Rezension zu „Ein Meer aus Feuer“ von Evelyne Aschwanden
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Ein Meer aus Feuer
Autorin: Evelyne Aschwanden
Seiten: 426
Kauflink: Amazon
Preis: 16,99 € (D) Taschenbuch; 4,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Kailin O’Read stirbt. Der berüchtigten Piratenkapitänin bleibt nicht mehr viel Zeit, bis ein schrecklicher Fluch sie einholt. Um ihrer Mannschaft aus Außenseitern und Ausgestoßenen trotz ihres bevorstehenden Todes eine bessere Zukunft zu ermöglichen, nimmt sie einen riskanten Auftrag an: Sie sollen Gwennaelle von Auenwies, die Prinzessin eines fernen Königreichs, aus den Klauen einer grausamen Hexe befreien. Als sie im Turm ankommen, in dem Gwennaelle die letzten fünfzehn Jahre ihres Lebens gefangen gehalten wurde, ist die Hexe allerdings spurlos verschwunden – und die vermeintlich hilflose Prinzessin hat sich längst selbst befreit. Gemeinsam treten sie die gefährliche Reise durch die Gewässer der Hundert Inseln an und Gwen und Kailin kommen sich dabei unerwartet näher. Doch die Prinzessin ist nicht diejenige, für die sie sich ausgibt – und wenn ihr Geheimnis ans Licht kommt, könnte dies das Leben der gesamten Mannschaft aufs Spiel setzen …

Meine Meinung:
Kailin O’Read ist Kapitänin einer Piratenmannschaft aus Außenseitern. Bei einer Mission wurde sie verflucht, innerhalb eines Jahres zu sterben. Sie möchte ihrer Mannschaft ein besseres Leben ermöglichen bevor dies geschieht und nimmt daher den riskanten und gut bezahlen Auftrag an, Prinzessin Gwennaelle von Auenwies aus den Klauen einer Hexe zu befreien. Doch als sie dort ankommen hat sich Gwen längst selbst befreit. Auf dem gemeinsamen Weg zurück in ihre Heimat kommen sie und Kailin sich näher.
Ich habe ja nun schon einige Bücher von Evelyne Aschwanden gelesen und was mir immer wieder besonders gut gefällt ist, wie mühelos Diversität in ihre Geschichten eingeflochten ist. Und so war es auch in diesem Buch wieder. Kailins Crew aus Außenseitern besteht aus den verschiedensten Gestalten mit den verschiedensten Hintergründen. Da gibt es eine ganze Menge an gelungener Repräsentation. Die Autorin hat für dieses Buch auch mit Sensitivity Readern zusammengearbeitet.
Die Charaktere waren dann auch das Beste am ganzen Buch! Diese Gruppe der unterschiedlichsten Menschen wirkte eher wie eine Familie und ich habe es geliebt, zu beobachten, wie sie die verschiedensten Dinge zusammen gemacht haben – von gefährlichen Aufträgen hin bis zu ganz alltäglichen Sachen.
Die Geschichte konnte mich absolut überzeugen. Auch wenn ich sagen muss, dass die Auflösung des Buches für mich alles andere als überraschend kam, war es hier der Weg, der die Charaktere und mich dorthin führte, der zählte. Und diesen habe ich sehr geliebt! Insgesamt war die Geschichte sehr sensibel erzählt und ich habe sie sehr gerne gelesen.
Ein kleiner Kritikpunkt war für mich leider der Schreibstil. Bei den anderen Büchern der Autorin hat mir dieser eigentlich immer sehr gut gefallen, doch leider wirkte er in diesem Buch gerade zu Beginn auf mich etwas steif. Das hatte vor allem damit zu tun, dass ich mir häufiger gewünscht hätte, dass mehr Inhalte gezeigt, statt nur gesagt worden wären.

Fazit:
Ich kann diese extrem diverse Geschichte definitiv weiterempfehlen! Die Charaktere sind großartig umgesetzt und besonders der found family Trope konnte mich hier voll und ganz überzeugen.


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