Cover "Der Jäger von London"
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Der Jäger von London

Rezension zu „Der Jäger von London“ von Benedict Jacka

Dies ist der 11. Teil einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „Das Labyrinth von London“ (Band 1).

Meine Bewertung:
4 1/2 Sterne von 5

Details:
Titel: Der Jäger von London
Originaltitel: Forged
Reihe: Alex Verus Band 11 von 12
Autor: Benedict Jacka
Übersetzung: Michelle Gyo
Verlag: blanvalet
Seiten: 384
Kauflink: Amazon
Preis: 12,00 € (D) Taschenbuch; 9,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Der Hellseher Alex Verus wird vom Weißen Rat der Magier gejagt. Offiziell, weil er sich mit Schwarzmagiern verbündet haben soll. Doch Alex weiß, dass sein Erzfeind Levistus die treibende Kraft hinter dieser Hexenjagd ist. Jeder Versuch des Hellsehers, wenigstens einen Waffenstillstand auszuhandeln, wird abgelehnt. Selbst wenn er nicht in die Zukunft blicken könnte, wäre Alex klar, dass es nur eine Chance auf Frieden für ihn gibt: Der Gejagte muss zum Jäger werden – und Levistus muss sterben!

Klappentext "Der Jäger von London"
Meine Meinung:

„Der Jäger von London“ wurde mir freundlicherweise von blanvalet als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.

Alex muss an mehreren Fronten kämpfen: Sein früherer Mentor, der Schwarzmagier Richard Drakh, arbeitet noch immer an seinen finsteren Plänen, seine Freundin Anne ist in der Gewalt eines Djinn und der Rat der Weißmagier macht Jagd auf ihn. Um zumindest eine Bedrohung auszuschalten, versucht Alex, einen Waffenstillstand mit dem Rat zu verhandeln, doch sein Erzfeind Levistus setzt alles daran, um das zu verhindern. Wenn Alex nicht sterben will, muss er Levistus ausschalten.

Nachdem die Reihe im letzten Band ziemlich düster wurde, behält sie dies hier größtenteils bei. Alex hat gemerkt, dass, wenn er seine Freunde retten möchte, er niemals der Held der Geschichte sein wird und nun tut er alles, was nötig ist, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass Alex plötzlich ein anderer Charakter ist. Dies kann ich definitiv nicht bestätigen, er hat sich nur für einen neuen Weg entschieden, mit allen Konsequenzen, die dies mit sich bringt.

Etwas, das Alex‘ Entscheidung mit sich bringt ist, dass auch die guten Charaktere noch moralisch grauer sind, als dies zuvor schon der Fall war. Immer wieder kann man als Leser*in abwägen, ob Alex‘ Handlungen wirklich die richtigen sind.

Das Buch war wieder gewohnt spannend. Von der ersten Seite an war ich mitten im Geschehen. Es gab richtig viele Actionszenen und wenn Benedict Jacka eins kann, dann diese zu schreiben! Es war wie immer unglaublich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Negativ aufgefallen ist mir in diesem Buch allerdings, dass der Autor anscheinend nur eine Art von mächtigen Frauen auf der Dunklen Seite schreiben kann. Während ich dies bei Rachel/Deleo zwar klischeehaft, aber in Ordnung fand, hat es mich bei Anne doch sehr gestört. Plötzlich waren ihre einzigen Charakterzüge sexy und eiskalt zu sein. Warum genau ist es bei ihr etwa wichtig zu wissen, was sie anhat (natürlich etwas eher Knappes), wenn dies normalerweise nicht wirklich beschrieben wird?

Karte von London in der Innenklappe von "Der Jäger von London"
Fazit:

Wer Action, Spannung und moralisch graue Charaktere mag, kommt bei „Der Jäger von London“ voll auf seine Kosten. Abgesehen von Annes etwas unnötiger Veränderung konnte mich auch dieser Band wieder gut unterhalten und ich bin nun sehr auf das Finale der Reihe gespannt.

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1 Kommentar

  1. […] beenden konnte ich „Der Jäger von London“ und da meine Rezension dazu bereits auf dem Blog ist, lasse ich diese für sich […]

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