2025

2025 habe ich mich verstärkt darauf konzentriert, Subleichen abzubauen. Da sich mein Geschmack in den letzten Jahren aber doch stark verändert hat, hat dies für ein Jahr voller Bücher gesorgt, die mich nicht so wirklich begeistern konnten. Highlights gab es vergleichsweise wenig, aber es gab sie! In diesem Jahr waren die Highlights, die ich finden konnte, auch recht gleichmäßig verteilt, wodurch meine Top 10 Liste dieser Auflistung von Monatsfavoriten vergleichsweise ziemlich ähnlich ist.
Januar: Our Wives Under the Sea

Leah kehrt nach einem mysteriösen U-Book Einsatz nach Hause zurück. Ihre Frau Miri ist glücklich und glaubt, nach dem langen Warten endlich wieder mit ihrer Liebsten vereint zu sein. Doch Leah ist verändert, körperlich und emotional.
Dieses Buch gehört zu den ersten, die ich in diesem Jahr gelesen habe und noch immer geht es mir nicht aus dem Kopf. Gleichzeitig fällt es mir so schwer wie nie, Worte für diese Geschichte zu finden. Es ist ein Buch, das mich sehr berührt hat, in dem es um ungreifbare Trauer und um Verlust ging, das aber gleichzeitig auch so seltsam und unbegreiflich war. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!
Februar: Die Farbe Lila

Die junge Schwarze Frau Celie lebt im 20. Jahrhundert in Georgia als Halbwaise. Nach zwei ungewollten Schwangerschaften gibt ihr Vater die Kinder weg und zwingt sie in die Ehe mit einem gewalttätigen Mann. Sie willigt ein, um ihre Schwester zu schützen. Als Celies Mann seine Geliebte Shug ins Haus holt, verliebt sich Celie in sie. Und nach und nach schafft es Celie, ihren eigenen Weg zu finden.
Was für ein herzzerreißendes, tragisches Buch, das einen mit der Wirklichkeit von Schwarzen Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts konfrontiert. Der Schreibstil war zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, machte dann aber so vieles für das Buch aus. Ich kann kaum in Worte fassen, wie viel ich hier mitgenommen habe und wie sehr ich dieses Buch weiterempfehlen möchte!
März: Blood Over Bright Haven

Sciona besitzt alles, um am Hohen Magisterium für Magie zugelassen zu werden – wäre sie nicht als Frau geboren. Doch entgegen aller Widerstände schafft sie es, als erste Frau überhaupt, die Zulassung zu erhalten. Statt jedoch an der Seite ihrer Kollegen zu arbeiten, legen diese ihr Steine in den Weg. Statt eines qualifizierten Assistenten soll ihr etwa der Hausmeister bei ihrer Forschung assistieren. Doch Thomil ist mehr als er zu sein scheint und gemeinsam kommen die beidem einem Geheimnis auf die Spur, das alles verändern könnte.
Ich hatte erwartet, dieses Buch zu mögen, aber es hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen! Dark Academia, komplexes Worldbuilding mit einem großartigen Twist und ein Magiesystem, das perfekt zur Geschichte passt – hier stimmt einfach alles. Besonders gut fand ich, wie hier verschiedene Arten von Diskriminierung behandelt werden. Insbesondere geht es darum, wie bestimmte Gruppen gleichzeitig diskriminiert werden und andere dennoch diskriminieren können. Ich fand dies alles sehr stimmig und habe dieses Buch so gerne gelesen!
April: Saga Vol. 3

In einem Krieg, der sich über die Galaxie hinweg ausgebreitet hat, verlieben sich Alana und Marko ineinander und bekommen ein Kind. Sie gehören jedoch zwei verfeindeten Völkern an – eben jenen Völkern, die den galaktischen Krieg überhaupt erst begonnen haben. Nach der Geburt ihrer Tochter müssen sie fliehen und werden von Kopfgeldjägern gejagt.
Graphic Novels sind selten in meinen Favoritenlisten, aber schon im letzten Jahr war der erste Band Teil meiner Highlights. Nun habe ich endlich weitergelesen und war einfach nur erneut begeistert. Diese Reihe hat eine Tiefe, die ich so nicht von Graphic Novels gewohnt bin!
Mai: The Jasmine Throne

