Cover "Way of Kings" Part One and Two
Englisches Buch Fantasy High Fantasy Lesetipp

Der Weg der Könige & Der Pfad der Winde

Rezension zu „Der Weg der Könige“ & „Der Pfad der Winde“ von Brandon Sanderson

Meine Bewertung:
5 Sterne von 5
Cover "Der Weg der Könige"

Details:
Titel: Der Weg der Könige / Der Pfad der Winde
Originaltitel: The Way of Kings
Reihe: Die Sturmlicht-Chroniken Band 1 & 2 (The Stormlight Archive Band 1)
Autor: Brandon Sanderson
Übersetzung: Michael Siefener
Verlag: Heyne
Seiten: 896 & 784
Kauflink: Amazon 1; Amazon 2
Preis: 20,00 € (D) Gebunden; 17,00 € (D) Taschenbuch; 12,99 € (D) E-Book
Aufgrund der Länge wurde das englische Buch im Deutschen in zwei Bände geteilt. Da diese eigentlich nur gemeinsam gut funktionieren, bezieht sich diese Rezension auf beide Teile zusammen.

Klappentext (Der Weg der Könige):

Roschar ist eine sturmumtoste Welt, die über Jahrtausende von übermenschlichen Kriegern regiert wurde, deren Schwerter jedes Leben auslöschen konnten. Doch die Krieger sind verschwunden und Roschar droht zu zerfallen. Das Schicksal der Welt liegt nun in den Händen derer, die es wagen, die magischen Schwerter zu ergreifen . . . Mit „Der Weg der Könige” eröffnet Brandon Sanderson das große Fantasy-Epos des 21. Jahrhunderts und zieht seine Leser in eine Welt, wie sie noch nie zuvor in der Literatur erschaffen wurde.
Dies ist die Geschichte von Dalinar, Heerführer von Alethkar und Bruder des ermordeten Königs. Seit dem Tod des Königs sind die Fürsten des mächtigsten Reiches von Roschar zerstritten, und der Krieg mit dem Barbarenvolk im Osten zieht sich länger hin als erwartet. Dabei trägt Fürst Dalinar nicht nur schwer an dem Vermächtnis seines toten Bruders, sondern auch an den unheimlichen Visionen, die ihn des Nachts überfallen: Visionen aus einem vergangenen Zeitalter, als die Völker von Roschar vereint waren, als die Menschen noch Seite an Seite mit den Göttern kämpften und die magischen Schwerter dem Schutz des Lebens dienten. Visionen, die in Fürst Dalinar nicht nur eine neue Hoffnung auf Einheit unter den Menschen wecken, sondern auch eine tiefe Furcht. Denn noch weiß keiner, welches Schicksal die Zukunft von Roschar für all jene bereithält, die das Rätsel der Vergangenheit lösen können.

Klappentext "The Way of Kings - Part One"
Meine Meinung:

Seit Jahrzehnten kämpft Dalinars Volk gegen die Mörder ihres früheren Königs. Der Krieg hat sich so lange hingezogen, dass die verschiedenen Herrscher sich zerstritten haben und selbst der neue König keine Einigung mehr herbeiführen kann. Dalinar selbst erhält plötzliche Visionen, die ihn dazu bringen, für eine Einigung der Herrscher zu kämpfen. Währenddessen ist Kaladin ein Sklave, dessen einzige Aufgabe es ist, als Schild für andere zu dienen. Täglich sterben um ihn herum seine Kameraden und er hat so gut wie aufgegeben, als ihm plötzlich etwas Unglaubliches widerfährt.
Auf der anderen Seite von Roshar versucht Shallan, das Vertrauen einer der mächtigsten Frauen zu gewinnen. Doch ihre Intentionen sind dabei nicht ganz so nobel, wie es den Anschein hat.

