Cover "I am Elektra"
Dystopie Jugendthriller Thriller

I am Elektra – Dein Leben ist mein

Rezension zu „I am Elektra – Dein Leben ist mein“ von Christian Handel

Dies ist der zweite Teil einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler zum ersten Teil.
Hier geht es zur Rezension des ersten Bandes.

Meine Bewertung:
4 Sterne von 5

Details:
Titel: I am Elektra
Reihe: Elektra Band 2
Autor: Christian Handel
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 386
Kauflink: Amazon
Preis: 17,95 € (D) Hardcover; 14,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Als Elektra erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Dann erkennt sie das Bett, ihr Zimmer, das Ferienhaus ihrer Familie. Erst beim Blick in den Spiegel zuckt sie zusammen. Wem gehören die langen Haare, die dünnen Beine, die Narbe über dem Bauch? Langsam dämmert ihr, dass sie sich in einem fremden Körper befindet. Doch damit nicht genug. Irgendjemand ist nachts in ihrem Zimmer … und hinterlässt eine rätselhafte Botschaft: “Bereust du es?”

Klappentext "I am Elektra"
Zitat:

„Von rechts oberhalb meines Bauchnabels leuchtet mir eine hässlich gezackte Narbe entgegen. Eine eiskalte Hand greift nach meinem Herz. Das. Bin. Nicht. Ich. Die Fremde im Spiegel öffnet den Mund und beginnt zu schreien. Dann wird alles schwarz.“

Meine Meinung:

Das Bewusstsein der totgeglaubten Elektra wurde in den Körper ihres Klons verpflanzt. Während Isabel weiter ihr Leben lebt, muss sie sich mit dem neuen Körper arrangieren. Da beginnt sie, Erinnerungslücken zu haben und jemand hinterlässt Nachrichten in ihrem Zimmer.

Ebenso wie der erste Band ist auch „I am Elektra“ wieder extrem spannend und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich habe das komplette Buch tatsächlich innerhalb eines Tages gelesen, was hauptsächlich daran lag, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.

Viele der mittlerweile lieb gewonnenen Charaktere trifft man hier wieder. Allen voran natürlich Isabel und Phillip. Wobei die Geschichte diesmal nicht aus Isabels Sicht, sondern aus der von Elektra erzählt wird. Auch in diesem Buch werden die Charaktere ohne Rücksicht auf Sympathien beschrieben und gerade Elektra ist jemand, den ich nicht besonders mochte. Im Gegensatz zu Isabel, mit der ich Anfangs ja auch charakterliche Differenzen hatte, fiel es mir sehr viel schwerer Elektra zu verstehen.

Was mir leider noch viel schwerer fiel war es, Elektras Wandlung nachzuvollziehen. Ihre Einstellung zu einigen relevanten Themen ändert sich über das Buch hinweg massiv und ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl, dass dies etwas zu plötzlich geschah. Viele ihrer Denkprozesse liefen zudem in sich wiederholenden Monologen ab, was mich leider zwischenzeitlich etwas genervt hat.

Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen und ich wurde oft genug überrascht von den Wendungen, die eingeschlagen wurden. Besonders im Mittelteil gefiel mir der Spannungsbogen.

Das Ende war dann für meinen Geschmack etwas abrupt. Ich denke, hier hätten noch zwei oder drei Kapitel mehr gut getan, um etwa die Beziehung zwischen Kelsey und Elektra, die für einen der Epiloge sehr wichtig ist, besser auszubauen und auch zu zeigen, wie es dann zum letzten Epilog kommen konnte.

"Becoming Elektra" und "I am Elektra" nebeneinander
Fazit:

„I am Elektra“ ist ein spannungsgeladener Jugendthriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte und den ich gerne weiterempfehle. Trotz kleinerer Kritikpunkte hat mich das Buch doch insgesamt überzeugen können.

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