Cover Hairball
Graphic Novel / Comic / Manga Horror

Hairball

Rezension zu „Hairball“ von Matt Kindt, Tyler Jenkins & Hilary Jenkins

Meine Bewertung:
4 Sterne von 5

Details:
Titel: Hairball
Originaltitel: Hairball
Autor: Matt Kindt
Übersetzung:
Illustration:
Tyler Jenkins & Hilary Jenkins
Verlag: Cross Cult
Seiten: 160
Kauflink: Amazon
Preis: 25,00 € (D) Taschenbuch; 19,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Ein übernatürlicher Albtraum, in dem Junji Ito auf Hayao Miyazaki trifft. Ein junges Mädchen mit einer schwarzen Katze beginnt zu vermuten, dass das Tier hinter all ihren Problemen steckt: dem Streit ihrer Eltern, Familienplagen und unzähligen übernatürlichen Schrecken. Während sie versucht, sich von dieser Kreatur zu befreien, entdeckt sie, dass die Katze vielleicht doch nicht böse ist. Steckt ein größerer Horror hinter den schrecklichen Ereignissen, die ihr Leben beeinträchtigen?

Klappentext Hairball
Meine Meinung:

Ein junges Mädchen leidet unter ihrer familiären Situation und entdeckt dann auch noch übernatürliche Dinge in ihrem Haus – und hinter all dem scheint die schwarze Katze zu stecken, die vor kurzem einzog. Um allem ein Ende zu setzen, versucht das Mädchen die Katze loszuwerden, doch diese kommt immer wieder zurück …

Ich habe diesen Comic rund um Halloween gelesen und würde sagen, dass er definitiv von dieser Stimmung profitiert hat. Auch wenn dies ein Horror-Comic ist, finde ich nicht sagen, dass er besonders gruselig oder blutig wäre. Es gab ein paar eklige Szenen aber vieles wird durch die geschickte Nutzung von Licht und Schatten suggeriert oder nur angedeutet. Dies erzeugt eine drückende Atmosphäre, die ich sehr gut fand – eingefleischte Horrorfans könnte der Horror hier aber vielleicht etwas zu wenig sein.

Mir hat vor allem der erste Teil des Buches sehr gefallen. Zu sehen, wie das junge Mädchen immer verzweifelter versucht, die Katze loszuwerden in dem Glauben, dass diese für alle Probleme verantwortlich sei, fand ich so gut dargestellt. Vor allem, da man selbst nicht so genau wusste, ob die Katze nun eigentlich eine gute oder böse Präsenz darstellte.

Nach diesem sehr intensiven Teil gab es einen Rückblick auf die Geschichte der Katze und danach einen Zeitsprung. Viele Jahre später sucht das Mädchen von damals nach ihrer Katze. Und auch wenn ich diese Teile ebenfalls interessant fand, ging mir die Entwicklung des Mädchens zu schnell. Natürlich sind im Comic viele Jahre vergangen doch als Leserin habe ich nichts davon gesehen und konnte nicht nachvollziehen warum sich ihre Meinung so drastisch änderte. Hier hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht.

Illustration in Hairball
Fazit:

Insgesamt war „Hairball“ ein interessanter und in Teilen intensiver Comic, der mich mit subtilem Horror und einer Katze, deren Absichten schwer zu erraten waren überzeugen konnte. Auch wenn ich mir an manchen Teilen mehr gewünscht hätte, hatte ich eine gute Zeit damit.

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