In einem uralten Felsentempel werden die Schicksale zweier Frauen miteinander verflochten: Prinzessin Malini hat sich geweigert, verbrannt zu werden und wurde daher von ihrem Bruder ins Exil geschickt. Unter strenger Bewachung soll sie den Rest ihres Lebens in der Ruine verbringen. Priya dagegen arbeitet als Dienerin im Haushalt des Regenten, doch ihre Vergangenheit ist eng mit dem alten Tempel verwoben. Als Malini Zeugin von Priyas wahren Fähigkeiten wird, sieht sie ihre Chance gekommen, ihr Reich von ihrem Bruder zurückzuerobern.
Im Mai habe ich eigentlich so viel gelesen, aber es war wirklich sehr wenig dabei, das mich überzeugen konnte. Dieses Buch immerhin hat mich dann doch noch retten können! Dies war endlich mal wieder ein epischer Fantasyroman, der mich wirklich packen konnte. Hier stimmte aber auch alles: Großartiges indisch inspiriertes Worldbuilding mit einem faszinierenden Magiesystem (das ich zu Beginn ein klein wenig eklig fand), unglaublich spannende Charaktere, die gegensätzlich waren und sich dabei gut ergänzten und eine epische Handlung voller Intrigen und Action.
Juni: Down Among the Sticks and Bones

Die Zwillinge Jack und Jill fanden mit 12 eine Tür in eine magische Welt voller Vampire und verrückter Wissenschaftler. Nach einem Leben, in welchem sie in stereotypische Richtungen gedrängt wurden, können sie hier so leben wie sie wollen, solange sie sich an die Regeln des Moores halten – und die können ihnen leicht zum Verhängnis werden.
Der Juni sah bei mir leider sehr ähnlich aus, wie der Mai: Ich habe sehr viel gelesen, aber leider sehr wenig, das mich überzeugen konnte. Zwei Bücher waren dabei, die ich weiterempfehlen würde und diese Novelle war davon das Buch, das mich mehr begeistern konnte. Es ist der zweite Band der Wayward Children-Reihe und dieser Teil hat mich sogar mehr überzeugt als der erste!
Juli: A Magical Girl Retires

Eine junge Frau will ihr Leben beenden, weil sie keinen Ausweg mehr aus ihrer Situation sieht – Kreditkartenschulden, kein Job, keine Zukunft – da wird sie von einem Magical Girl gerettet. Ah Roa hat hellseherische Fähigkeiten und sie glaubt, dass die junge Frau die Retterin der Welt sein könnte. Ah Roa führt sie ein in die Gemeinschaft der Magical Girls, wo sie schnell lernt, dass diese nicht gegen Superschurken oder Dämonen kämpfen, sondern gegen Kapitalismus, gefährliche Männer und Klimawandel.
Im Juli habe ich nur minimal weniger gelesen als in den beiden vorhergehenden Monaten und tatsächlich waren einige interessante Bücher dabei. Der Juli war ein guter Lesemonat und am besten war dann dieses Buch, das ich ausnahmsweise mal als Hörbuch gehört habe. Diese kurze Geschichte enthält so vieles: Kapitalismuskritik, Kritik an Misogynie und dem aktuellen Arbeitsmarkt – alles verpackt in eine scheinbar süße Geschichte über Magical Girls wie Sailor Moon. Hier werden Tropes auf den Kopf gestellt und man kann so unglaublich viel in diesem Buch finden.
August: Saga Vol. 5

Nachdem Alana und Marko ihre Tochter und ihre eigenen Leben gerettet haben, sind sie auf der Flucht. In einem gewachsenen Raumschiff und mit einer untoten Babysitterin fliegen sie durch die Galaxie und finden schließlich ein Versteck auf einem Planeten, auf dem Alana einen Job als Schauspielerin annimmt. Marko ist nicht begeistert darüber – da ist immer die Gefahr, dass sie erkannt wird, aber auch ihre Kollegen sind kein guter Einfluss. Gleichzeitig kümmert er sich um die kleine Hazel und kommt dabei einer Tanzlehrerin näher.
Der fünfte Band der Saga-Reihe war für mich bisher der mit Abstand schwächste – was wohl gut zeigt, wie der August für mich lief. Ich habe nur sehr wenig Bücher gelesen und darunter war leider nichts, was mich völlig überzeugen konnte.
September: Nächte einer Hexe

