Cover Haus Ashford / An Inheritance of Magic
Englisches Buch Fantasy Urban Fantasy

Haus Ashford – Magie verpflichtet

Rezension zu „Haus Ashford – Magie verpflichtet“ von Benedict Jacka

Meine Bewertung:
2 Sterne von 5

Details:
Titel: Haus Ashford – Magie verpflichtet
Originaltitel: An Inheritance of Magic
Reihe: Stephen Oakwood; Band 1
Autor: Benedict Jacka
Übersetzung: Michelle Gyo
Verlag: Blanvalet
Seiten: 432
Kauflink: Amazon
Preis: 17,00 € (D) Taschenbuch; 6,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Stephen Oakwood hat ein natürliches Talent für Magie. Doch die Materialien dafür sind teuer, und er stammt aus einfachen Verhältnissen. Zudem hat Stephen keine weiteren Verwandten – glaubt er zumindest, bis seine Cousine auftaucht. Plötzlich ist er verstrickt in die Angelegenheiten von Haus Ashford, einer der mächtigsten Magierfamilien Englands. Stephen will eigentlich nichts mit seiner adeligen Verwandtschaft zu tun haben, doch die zieht ihn immer tiefer in ihre Intrigen hinein. Also muss er selbst Macht und Vermögen aufbauen – und seine magischen Fähigkeiten so schnell es geht verbessern.

Klappentext An Inheritance of Magic
Meine Meinung:

Stephen Oakwood lebt am Rande der magischen Gesellschaft. Obwohl er das Talent für Magie besitzt und sein Vater ihm die Grundlagen dieser gezeigt hat, fehlt ihm das Geld, um die entsprechenden Materialien zu kaufen und die Verbindungen, um mehr zu lernen. So bringt er sich langsam selbst Dinge bei, als auf einmal eine Frau auftaucht – und plötzlich ist Stephen verstrickt in die Angelegenheiten von Haus Ashford, einer der mächtigsten Magierfamilien Englands. Obwohl Stephen nichts mit deren Intrigen zu tun haben möchte, ist steckt er in Lebensgefahr und seine einzige Rettung ist es, seine magischen Fähigkeiten so schnell wie möglich zu verbessern.

Ich habe die Alex Verus-Reihe des Autors wirklich geliebt. Ja, diese hatte ihre Fehler, aber insgesamt habe ich mich doch auf jeden neuen Band gefreut – mit Ausnahme der letzten Novelle. Diese hatte seltsame sexistische Anwandlungen und war nicht gut geschrieben. Tja und leider schlug dieser erste Band der neuen Reihe des Autors ganz nach dieser Novelle.

Aber von vorne – der Protagonist Stephen ist mit seinem Leben unzufrieden und will mehr. An sich verständlich, aber wenn man sich seine Situation genauer ansah, wirkte er eher wie jemand, der mit nichts jemals zufrieden wäre. Ich hatte das Gefühl, das Buch sollte gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und Klassismus thematisieren. Leider geschah dies nur sehr oberflächlich.

Stephen war aber nicht nur weinerlich wegen allem – er war auch eine absolute männliche Mary Sue. Generell war er in allem immer besser als alle anderen und wenn er etwas Neues tun wollte, schaffte er dies immer sofort. Es gab ein paar eingebaute Stellen, an denen der Autor so tun wollte, als ob sein Protagonist nicht perfekt wäre, aber diese wirkten eher eingeschoben und hatten keine wirklichen Konsequenzen. Ein Testergebnis sollte etwa zeigen, dass Stephens magische Fähigkeiten eher unterdurchschnittlich waren, aber in der Praxis schaffte er dann ohne jegliches Training Dinge für die andere Jahre brauchten, um sie zu lernen.

Über das gesamte Buch verstreut waren mehrere unangenehme sexistische Aussagen. Diese haben mich mehrfach wirklich wütend gemacht, weil sie so unnötig waren. Nachdem ebensolche Darstellungen auch in der letzten Novelle des Autors zu finden waren, habe ich für mich beschlossen, keine weiteren seiner Bücher mehr zu lesen.

Insgesamt gab es einfach kaum Aspekte in diesem Buch, denen ich etwas abgewinnen konnte. Das Magiesystem hatte interessante Ansätze und davon würde ich tatsächlich gerne mehr sehen. Allerdings wurde dieses in diesem Buch auch einfach durch seitenlange Monologe erklärt noch bevor ich irgendetwas an der Welt spannend finden konnte, wodurch ich mir wenig der Erklärungen dazu merken konnte.

Fazit:

Der Start in die neue Reihe von Benedict Jacka konnte mich leider absolut nicht überzeugen, was hauptsächlich an einem unausstehlichen Protagonisten lag, dem alles viel zu leicht zuflog. Aber auch der unnötige Sexismus trug dazu bei, dass ich kein Interesse mehr habe, hier weiterzulesen.

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1 Kommentar

  1. Huhu liebe Laura,
    verdammt, ich hatte auf “Alex Verus”-Vibes gehofft.
    Jetzt bin ich unschlüssig.
    DANKE für die ehrliche Rezi.
    LieGrü
    Elena

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