Rezension zu „Defending Elysium“ von Brandon Sanderson
Diese Kurzgeschichte ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Meine Rezension bezieht sich daher auf das englische Original.
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Defending Elysium
Reihe: Skyward Band 0.5 (Vorgeschichte)
Autor: Brandon Sanderson
Link: Kostenlos lesbar auf Brandon Sandersons Webseite
Klappenext:
Centuries before Spensa looked skyward from the planet Detritus—back on Old Earth before it was lost—Jason Write faced a crucial question: was humanity ready to join galactic society?
When faster-than-light communications were discovered by a small telephone company in 2071, alien species such as the Tenasi and Varvax overheard them and came to visit Earth. Because the Phone Company controls all communications with the aliens, their operatives like Jason operate above the law.
Now, on the space platform Evensong, one of the Phone Company’s scientists has gone missing before surfacing in a hospital with amnesia, and Jason is sent to investigate. Right as he arrives, the body of a murdered Varvax ambassador is discovered, sure to cause a galactic incident. Coln Abrams of the United Intelligence Bureau seizes the opportunity to investigate Jason as he deals with the crisis. This could be the UIB’s chance to discover the Phone Company’s secrets—how does FTL communication work, and what is Jason hiding?
Meine Meinung:
Jahrhunderte vor den Ereignissen in Skyward, im Jahr 2071, gelingt es einer Telefonfirma den ersten Kontakt zu Außerirdischen herzustellen. Durch den Einfluss, den sie dadurch gewinnen, können ihre Agenten außerhalb des Gesetzes operieren. Jason ist einer dieser Agenten, der zu einem Planeten geschickt wird, auf welchem ein Wissenschaftler als vermisst gemeldet wurde. Während er versucht, den Fall zu lösen, muss er eine der schwersten Entscheidungen treffen, die das Schicksal der gesamten Menschheit radikal verändern wird.
Als ich erfahren habe, dass es mehrere Kurzgeschichten zum Skyward Universum gibt, musste ich diese natürlich sofort lesen. Während die anderen drei Kurzgeschichten in einem gemeinsamen Sammelband publiziert wurden, ist „Defending Elysium“ nur einzeln erhältlich. Es handelt sich hierbei um eine Vorgeschichte, welche viele Jahrhunderte vor der Reihe spielt. Ich persönlich habe die Geschichte kurz nach dem 2. Band gelesen, kann aber rückblickend empfehlen, sie in direkter Verbindung zum 3. Band zu lesen. Zum einen werden in der Kurzgeschichte Einblicke in die cytonischen Fähigkeiten gegeben, welche Lesende erst dort kennenlernen, zum anderen wird in „Cytonic“ direkt auf Jason und seine Geschichte Bezug genommen.
Die Charaktere, auf welche man in „Defending Elysium“ trifft haben mir sehr gut gefallen. Alle waren, trotz der wenigen Seiten, sehr gut charakterisiert. Der Autor zeigt hier, dass er sein Handwerk sehr gut beherrscht.
Auch die Geschichte hat mich von der ersten Seite an mehr als überzeugt. Die vielschichtigen Intrigen, welche hier aufgedeckt wurden, hätten meiner Meinung nach dennoch ein eigenes Buch verdient. Gerade zum Ende hin hatte ich das Gefühl, nicht vollständig verstanden zu haben, was genau geschehen war, was ich doch etwas schade fand.
Fazit:
Eine spannende Kurzgeschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren, die dennoch besser zur Geltung gekommen wäre, wenn es sich hier um ein komplettes Buch oder zumindest eine Novelle gehandelt hätte. Dennoch ein Muss für Skyward-Fans.