Kosara hat ihre Magie zurückgewonnen und den Zmey besiegt. Eigentlich sollte alles wieder in Ordnung sein, doch dann werden Hexen ermordet aufgefunden ohne ihre Schatten und Monster dringen vor den schmutzigen Tagen in die Welt ein. Während Kosara versucht, die Wahrheit herauszufinden, verfolgt Asen auf der anderen Seite der Mauer die Spur des Schmugglers Konstantin Karaiwanow. Und beide Spuren führen die beiden wieder zusammen.
Dieses Buch hätte es auch beinahe auf meine Top 10 geschafft. Es war einer der seltenen Fällen, in denen ich einen zweiten Band deutlich stärker fand, als den ersten. Nach dem Lesen war ich sehr froh, dass ich der Reihe eine zweite Chance gegeben habe.
Oktober: Livesuit
In einem Krieg gegen einen Feind, den die Menschheit nur bedingt versteht, nutzt sie neue Technologie: Einen Raumanzug, den die Träger nicht ausziehen können und der sie vor allem schützt. Wunden werden sofort geheilt, Reflexe verstärkt und sie erhalten neue Fähigkeiten. Doch was steckt wirklich hinter dieser wundersamen Technologie?
Im letzten Jahr habe ich den ersten Band der neuen Reihe von James S.A. Corey gelesen und war begeistert! Auch wenn 2025 kein neuer Roman herauskam, gab es eine Novelle, um die Zeit zu überbrücken. Die Prämisse war gut und das Format der Novelle war perfekt genutzt: Für einen Roman wäre der Plottwist hier zu wenig gewesen – für eine Novelle war es die perfekte Geschichte. Es gab ein wenig Hintergrund für den Roman, ein paar interessante Gedanken und ich freue mich jetzt erst recht 2026 die Reihe weiterzuverfolgen!
November: Aufstand der Fabelwesen

Seit vielen Jahren werden die Fabelwesen aus ihren natürlichen Lebensräumen verdrängt. Viele sind vom Aussterben bedroht, einige wurden seit langem nicht mehr gesehen. Nun schlagen die Wesen der Meere zurück und drohen den Menschen mit Krieg. Konstantin O. Boldt und eine Gruppe weiterer Gesandter versuchen, eine friedliche Lösung für den Konflikt zu finden. Doch beide Seiten legen ihnen dabei Steine in den Weg …
Schon im letzten Jahr hat es der erste Band dieser Trilogie auf meine Top 10 geschafft und nun ist es der Abschlussband. Diese Bücher sind aber auch einfach etwas Besonderes. Als Collected Content Novels erzählen sie ihre Geschichten in einer Ansammlung an Tagebüchern, Zeichnungen, Karten und vielem mehr. Dabei stimmt hier einfach das Gesamtbild, denn neben einer spannenden Geschichte überzeugen die wundervollen Zeichnungen immer wieder. Die Reihe sind richtige Schmuckstücke fürs Bücherregal!
Dezember: A Sea of Unspoken Things

James und ihr Zwillingsbruder Johnny haben alles geteilt, bis James für ein Stipendium in die Großstadt gezogen ist. Nun, viele Jahre später, ist sie zurück, denn Johnny ist tot. Ein Jagdunfall heißt es, doch James ist sich sicher, dass mehr dahinter steckt. Sie beginnt mit ihrer Spurensuche, doch nicht allen gefällt dies. In einer Kleinstadt, in der sich alle kennen und aus der kaum jemand wegkommt, will niemand, dass die eigenen Geheimnisse ans Licht kommen.
Dies ist das dritte Mysterybuch von Adrienne Young, das ich bisher gelesen habe. Eigentlich hatte ich erwartet, dass es ähnlich für mich sein würde, wie ihre ersten beiden: Atmosphärisch, schön zu lesen, aber auch nichts, was im Gedächtnis bleibt. Tatsächlich hat mich diese Geschichte dann aber sehr positiv überrascht. Schon der langsame Anfang hat mich komplett abgeholt und dafür gesorgt, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Und es wurde mit jeder Seite nur spannender und spannender. Die Geheimnisse, die James aufdeckte waren gut verknüpft und ich hatte so viel Spaß, meine eigenen Theorien aufzustellen.
2024