Die beiden ersten Bände der Sturmlicht-Chroniken bilden gemeinsam den ersten englischen Band ab. Aufgrund der Länge wurde dieser im Deutschen geteilt, allerdings bin ich der Meinung, dass hier eine bessere Kommunikation hätte stattfinden können. Wer nämlich nur den ersten Band für sich liest, könnte etwas enttäuscht sein, da dieser vor allem die Welt und die Charaktere vorstellt, während ein Großteil der spannenden Momente erst im zweiten Band vorkommen. Das soll nicht heißen, dass „Der Weg der Könige“ langweilig ist, aber man sollte mit den richtigen Erwartungen an das Buch herangehen.

Karte von Roshar

Insgesamt ist die Geschichte der beiden Bücher sehr interessant und wird auch immer wieder richtig spannend. Erzählt wird aus einer Vielzahl aus Perspektiven, jedoch kommen vier am häufigsten vor: Der Heerführer Dalinar und sein Sohn Adolin, der Sklave Kaladin und die junge Adlige Shallan. Sie alle bieten ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Geschehnisse rund um den Krieg, welchen das Reich Alethkar gegen die Parshendi führt. Während Dalinar und Adolin vor allem zeigen, wieso der Krieg stattfindet, wie die politische Lage unter den verschiedenen Herrschern des Reiches ist und wie die Kämpfe selbst vonstattengehen, zeigt Kaladins Perspektive wie gewisse Menschen niederen Ranges behandelt werden und welche Probleme es gibt. Zuletzt erlaubt Shallan einen Blick auf die kulturelle und wissenschaftliche Seite der Welt. Mich persönlich hat in diesem Buch letzteres am meisten gefesselt, was allerdings auch damit zusammenhing, dass ich einen anderen Charakter in Shallans Kapiteln besonders spannend fand.

Was mich, wie eigentlich immer in Sandersons Büchern, besonders begeistern konnte, waren die Charaktere. Diese sind durchgehend sehr real und glaubhaft dargestellt. Sie machen alle spannende Entwicklungen durch. Dies bezieht sich nicht nur auf die Protagonisten, sondern auch auf viele Nebencharaktere.

Ich habe die Bücher auf Englisch gelesen und habe den Schreibstil als leicht verständlich, aber auch nicht besonders interessant empfunden. Zur Übersetzung kann ich hier nichts sagen.

Illustrationen im Buch: Zu sehen ist eine Naturstudie einer Aal-Art, welche in dieser Welt vorkommt.
Fazit:

„Der Weg der Könige“ und „Der Pfad der Winde“ bilden den Auftakt zu einem Fantasy-Epos, welches absolut vielversprechend ist. Ich bin begeistert und freue mich bereits, weiterzulesen!

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12 Kommentare

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  2. […] geht, ohne größere Spoiler für das vorherige Buch, aber ich empfehle einfach mal meine Rezension zu „Der Weg der Könige“, wenn ihr einen Überblick haben […]

  3. […] angefangen habe ich mit „Oathbringer – Part One“, dem nächsten Band in den Sturmlicht-Chroniken. Unsere Sanderson-Gruppe ist wieder am Start und nach der Novelle im letzten Monat ist hier wieder […]

  4. […] Dies ist der 2. (bzw. der 3. und 4.) Band einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler für die vorherigen Teile.Hier geht es zu meiner Rezension zu „Der Weg der Könige“ (Band 1). […]

  5. […] wie es auf Deutsch heißt. Zum Inhalt sage ich hier wie immer nichts, aber weise gerne auf meine Rezension zum ersten Band der Sturmlicht-Chroniken hin. Ich bin von diesen Büchern einfach durchweg begeistert und auch der Anfang dieses Bandes hat […]

  6. […] Hier geht es zu meiner Rezension. […]

  7. […] auch in der kommenden Woche einziehen. Diese beiden Bücher sind gemeinsam der nächste Band in den Sturmlicht-Chroniken und ich freue mich schon darauf, diese im Dezember und Januar zu […]

  8. […] die Novelle „Dawnshard“ beendet und ich bin wieder einmal begeistert! Dieser Teil der Reihe der Sturmlicht-Chroniken erzählt wieder sehr schön die Geschichte von zwei Charakteren, die sonst eher Nebencharaktere […]

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