Rezension zu „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
Originaltitel: A Court of Thorns and Roses
Reihe: Das Reich der sieben Höfe Band 1
Autorin: Sarah J. Maas
Übersetzung: Alexandra Ernst
Verlag: dtv
Seiten: 480
Kauflink: Amazon
Preis: 22,00 € (D) Gebunden; 13,00 € (D) Taschenbuch; 9,99 € E-Book
Klappentext:
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Meine Meinung:
Als Feyre einen Wolf tötet, der in Wirklichkeit ein Fae war, muss sie den Preis dafür zahlen: Sie wird in das Reich der Fae entführt und muss dort bei ihrem Entführer, Tamlin, leben. Doch je mehr Feyre lernt, umso mehr versteht sie die Fae und umso mehr wird ihr klar, dass sie ihre große Liebe retten muss.
Sarah J. Maas ist ein Name, um den man auf Bookstagram, Booktok und ähnlichen Plattformen nicht herumkommt. Eigentlich hatte ich eher wenig Interesse daran, ihre Bücher zu lesen, aber um mitreden zu können, wollte ich zumindest einer ihrer Reihen eine Chance geben. Ich bin also nicht unbedingt mit den höchsten Erwartungen an das Buch herangegangen. Und auch wenn ich positiv überrascht wurde, bin ich letztlich auch nicht wirklich begeistert.
Zunächst einmal: Das Buch ließ sich sehr angenehm lesen. Sowohl im Deutschen als auch im Englischen (ich bin zwischenzeitlich aufs englische Hörspiel umgestiegen) war es angenehm leicht der Geschichte zu folgen. Im Mittelteil muss ich allerdings schon sagen, dass Feyres innerer Monolog etwas anstrengend wurde, insbesondere weil sich lange Strecken ihrer Gedankenwelt öfter in neuen Worten wiederholten. Dies hielt sich aber im Vergleich zu ähnlichen Werken doch in Grenzen.
Generell war ich überrascht davon, wie brutal die Geschichte insgesamt war. Dies hat dazu geführt, dass mir jederzeit die möglichen Konsequenzen für Feyre und alle um sie herum deutlich bewusst waren und hat meine Spannung ganz schön gesteigert. Ich fand hier auch insbesondere den Aufbau der Gegenspielerin sehr gelungen, von der ersten Nennung ihres Namens, bis man sie im Buch traf, war ich unglaublich gespannt, mit wem ich es hier zu tun bekommen würde.
Auch sehr gelungen war der Aufbau der Liebesgeschichte. Ich hatte erst erwartet, es hier mit Stockholm Syndrom zu tun zu bekommen, aber tatsächlich war ich sehr positiv davon überrascht, wie sich alles entwickelte!
Trotz allen Lobes muss ich auch sagen, dass das Buch deutlich zu lang war – insbesondere im Mittelteil hätte einiges gekürzt werden können. Dazu kam, dass sich das Buch eigentlich anfühlte, wie zwei Geschichten, denn der gesamte letzte Teil, in welchem Feyre sich einer Reihe von Aufgaben stellen musste, passte vom Ton und allem anderen kaum zum Rest. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Handlung hier nicht gut war, sie kam nur völlig aus dem Nichts.
Insgesamt hat mich das Buch jedenfalls gut unterhalten und ich plane, die Reihe fürs Erste weiter zu verfolgen. Ein Sarah J. Maas Fan bin ich allerdings nicht wirklich geworden.

Fazit:
„Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ ist ein leicht zu lesender, unterhaltsamer Auftakt zu einer Reihe, welcher mich generell positiv überraschen konnte. Das Buch hatte jedoch auch einiges an Längen und das Ende schien nicht so recht zum Rest der Geschichte zu passen.


Hallöchen,
ich habe diesem Buch im März auch eine Chance gegeben, weil ich endlich meine Neugier zu diesem Hype besänftigen wollte. Mir hat es aber leider gar nicht gefallen. Ich habe es nach der Hälfte abgebrochen. Irgendwie fand ich es total unlogisch, dass ihre Bestrafung ein sorgenloses Leben ist. Und die Längen habe ich auch sehr stark empfunden.
Liebste Grüße, Kate
Zumindest zu der Bestrafung gibt es später im Buch noch einen Plotttwist. Ich will jetzt nicht sagen, dass der absolut genial ist und danach alles absolut logisch ist, aber danach ergibt zumindest das etwas mehr Sinn 😀