Cover "Lichtherz"
Fantasy Jugendbuch Lesetipp Urban Fantasy

Lichtherz

Rezension zu “Lichtherz” von Evelyne Aschwanden

Meine Bewertung:
5 Sterne von 5

Details:
Titel: Lichtherz
Reihe: Die Energiewandler Chroniken Band 1
Autorin: Evelyne Aschwanden
Seiten: 416
Kauflink: Amazon
Preis: 12,99 € (D) Taschenbuch; 2,99 € (D) E-Book

Worum geht es?

„Eines weiß die sechzehnjährige Yukiko ganz genau: Das Übernatürliche existiert nicht. Zu blöd, dass ihr bester Freund Toby felsenfest vom Gegenteil überzeugt ist. Als Yukiko sich von ihm auf eine Suche nach angeblichen Spuren des Übernatürlichen mitziehen lässt, wird ihre Welt völlig auf den Kopf gestellt – und zwar in Form eines exzentrischen, aber charmanten Jungen namens Bonnie, der von sich selbst behauptet, das mächtigste Wesen auf diesem Planeten zu sein. Durch ihr Aufeinandertreffen werden Yukiko und Toby plötzlich zur Zielscheibe eines alten Geheimordens, der hinter Bonnies Kräften her ist. Bald ist sich Yukiko nicht mehr sicher, was verwirrender ist: die Existenz des Übernatürlichen oder die ungeahnten Gefühle, die Bonnie in ihr aufkommen lässt…“

Klappentext "Lichtherz"
Zitat:

„Aus meiner Erfahrung gibt es keinen Menschen, der nicht irgendeinen Teil von sich verstecken würde. Wir alle tragen Licht und Schatten in uns. Die meisten wissen das, aber die wenigsten akzeptieren es.“ – Bonnie

Meine Meinung:

Als Yukiko und ihr bester Freund Toby nachts in die Schule einbrechen, auf der Jagd nach Geistern, wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Sie treffen dort nämlich Bonnie, einen sehr mächtigen Energiewandler, der eine Kraft in sich trägt, die alle Grenzen sprengt. Yukiko und Toby werden in einen alten Konflikt hineingezogen und zur Zielscheibe einiger mächtiger Menschen.

Von Anfang an war ich in die Charaktere verliebt! Diese sind lebensnah und so dermaßen sympathisch, dass einem warm ums Herz wird. Ganz besonders mochte ich Yukikos Vater, der einfach ein toller Elternteil ist! Im gesamten Buch gab es nur einen einzigen Charakter, den ich nicht mochte und das war Tobys Mutter. Diese wirkte so aufgesetzt fies, dass es fast klischeemäßig war.

Yukiko und Toby sind Außenseiter und eine große Thematik der Geschichte ist das zu sich selbst finden, das man selbst sein. Die Darstellung davon war dabei wirklich großartig und durchaus auch für ältere Leser interessant.

Die Geschichte selbst ist ziemlich interessant, auch wenn ich zwischendurch das Gefühl hatte, dass ein wenig der Fokus verloren gegangen ist. Allerdings ergibt es Sinn, dass dies so gehandhabt wurde. Die Charaktere haben schnell an mehreren Fronten zu kämpfen. So ist es nur natürlich, dass etwa die Suche nach einem Gegenstand, welche recht früh beginnt, kurz vergessen wird, wenn etwas Schlimmeres geschieht, später aber eben wieder aufgenommen wird.

Gut gefallen hat mir, dass mehrere Tropes, wie etwa das des Auserwählten, in eine neue Richtung gedacht wurden und somit meine Erwartungen öfter mal unterlaufen wurden. Dies hebt das Buch meiner Meinung nach nochmal von anderen Jugendbüchern ab und macht es zu etwas besonderem!

Die meiste Zeit über handeln die Charaktere sehr intelligent, um die Rätsel des Buches zu lösen. Es gibt nur eine Situation in der ich als Leserin fand, dass ziemlich offensichtlich war, was los war, während die Charaktere lange brauchen, um dies herauszufinden. Allerdings gibt es in diesem Fall emotionale Hürden, weshalb ich zumindest verstehen konnte, weshalb sie hier nicht so klug handeln, wie in allen anderen Situationen.

Erste Seite von "Lichtherz" mit Signatur von Evelyne Aschwanden
Fazit:

„Lichtherz“ ist ein intelligentes und spannendes Jugendbuch, mit richtig tollen Charakteren. Es behandelt Thematiken des Erwachsenwerdens auf eine Art und Weise, die auch für ältere Leser interessant ist. Ich kann dieses tolle Buch definitiv weiterempfehlen.

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1 Kommentar

  1. […] ich von der Autorin, Evelyne Aschwanden, bereits „Lichtherz“ gelesen und geliebt habe, bin ich sehr gespannt auf diesen Auftakt ihrer neuen Reihe. Es […]

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