Cover Dornenhecke von T. Kingfisher
Fairytale Fantasy Fantasy Horror

Dornenhecke

Rezension zu „Dornenhecke“ von T. Kingfisher

Meine Bewertung:
4 Sterne von 5

Details:
Titel: Dornenhecke
Originaltitel: Thornhedge
Autorin: T. Kingfisher
Übersetzung: Elena Helfrecht
Verlag: Cross Cult
Seiten: 144
Kauflink: Amazon
Preis: 20,00 € (D) Gebunden; 14,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Es war einmal eine Prinzessin, die in einem Turm festsaß. Diese Geschichte handelt nicht von ihr. Kurz nach ihrer Geburt wird Krötling von den Feen entführt. So wächst sie zwar fern von ihrer Familie, doch geliebt und geborgen in den warmen Wassern des Feenlandes auf. Eines Tages wenden sich die Feen mit einer Bitte an sie: Sie soll in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem schützenden Segensspruch zu bedenken. Klingt einfach, oder? Doch bei den Feen ist nichts jemals einfach. Jahrhunderte später nähert sich ein Ritter einer hohen Dornenhecke, deren Stacheln so scharf wie Schwerter und dick wie Unterarme sind. Wie er gehört hat, gibt es hier einen Fluch zu brechen – einen Fluch, den Krötling mit aller Macht aufrechterhalten will …

Klappentext Dornenhecke
Meine Meinung:

„Dornenhecke“ wurde mir freundlicherweise von Cross Cult als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.

Als Baby wird Krötling von Feen entführt und wächst bei diesen auf. Sie lernt, sich in eine Kröte zu verwandeln, ein wenig Magie und wird geliebt. Doch dann soll sie in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem Segensspruch zu belegen. Als dies schief geht, muss Krötling in der Menschenwelt bleiben und ihren Fehler wieder gut machen. Lange Zeit später schützt Krötling noch immer ein von einer Dornenhecke überwucherte Schloss, als ein Ritter vorbeikommt.

„Dornenhecke“ hat es in wenigen Seiten geschafft, mich völlig zu verzaubern. Krötling war so ein wundervoller Charakter und es war einfach toll, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben. Sie war ein ganz ungewöhnlicher Hauptcharakter und ich habe schnell mit ihr mitgefiebert.

Dornenhecke Folierung unter der Schutzhülle

Die Geschichte wurde teils in der Gegenwart und teils in der Vergangenheit erzählt. Mir persönlich gefiel insbesondere der vergangene Zeitstrahl sehr gut. Hier erfuhr man, woher Krötling kam und was es mit der riesigen Dornenhecke auf sich hatte. In der Gegenwart dagegen wollte sie einen Ritter davon abhalten, sich der Dornenhecke zu nähern und lernte diesen dabei unbeabsichtigt näher kennen. Dieser Zeitstrahl war süß aber hier ging auch alles etwas schnell.

So gut mir diese Geschichte auch gefallen hat, war ich mit dem Ende so gar nicht einverstanden. Mir ging hier einiges zu schnell und vor allem aus moralischer Sicht fand ich vieles hier zu leicht und schnell abgehandelt. Auch wenn es sich hier um eine Novelle handelt, hätte das Buch an dieser Stelle einfach noch mehr Seiten benötigt. Es wirkte leider etwas so, als ob die Autorin schnell fertig werden wollte – oder sich eventuell auch von typischen Märchenenden inspirieren hat lassen, was in dieser Form zu dieser Geschichte aber einfach nicht so passen wollte.

Illustration einer Kröte und Dornen auf den Vorsatzpapieren von Dornenhecke
Fazit:

Insgesamt war „Dornenhecke“ eine schöne und süße Geschichte aber auch eine, die mich etwas enttäuscht zurückließ. Das bin ich von der Autorin so nicht gewohnt, daher freue ich mich trotzdem sehr darauf, ihr nächstes Buch zu lesen!

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert