Rezension zu „Requiem für einen blutroten Stern“ von Anika Beer
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Requiem für einen blutroten Stern
Autorin: Anika Beer
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 492
Kauflink: Amazon
Preis: 17,90 € (D) Taschenbuch; 8,99 € (D) E-Book
Klappentext:
London, 1873. Cedric Edwards ist Konzertpianist, Klavierlehrer an der Royal Academy of Music – und sterbenskrank. Eine noch weitgehend unbekannte und unheilbare Krankheit droht sein Leben auf wenig verbleibende Jahre zu verkürzen. Doch nachdem ein Jahr zuvor bereits seine Frau verstarb, ist Cedric fest entschlossen, alles zu tun, damit seine Kinder nicht auch noch ihn verlieren. Als ihm seine Ärztin eine ungewöhnliche Therapie vorschlägt, die ihn nicht nur heilen, sondern sogar unsterblich machen soll, kann er daher nicht anders, als zuzustimmen – ohne zu ahnen, dass er sich damit mehr Blut und Dunkelheit ins Haus holt, als er sich je hätte ausmalen können …
Meine Meinung:
„Requiem für einen blutroten Stern“ wurde mir als Freiexemplar im Rahmen der Preisverleihung des Seraphen 2024 zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.
Dem Konzertpianisten Cedric Edwards wird eine seltene, kaum erforschte Krankheit diagnostiziert. Die Ärzte geben ihm nur noch wenig Zeit, doch eine ungewöhnliche Therapie seiner Ärztin könnte dies ändern. Sie verspricht ihm Unsterblichkeit, doch Cedric kann nicht ahnen, was der Preis dafür sein wird.
Zugleich findet der Waise Dorian ein Zuhause bei vielen anderen Kindern in Italien. Er freundet sich insbesondere mit Dorothy an. Gemeinsam versuchen sie, dem Mann zu trotzen, der sie alle in diesem Haus versammelt hat.
„Requiem für einen blutroten Stern“ ist ein Prequel zur „Blutgabe“-Trilogie, welche aktuell von der Autorin neu aufgelegt wird. Das Buch lässt sich aber auch problemlos als Einzelband lesen, sofern man akzeptiert, dass einige Fragen am Ende unbeantwortet bleiben.
Die Geschichte spielt zeitgleich in London und Italien. Erzählt werden dabei zwei Handlungsstränge, welche zunächst wenig miteinander zu tun haben. Beide Stränge haben es dabei geschafft, mich beinahe durchgehend zu fesseln und das auf ganz unterschiedliche Weisen.
Bei Cedric war ich insbesondere davon fasziniert, mehr über die Vampire zu lernen und zu sehen, wie diese leben. Hier wurde vieles angedeutet, was vermutlich in der Trilogie mehr Gewicht bekommen wird und ich bin sehr interessiert daran, mehr darüber zu erfahren.
Ich mochte Cedrics Art und die Darstellung davon, wie er mit seiner Familie interagiert hat. Auch die Rolle, die die Musik in seiner Geschichte spielte, hat mir sehr gefallen. Insgesamt habe ich diesen Handlungsstrang ein klein wenig lieber gelesen, jedoch war der Unterschied nur so minimal, dass ich dennoch nie enttäuscht war, wenn es einen Wechsel gab.
Währenddessen mochte ich an der Geschichte rund um Dorian und Dorothy das Mysteriöse. Hier habe ich mir sehr früh bereits Gedanken darüber gemacht, was wohl die Ziele der Vampire in Italien sind und wie diese mit denen in London zusammenhängen könnten.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Mir ist es am Ende jedenfalls nicht so vorgekommen, als hätte ich beinahe 500 Seiten gelesen. Ich war fast durchgehend sehr interessiert und es gab nur ein paar kleinere Momente im Mittelteil, die vielleicht ein wenig zu ausschweifend wurden.
Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch war, dass ich mir von der Zusammenführung der beiden Handlungsstränge etwas mehr gewünscht hätte. Ich kann mir vorstellen, dass die Gründe dafür darin liegen, dass das Ende natürlich zur folgenden Trilogie passen muss, weshalb ich das hier weniger stark kritisieren würde als sonst bei einem Einzelband.
Fazit:
„Requiem für einen blutroten Stern ist eine absolut überzeugende Geschichte rund um Vampire und ist ein spannendes Prequel zu einer Trilogie – auf die ich nach dieser Lektüre sehr gespannt bin.


[…] und Italien im 19. Jahrhundert angesiedelt ist, hat mich voll und ganz überzeugen können – mehr dazu in meiner Rezension. Auch wenn das Buch den Seraphen leider nicht gewinnen konnte, bleibt es dennoch mein persönliches […]
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