Cover In the Ravenous Dark & Charakterillustration der Protagonisten aus der Illumicrate
Dark Fantasy Englisches Buch Fantasy Lesetipp

In the Ravenous Dark

Rezension zu „In the Ravenous Dark“ von A.M. Strickland

“In the Ravenous Dark” ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Sollte sich dies ändern werde ich die Rezension entsprechend anpassen.

Meine Bewertung:
4 1/2 Sterne von 5

Details:
Titel: In the Ravenous Dark
Autorin: A.M. Strickland
Verlag: Hodder & Stoughton
Seiten: 394
Kauflink: Amazon
Preis: 18,59 € Gebunden; 8,99 € Taschenbuch; 4,49 € (D) E-Book
Die auf den Bildern dargestellte Edition ist eine Exklusivausgabe von Illumicrate. Sie ist in dieser Form nicht mehr im Handel erhältlich.

Klappentext:

In Thanopolis, magic is rare – and closely controlled. Those blessed – or cursed – with power are kept under constant guard, assigned to undead spirits who watch their every move.
Ever since her father died to save her from this fate, Rovan has kept her magic a closely guarded secret – until an accident exposes her powers for the world to see, and her tenuous freedom comes crashing to an end.
Brought to the royal palace against her will, and thrust into a maelstrom of intrigue and deception, Rovan is drawn to two people she cannot fully trust: Lydea, a beguiling and rebellious princess struggling against her own destiny, and Ivrilos, the handsome, powerful spirit she has been bound to, who can control Rovan, body and soul.
Together, they uncover a terrible secret that could destroy everyone in Thanopolis – the living and the dead. To save them, Rovan will have to start a rebellion in both the mortal world and the underworld, and find a way to trust the princess and the undead spirit vying for her heart – if she doesn’t betray them first . . .

Klappentext In the Ravenous Dark
Meine Meinung:

Rovan ist eine Blutmagierin. Seit ihr Vater getötet wurde, weil er sich weigerte, sich mit einem untoten Geist verbinden zu lassen, versteckt sie ihre Fähigkeiten. Doch als ein Unfall ihre Fähigkeiten für alle sichtbar macht, wird sie in den Palast gebracht. Dort findet sie sich zwischen Intrigen und Machtspielen wieder. Sie wird an den untoten Krieger Ivrilos gebunden und verliebt sich in die Prinzessin Lydea, doch beiden kann sie nicht völlig vertrauen. Während sich Rovan auf die Spuren ihres Vaters begibt, findet sie ein Geheimnis heraus, das alles verändern könnte.

Diese YA-Fantasygeschichte ist wirklich düster! Hier fließt Blut ohne Ende und es gibt einen Totenkult, der diesen Namen absolut verdient. Rovan wird in eine brutale Welt geworfen, in der sie nur überleben kann, wenn sie keine Skrupel hat und ihre Macht richtig einsetzt. In diesem Buch ist wirklich niemand sicher und ich musste so manches mal um meine liebgewonnenen Charaktere bangen.

Besonders interessant fand ich das Magiesystem. Zu Beginn wirkte dieses eher simpel und nicht übermäßig originell, doch ich habe schnell gemerkt, dass diese Einschätzung völlig falsch war. Insbesondere das Konzept der Blutlinien, durch welche Macht über Generationen weitergegeben wurde, war spannend und großartig in die Geschichte eingebunden. Auch die Kombination aus Blut- und Totenmagie und wie diese interagierten war spannend. Es gab über das gesamte Buch hinweg Neues zu entdecken und die Entwicklung fühlte sich immer an, wie der logische nächste Schritt.

Charakterillustration auf den Vorsatzpapieren der Illumicrate Version von In the Ravenous Dark

Mir hat dieses Buch auch deshalb so gut gefallen, weil es mehrere Tropes beinhaltete, die ich persönlich sehr liebe. Insbesondere wenn ein Charakter unvorbereitet in einen Palast kommt und dekadente Feste und tödliche Intrigen manövrieren muss, ist ein Konzept, welches mich sehr anspricht und dieses wurde hier sehr gut umgesetzt. Aber auch im späteren Verlauf des Buches gab es einige Szenen, die meinen persönlichen Geschmack genau getroffen haben.

Ein kleinerer Kritikpunkt war für mich, wie schnell sich die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickelten und wie wenig man von dieser Entwicklung sah. Es gab mehrere Szenen, in welchen gesagt wurde, was zuvor geschah, wodurch die Charaktere eine engere Bindung entwickelten. Wirklich gesehen hat man nur das Ergebnis davon und dies war mir leider zu wenig. Insbesondere, da es sich hier um eine polygame Beziehung handelte, hätte ich gerne mehr davon gesehen, wie sich diese entwickelte. Da der Fokus der Geschichte aber nicht in diesem Bereich lag, war dies nicht zu störend.

Besonders gefallen hat mir auch, wie viel Queerness in diesem Buch vorkam. Beinahe jeder Charakter fiel ins queere Spektrum und dies wurde hier richtig schön eingebunden. Insbesondere die Dissonanz zwischen einem generell positiv dazu eingestellten Umfeld und dem Zwang, eine Blutlinie weiterzuführen, wurde hier sehr interessant und gut umgesetzt.

Farbschnitt der Illumicrate Ausgabe von In the Ravenous Dark
Fazit:

„In the Ravenous Dark“ kann ich insbesondere Fans von epischer Dark Fantasy, komplexen Magiesystemen und queeren Beziehungen empfehlen. Die Geschichte hat mich gepackt und bis zum Ende nicht wieder losgelassen!

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