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New Adult Romance

Denn ohne Musik werden wir ertrinken

Rezension zu „Denn ohne Musik werden wir ertrinken“ von Brittainy C. Cherry

Meine Bewertung:
2 Sterne von 5

Details:
Titel: Denn ohne Musik werden wir ertrinken
Originaltitel: The Wreckage of Us
Reihe: Mixtape-Reihe, Band 1
Autorin: Brittainy C. Cherry
Übersetzung: Katia Liebig
Verlag: Lyx Verlag
Seiten: 448
Kauflink: Amazon
Preis: 14,00 € (D) Taschenbuch; 9,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Hazel Stone und ich konnten uns schon in der Schule nicht ausstehen. Aber als sie eines Nachts vor meiner Tür stand, völlig aufgelöst, und nicht wusste, wo sie hinsollte, brach die Traurigkeit in ihren Augen mein verdammtes kaltes Herz. Je mehr Zeit ich mit ihr verbringe, desto klarer wird, wie falsch ich lag. Hazel hat nichts mit meiner Vergangenheit zu tun. Sie ist mitfühlend, witzig, wunderschön – und vor allem hat sie mir geholfen, meine Stimme wiederzufinden. Hazel inspiriert mich auf eine Art und Weise, die ich noch nie erlebt habe. Zusammen schreiben wir Songs, die ich mir nie hätte vorstellen können. Sie ist meine Muse, meine Musik. Jetzt steht meine Band vor dem großen Durchbruch. Mein Traum ist zum Greifen nah, doch Hazel droht mir dadurch mehr und mehr zu entgleiten …

Meine Meinung:

„Denn ohne Musik werden wir ertrinken“ wurde mir freundlicherweise vom Lyx Verlag über NetGalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.

Ian konnte Hazel nie wirklich leiden. Sie repräsentiert einen Teil seiner Vergangenheit, an den er lieber nicht denken möchte. Doch als sie auf dem Hof seines Großvaters zu Arbeiten anfängt und er sie kennenlernt, merkt er, wie wenig sie mit dem Bild zu tun hat, das er von ihr hatte. Sie hilft seiner Band beim Durchbruch und alles scheint perfekt. Doch Hazel hat ihre ganz eigenen Probleme.

Von Brittainy C. Cherry wurde ich in der Vergangenheit bereits verzaubert, weshalb ich mich auf dieses neue Buch von ihr sehr gefreut hatte. Leider fühlte sich dieses komplett anders an als alles, was ich bisher von ihr gelesen habe. Das lag unter anderem daran, dass die Charaktere jünger sind als in ihren anderen Büchern. Allerdings war für mich auch ein großer Faktor, dass die Autorin in diesem Buch viel zu viele Themen behandeln wollte, statt sich auf einige wenige zu beschränken.

Sowohl Ian als auch Hazel haben ihr Päckchen zu tragen. Beide teilen gewisse Traumata, die sich auf den Drogenkonsum ihrer Eltern zurückführen lassen. Hinzu kamen für beide Charaktere jedoch weitere Prüfungen, welche für sich alleine genommen ein ganzes Buch hätten füllen können. Da ist Ians Bandkarriere und auf der anderen Seite Hazels Probleme mit ihrem Stiefvater, ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester. Es war einfach zu viel und keines der Probleme konnte die Aufmerksamkeit erhalten, die ich mir gewünscht hätte. Zudem wurde vieles nur rückblickend erzählt und nicht gezeigt, wodurch selbst die dramatischsten Szenen eher langweilig blieben.

Zu den vielen Problemen der Protagonisten kam eine große Menge an Nebencharakteren, die einfach keinen Platz mehr finden konnten und dadurch sehr blass blieben. Dies betraf vor allem Ians Freunde, deren Beziehung zu Hazel als so schön dargestellt wurde, wovon leider einfach nichts rüberkam.

In den Konversationen der Charaktere gab es leider auch einfach keinen Subtext. Alles wurde immer genau so gesagt, dass die Lesenden die benötigten Informationen direkt erhielten. Dadurch klang leider fast jeden Unterhaltung im Buch künstlich.

Gerade zum Ende hin schien die Autorin noch einmal tief in die Dramakiste greifen zu wollen, hatte dann aber keine Zeit mehr, alles vernünftig aufzulösen, wodurch sich die Geschichte nur noch unrealistisch und klischeebehaftet anfühlte.

Was mir trotz allem gut gefallen hat, war der gewohnt flüssige Schreibstil, den man sehr angenehm lesen konnte. Auch wenn ich mit der Geschichte nicht besonders glücklich war, bin ich dennoch durch die Seiten geflogen.

Fazit:

Leider konnte dieses Buch nicht mit anderen der Autorin mithalten. Die Geschichte war mir zu voll von Drama und Klischees und leider wurde nichts davon auf zufriedenstellende Weise gelöst.

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