Rezension zu „Das kleine Bistro zum Verlieben“ von Caro Stein
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Das kleine Bistro zum Verlieben
Autorin: Caro Stein
Verlag: digital publishers
Seiten: 258
Kauflink: Amazon
Preis: 10,99 € (D) Taschenbuch; 1,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Seit ihrer Kindheit träumt Chloé davon, die Hauptrolle in Der Nussknacker zu tanzen. Für ihren Traum zieht sie zu ihrer Tante nach Paris, in der Hoffnung in das Ensemble der Oper aufgenommen zu werden. Doch als sie sich während einer Aufführung verletzt, fällt sie für die restliche Saison aus. Frustriert willigt sie ein, stattdessen im Bistro ihrer Tante auszuhelfen. Abgesehen von wenigen Stammgästen verirrt sich allerdings niemand in das Les Fleurs. Um das schlecht laufende Bistro zu retten und wieder die Gäste anzulocken, die zur Winterzeit nach Paris strömen, schmiedet Chloé einen Plan. Zum Glück bekommt sie dabei Hilfe von Elian, der Chloé mit seinen eigens kreierten Macarons, Eclairs und Zimtschnecken gehörig den Kopf verdreht. Aber Elian hat ein Geheimnis, das das Bistro in den Ruin treiben könnte …
Meine Meinung:
„Das kleine Bistro zum Verlieben“ wurde mir freundlicherweise von digital publishers als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.
Chloé arbeitet als Ballerina an der Oper und hofft sein vielen Jahren, die Hauptrolle in „Der Nussknacker“ tanzen zu dürfen. Als das Stück endlich aufgeführt wird verletzt sie sich jedoch und fällt die restliche Saison aus – ohne zu wissen, ob sie je wieder ihre Leistung von zuvor erbringen wird. Statt zu tanzen, hilft sie ihrer Tante in ihrem kleinen Bistro aus und merkt schnell, dass die Gäste ausbleiben. Um das Bistro zu retten, schmieden sie und der Koch Elian einen Plan, welcher hoffentlich mehr Kundschaft zur Weihnachtszeit bringt.
Ich hatte mir von diesem Buch eine leichte Liebesgeschichte im verschneiten Paris versprochen und genau das habe ich auch bekommen. Das Buch ließ sich unglaublich leicht und schnell durchlesen und ich konnte mich an die schönsten Orte dieser besonderen Stadt träumen. Alleine dafür hat es sich gelohnt, das Buch zu lesen!
Chloé war eine sympathische Protagonistin, die aber durchaus auch sehr menschlich war. Gefühle wie Eifersucht waren ihr nicht fremd – ihr war jedoch auch bewusst, dass sie diese Fehler hatte. Insbesondere der Spagat zwischen ihrem Wunsch, wieder zu tanzen, und der Arbeit im Bistro hat mir hier sehr gefallen.
Elian und sie waren oft ziemlich süß zusammen und ich fand die Liebesgeschichte zwischen den beiden größtenteils sehr schön. Ich muss aber auch sagen, dass mir einige Konflikte etwas zu sehr aus dem Nichts kamen und dass diese dann ebenfalls wie aus dem Nichts gelöst wurden. Insbesondere gegen Ende kam noch einmal der Konfliktpunkt des Balletts auf und gerade in diesem Zusammenhang war ich etwas verwirrt vom letzten Kapitel. Dazwischen fehlte mir einfach eine Auflösung.
Auch andere Konflikte wurden mir ein wenig zu leicht gelöst. Insbesondere was die Probleme angeht, die sich im Bistro auftaten, war ich teils doch erstaunt, wie schnell diese wieder keine Rolle spielten. Andererseits muss man auch sagen, dass eine große Fixation auf eben diese Probleme dazu geführt hätte, dass das Buch deutlich weniger leicht gewesen wäre – und gerade das mochte ich ja an dem Buch!
Für mich fühlte sich diese Geschichte teils ein bisschen nach einer Slice of Life Story an. Das alltägliche Geschehen im Café mitzuerleben war ein wenig cozy und definitiv entspannend. Mir hat es jedenfalls gut gefallen, in diese Geschichte einzutauchen.
Fazit:
Insgesamt hat mich „Das kleine Bistro zum Verlieben“ sehr gut unterhalten. Zwischen französischen Köstlichkeiten, Ballett und Träumen war es leicht, den Alltag zu vergessen. Wer ein wenig schöne, leichte Unterhaltung sucht, ist hier absolut richtig!


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