Cover "Feuer im Schatten"
Fantasy Romance Romantasy

Feuer im Schatten

Rezension zu „Feuer im Schatten“ von Aurelia L. Night

Meine Bewertung:

2 1/2 Sterne von 5

Details:
Titel: Feuer im Schatten
Reihe: Das Geheimnis der Schwingen Band 1
Autorin: Aurelia L. Night
Verlag: Impress
Seiten: 334
Kauflink: Amazon
Preis: 12,99 (D) Taschenbuch; 4,99 € (D) E-Book

Worum geht es?

“Als Mitglied der Königsfamilie bewahrt Sascha schon seit Kindertagen das wohl bestgehütete Geheimnis im Königreich der Schattendrachen. Doch die Wahrheit droht ans Licht zu kommen. Um den Machtanspruch der Familie zu sichern, ruft der König einen Wettbewerb aus, bei dem sich die Thronfolger der Drachenreiche als würdig erweisen sollen. Ein Druck, dem Sascha kaum standhalten kann. Der Drang, alldem zu entfliehen, wächst. Aber der Prinz der Lichtdrachen kommt Sascha in die Quere. Obwohl Colins himmelblaue Drachenaugen jeden in den Bann ziehen, darf er niemals von Saschas wahrer Identität erfahren …”

Klappentext Feuer im Schatten auf dem Tolino

Zitat:

„Es war eine kriegerische Nacht, Blitze zuckten über den Himmel und der Donner ließ die festen Schlossmauern zittern – die perfekte Voraussetzung für die Geburt eines Prinzen, seines Thronfolgers.“

Meine Meinung:

„Feuer im Schatten“ wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar von NetGalley und dem Carlsen Verlag bereitgestellt. Auf meine Meinung zum Buch hat dies jedoch keinen Einfluss.

Sascha hütet das größte Geheimnis im gesamten Königreich der Schattendrachen. Doch die anderen Drachenkönige beginnen misstrauisch zu werden, da sich Sascha niemals verwandelt. Ein großes Turnier wird ausgerufen und Sascha sieht sich gezwungen, in Menschenform gegen andere Drachenprinzen zu kämpfen, um ihre Familie zu beschützen. Natürlich gibt es da auch noch den gutaussehenden Colin, in den sie sich Hals über Kopf verliebt, was die Sache nicht leichter macht.

Fangen wir mit dem positiven an: Die Geschichte hat ein gutes Tempo! Vor allem der Wettbewerb ist so geschrieben, dass mir, obwohl lange Strecken über sehr wenig passierte, nicht langweilig wurde. Außerdem haben Sascha und Colin echte Chemie zwischen sich. Auch wenn ich nicht begeistert davon bin, dass sich Sascha sofort in ihn verliebt und ihm direkt vertraut, hat mich dies im späteren Verlauf der Geschichte immer weniger gestört. Die Autorin hat das Knistern zwischen den beiden so gut beschrieben, wie ich es selten erlebt habe. Wer hauptsächlich danach in einem Buch sucht wird mit diesem hier definitiv glücklich werden!

Leider hat mir persönlich das aber nicht gereicht, denn es war einfach so vieles in diesem Buch, was mich gestört hat. Mein größtes Problem war die gefühlte Holzhammer-Methode des Buches. Alles wurde dem Leser ganz genau erklärt und dann auf jeder Seite nochmal wiederholt. Saschas Geheimnis ist für den Leser schon im Prolog ersichtlich, trotzdem wird etwa 20 Seiten lang immer wieder betont, welches große Geheimnis Sascha doch mit sich rumträgt, bevor es ausgesprochen wird. Ebenso wird vor und während des Wettbewerbs so oft gesagt, dass Sascha diesen unmöglich gewinnen kann, dass es irgendwann nur noch nervig war.

Mehrfach belauscht Sascha ihre Feinde und diese sagen natürlich immer genau im richtigen Moment das, was Sascha wissen muss, auch wenn es keinen Sinn ergibt, dass sie darüber überhaupt reden würden. Im Allgemeinen fühlen sich die Unterhaltungen oft nicht natürlich an und drehen sich teilweise im Kreis.

Sascha selbst ist ein sympathischer Charakter und auch größtenteils glaubhaft dargestellt, allerdings gibt es sowohl bei ihr als auch bei Nebencharakteren Entwicklungen aus dem Nichts. Ganz besonders extrem war dies bei ihrem Vater zu sehen, der von einem Moment auf den anderen komplett anders handelt als die gesamte Geschichte zuvor.

Fazit:

Auch wenn es zwischen den Protagonisten noch so sehr knistert, fällt es mir einfach schwer, über die restlichen Probleme dieses Buches hinwegzusehen. Für mich war dieses Buch leider nichts.

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