überzeugende Art der „The boy and his X“-Trope verwendet. Die Geschichte dieser beiden hat einfach alles: Witz, Emotionen und Action! Und auch ein niedlicher Tierbegleiter fehlt nicht. Auch wenn Schreckschneck nicht wirklich etwas zur Geschichte beiträgt, ist sie doch so kreativ geschrieben, dass ich nicht anders konnte, als sie zu lieben!

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich leider auf der Ebene der Charaktere und deren Beziehung zueinander. Spensa ist für einen langen Zeitraum in bestimmten Situationen von ihrer Flugstaffel getrennt. Ihr fehlt diese Zeit also für soziale Interaktion mit diesen. Ich hätte gern mehr davon gesehen, wie sich dies auf den Zusammenhalt der Staffel und auf Spensa selbst auswirkt. Es gibt hier zwischendurch kleinere Anmerkungen, diese werden jedoch nie wirklich aufgegriffen. Ebenso hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die sozialen Beziehungen zwischen Spensa und den anderen immer wieder dem gleichen Muster folgten und damit etwas vorhersehbar wurden.
Da es im Buch jedoch stärker um Spensa selbst geht und ihre eigene Entwicklung fällt dieser Kritikpunkt nicht ganz so stark ins Gewicht, wie in anderen Geschichten. Und diese Entwicklung ist absolut überzeugend geschrieben. Normalerweise mag ich freche, etwas aufmüpfige Charaktere nicht ganz so gern. Oft sind mir diese einfach zu kindisch geschrieben. Hier ist jedoch von Anfang an klar, wieso sich Spensa so verhält und ich konnte ihr Verhalten dadurch sehr gut nachvollziehen. Über das Buch hinweg wird sie zwar erwachsener, sie verliert jedoch nie vollständig ihre etwas verrückte Art. Ich mochte Spensa als Protagonistin sehr, obwohl sie viele Charaktereigenschaften aufweist, die mich sonst eher abschrecken!

Fazit:
Skyward vereint eine überzeugend erzählte coming of age Geschichte mit einem spannenden sci-fi Abenteuer. Fans beide Genres werden an dieser Geschichte ihre Freude haben!


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