2024 war ein sehr durchwachsenes Lesejahr. Auf der einen Seite habe ich richtig großartige Bücher gelesen, die mich sicher noch Jahre gedanklich begleiten werden. Aber auf der anderen Seite hatte ich oft wenig Zeit zu lesen, war gesundheitlich zwischenzeitlich sehr angeschlagen – und das hat sich auch darauf ausgewirkt, wie sehr ich mich auf Bücher einlassen konnte. Ich habe daher gerade gegen Ende des Jahres verstärkt zu leichter Kost gegriffen. Das an sich ist auch gar nichts schlechtes, aber ich habe doch gemerkt, dass meine Zufriedenheit mit den gelesenen Büchern insgesamt in der Zeit abgenommen hat.
Meine Monatsfavoriten sind jedenfalls ein wilder Mix aus Genres und ich finde es richtig spannend, mir diese Übersicht anzuschauen!
Januar: He Who Drowned the World

Zhu strebt weiterhin nach dem Kaiserthron, doch sie ist nicht die Einzige im Reich, die das Mandat des Himmels besitzt. Wang Baoxing, ein verschlagener Gelehrter, hat sich einen Platz am Hof gesichert und versucht nun durch Intrigen, die Macht zu ergreifen. Auch Madame Zhang plant, ihren Mann auf den Thron zu setzen und ihre Armee steht zwischen Zhu und ihrem Ziel. Ihre einzige Chance ist es, sich mit ihrem alten Feind, General Ouyang zu verbünden. Doch der Eunuch ist psychisch sehr instabil und befindet sich bereits auf einer Mission, von der er nicht plant, lebendig zurückzukehren.
Ich habe das Jahr mit diesem Buch angefangen und es ist bis zuletzt das gewesen, welches am meisten bei mir hängen geblieben ist. Dies war eine grandiose und emotionale Reise – und ich hatte wirklich nicht damit gerechnet. Der erste Band der Reihe war zwar gut, aber sicher nicht auf diese Weise gut. Umso glücklicher bin ich, dass ich weitergelesen habe!
Februar: Saga Vol. 1

In der Galaxie herrscht Krieg zwischen den Geflügelten und Gehörnten. Als sich Alana und Marko ineinander verlieben und ein Mischlingskind zeugen, müssen sie vor beiden Faktionen fliehen. Gejagt werden sie von Kopfgeldjägern und für das Leben ihres Kindes müssen sie ihr eigenes riskieren.
Der Februar war wohl mein enttäuschendster Monat! Ich habe 16 Bücher gelesen mit insgesamt 6246 Seiten und die meisten waren einfach nicht gut. Es gab nur wenige Bücher im Februar, die mich begeistern konnte, darunter auch der erste Band der Graphic Novel Saga. Und dieser hat seinen Platz als Monatsfavorit und in der Top 10 redlich verdient!
März: In Defence of the Act

Jessica Miller forscht an Tieren und sie ist davon fasziniert, warum manche Menschen sich selbst das Leben nehmen. Jessica glaubt, dass dies nicht immer etwas Schlechtes sein muss und aus evolutionsbiologischer Perspektive sogar sinnvoll sein kann. Doch dann geschieht etwas, das ihr Weltbild testet.
Im März hatte ich nicht viel Zeit zu lesen, hatte aber dennoch eine schöne Auswahl an Büchern. Darunter waren viele sehr schöne Geschichten, aber auch einige eher enttäuschende. „In Defence of the Act“ habe ich sehr spontan ausgewählt, weil das Buch für den Women’s Price for Fiction nominiert war. Im Nachhinein bin ich sehr froh, es gemacht zu haben, denn dies war eins der wenigen Bücher der zeitgenössischen Literatur, welche mich 2024 wirklich begeistern konnten.
April: Fast verschwundene Fabelwesen

