Cover "Die Geister von New York": Das Cover ist grün, mit weißem Titel und verschiedenen okkulten Symbolen rundherum. Unten ist klein der Kopf von Edgar Allan Poe abgebildet.
Fantasy Thriller Urban Fantasy

Die Geister von New York

Rezension zu „Die Geister von New York“ von Craig Schaefer

Meine Bewertung:
4 Sterne von 5

Details:
Titel: Die Geister von New York
Originaltitel: Ghosts of Gotham
Reihe: Die Geister von New York
Autorin: Craig Schaefer
Übersetzung: Michael Siefener
Verlag: Heyne
Seiten: 556
Kauflink: Amazon
Preis: 16,00 € (D) Taschenbuch; 11,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Lionel Page hat es sich zur Aufgabe gemacht, all die Scharlatane und Wunderheiler zu entlarven, die anständigen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen. An übernatürliche Phänomene glaubt der gerissene Reporter nicht.
Doch als er eines Tages in New York ein verschollenes Manuskript von Edgar Allan Poe aufspüren soll, muss Lionel feststellen, dass offenbar nicht alles, worüber der Horror-Großmeister geschrieben hat, seiner Fantasie entsprungen ist – und dass Lionel selbst dem Übernatürlichen bereits näher gekommen ist, als er geahnt hat …

Meine Meinung:

„Die Geister von New York“ wurde mir freundlicherweise vom Heyne Verlag über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.

Lionel Page ist Enthüllungsreporter und hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle zu entlarven, die behaupten, übernatürliche Phänomene seien real. Da erhält er die Aufgabe, ein lange verschollenes Manuskript von Edgar Allan Poe, welches in New York aufgetaucht ist, zu untersuchen. Plötzlich muss sich Lionel dem Übernatürlichen stellen, denn dieses ist viel realer, als er es wahrhaben wollte.

„Die Geister von New York“ ist eine Urban Fantasy Geschichte, welche geschickt Reales mit dem Übernatürlichen vereint. Dabei werden verschiedene Mythen, vor allem solche aus der griechischen Götterwelt, aufgegriffen und miteinander verknüpft. Bis auf wenige Ausnahmen hat mir dieser Aspekt sehr gut gefallen und dafür gesorgt, dass das Worldbuilding der Aspekt war, welcher mir am besten gefallen hat.

Die Geschichte selbst beginnt beinahe als Kriminalfall und einige dieser Aspekte ziehen sich durch das gesamte Buch hindurch. Dabei schreckt die Autorin auch nicht vor genauen Beschreibungen von blutigen Tatorten zurück. Manche Stellen sind definitiv nichts für schwache Nerven.

Die Charaktere waren interessant geschrieben und es gefiel mir, wie die Autorin teilweise zwischen den Zeilen mit Geschlechtsstereotypen spielte. Auch die Entwicklung der Protagonisten war gut beschrieben und hat mir generell gefallen.

Insgesamt hatte ich fast nur kleinere Kritikpunkte. Mein größter Kritikpunkt war, dass der Handlungsstrang, welcher in die Geschichte hineinführte, scheinbar keine wirkliche Relevanz hatte und die Auflösung dieses meiner Meinung nach eher enttäuschend war. Und obwohl ich sonst eigentlich nichts Relevantes kritisieren könnte, muss ich leider dennoch gestehen, dass das Buch einfach nichts für mich war. Ich kann es absolut nicht erklären, aber ich musste mich regelrecht dazu zwingen weiterzulesen. Dies zeigt einfach, dass nicht jedes Buch für jede Person das Richtige ist. Generell würde ich die Geschichte dennoch Fans von Urban Fantasy weiterempfehlen, auch wenn ich selbst die Reihe nicht weiterlesen werde.

Fazit:

„Die Geister von New York“ ist ein Urban Fantasy Roman mit interessantem Worldbuilding und gut durchdachten Charakteren. Auch wenn der einführende Handlungsstrang etwas enttäuschend endete, ist die Geschichte insgesamt doch sehr spannend und empfehlenswert.

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