Cover Only a monster Owlcrate Edition
Englisches Buch Fantasy Urban Fantasy

Only a Monster

Rezension zu „Only a Monster“ von Vanessa Lee

Meine Bewertung:
2 Sterne von 5

Details:
Titel: Only a Monster
Reihe: Monsters; Band 1
Autorin: Vanessa Lee
Verlag: HarperTeen
Seiten: 412
Kauflink: Amazon
Preis: 14,59 € Gebunden; 10,37 € Taschenbuch; 3,39 € (D) E-Book

Klappentext:

Zu Besuch in London bei der exzentrischen Familie ihrer Mutter, ist Joan fest entschlossen, Spaß zu haben. Als ihr Schwarm Nick sie um ein Date bittet, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann kommt die Wahrheit heraus: Joans Familie verfügt über schreckliche, verborgene Kräfte. Und Nick entpuppt sich als legendärer Monsterjäger, der alles tun wird, um sie zur Strecke zu bringen. Joan ist gezwungen, sich mit dem skrupellosen Aaron Oliver zu verbünden, dem Erben einer verfeindeten Familie, und muss gleichzeitig akzeptieren lernen, dass sie in dieser Geschichte nicht die Heldin ist …

Klappentext Only a monster
Meine Meinung:

Joan verbringt die Ferien bei ihrer Großmutter in London und liebt ihren Sommerjob im Museum. Auf dem Weg zu einem Date mit Nick hat sie jedoch einen Unfall, bei dem sie herausfindet, dass sie und ihre Familie über geheime Kräfte verfügen. Sie nennen sich Monster und Nick ist der Monsterjäger aus den Legenden. Um sich und ihre Familie zu retten, muss sich Joan mit Aaron verbünden, welcher einer verfeindeten Familie angehört. Doch kann sie ihm trauen?

Der Einstieg in dieses Buch gestaltete sich als ziemlich angenehm. Der Schreibstil der Autorin ist geradezu süchtig machend. Ich habe die Seiten nur so inhaliert und bin durch die Geschichte geflogen. Leider ist dies eine der wenigen positiven Dinge, die ich darüber sagen kann.

Schon sehr früh hat mich gestört, wie wenig Informationen Joan und damit Lesende erhielten. Ständig wurde man mit den oberflächligsten Erklärungen abgespeist oder erhielt sogar gar keine Antworten. Am schlimmsten waren Situationen, in denen Joan gesagt wurde, es gäbe Geheimnisse, die sie wissen müsse, nur um ihr diese dann nie zu verraten. Dies war zum einen frustrierend für die Geschichte selbst, aber es sorgte auch dafür, dass ich nie das Gefühl hatte, die Monsterwelt wirklich verstehen zu können. Und als dann am Ende auch noch die wenigen der erklärten Regeln der Welt gebrochen wurden, ohne dass es eine Erläuterung oder sinnvollen Grund dafür gab, war ich persönlich nur noch genervt.

Die Charaktere waren zu Beginn ganz interessant. Insbesondere Joans Charakter hatte viel Potenzial. Ich mochte etwa, dass sie ihre Identität – als halb Weiße, halb Chinesin – und ihre Erfahrungen dadurch in der britischen Gesellschaft mit dem Monsterdasein verknüpfte. Doch dieses Thema wurde ziemlich schnell wieder fallengelassen und spielte im weiteren Verlauf gar keine Rolle mehr.

Insgesamt empfand ich die meisten Charaktere im späteren Verlauf dann auch eher frustrierend. Wie gesagt gaben die meisten nur rätselhafte Informationen oder hielten diese aus unbekannten Gründen komplett zurück. Joan war aber auch nicht bereit, die ihr gegebenen Informationen zu glauben und verhielt sich teils wie ein kleines Kind mit Tobsuchtsanfall.

Insgesamt empfand ich auch den Plot als eher unausgereift. Vor allem das Ende war in dieser Hinsicht ziemlich unbefriedigend. Ich werde diese Reihe jedenfalls nicht weiterlesen.

Illustration Wendeschutzhülle Only a monster Owlcrate Edition
Fazit:

„Only a Monster“ war ein extrem frustrierendes Buch. Die zurückhaltende Art, Informationen zu geben und die wenigen aufgestellten Regeln dann ohne Erklärung zu brechen haben mir beim Lesen jeglichen Spaß an der Geschichte genommen. Auch wenn der Schreibstil großartig war, konnte dieser das Buch nicht mehr retten.

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