Im Jahr 1862 sind die Fabelwesen beinahe völlig verschwunden, doch nur wenige scheint dies zu kümmern. Der Naturforscher Konstantin O. Boldt stellt eine Expedition zusammen, um durch Europa zu reisen, Fabelwesen zu finden, zu katalogisieren und zu Arterhaltungszwecken zu fangen. Dabei erlebt die kleine Expeditionsgruppe viele Abenteuer und es gibt so einige gefährliche Begegnungen.
Im April war ich gesundheitlich sehr angeschlagen und habe mich größtenteils auf leicht zu lesende Bücher gestürzt. Neben entspannten RomComs und Graphic Novels habe ich auch die Collected Content Novel „Fast verschwundene Fabelwesen“ gelesen und diese hat mich so richtig von den Socken gehauen! Das ist die Art Buch, die ich bereits vor vielen Jahren als Kind und Jugendliche geliebt habe, hier aber in einer Form für Erwachsene!
Mai: Der Untergang der Wager

1742 schaffen es 30 Männer zurück nach England. Sie erzählen von einer abenteuerlichen Fahrt entlang von Kap Hoorn, bei der sie strandeten und nicht alle überlebten. Sechs Monate später kommen drei weitere Besatzungsmitglieder zurück nach England und erklären, dass die 30 Männer Meuterei begingen. Wer sagt die Wahrheit und was trug sich wirklich zu? Ein Gericht muss die Entscheidung treffen.
Im Urlaub am Meer war es ganz besonders toll diese Geschichte über die Seefahrt zu lesen! Sachbücher schaffen es wirklich selten, mich so richtig zu begeistern, aber dieses hat mich wirklich abgeholt!
Juni: The Final Strife

Die Farbe des Blutes eines Menschen bestimmt die Rolle in der Gesellschaft: rotblütige Ember sind diejenigen, die regieren, blaublütige Duster übernehmen die schwere Arbeit für das Reich und die Ghostings mit durchsichtigem Blut werden als stumme Diener ausgebeutet. Vor vielen Jahren starteten einige Duster eine Rebellion und raubten dabei mehrere Ember-Kinder. Diese sollten die harte Realität des Reiches kennenlernen und dann zurückkehren, um zu herrschen. Sylah war eines dieser Kinder und die letzte, die nach einem brutalen Angriff überlebte. Nun sind nur die Drogen es, die sie aufrecht halten. Doch als das Aktibar, das Turnier, bei dem die Herrschenden entschieden werden, heranrückt, muss sich Sylah entscheiden, welchen Weg sie gehen will.
Dieser Beginn einer Trilogie war wirklich annähernd perfekt! Auch wenn die beiden Folgebände deutlich schwächer waren, werde ich diesen Band immer in positiver Erinnerung behalten. Im Juni habe ich es auch endlich wieder geschafft, mehr zu lesen und darunter waren insgesamt drei Bücher, welche mich richtig begeistern konnten. Die Entscheidung, welches davon am besten war, war wahnsinnig schwer und am Ende haben es auch zwei dieser Bücher auf die Liste meiner Top 10 geschafft!
Juli: Jade Legacy

Längst giert die ganze Welt nach der magischen Jade, die einst nur den Grünblut-Kriegern vorbehalten war: Jeder will seinen Nutzen aus den übernatürlichen Fähigkeiten ziehen, die sie verleiht.
Der Krieg um die Jade hat die Insel Kekon ebenso gezeichnet wie die Geschwister der Familie Kaul. Dennoch werden Hilo, Shae und Anden noch grausamere Opfer abverlangt. Und wenn es ihnen nicht gelingt, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden und einen neuen Weg aus den blutigen Rivalitäten der Clans zu finden, ist nicht nur ihre Familie dem Untergang geweiht. Dann werden selbst die unzertrennlichen Bande von Ehre und Loyalität nicht reichen, um ihre Heimat zu retten, die zu schützen sie geschworen haben.
Auch im Juli habe ich richtig viel gelesen – wieder 16 Bücher, allerdings deutlich weniger Seiten als im Februar, da auch einige Comics und Kurzgeschichten darunter waren. Es war auch der Monat mit den meisten 5 und 4,5 Sterne Bücher. Trotz dieser Fülle war recht schnell klar, dass „Jade Legacy“ das beste Buch davon war. Die gesamte Reihe ist einfach so gut und episch!
August: Revelle

Auf der Insel Charmant kann man alles für Edelsteine kaufen – doch die magischen Familien der Insel können die Kräfte dieser Edelsteine nutzen, um die Welt um sich herum zu manipulieren. Lux gehört zu den Revelle, der Familie die Illusionen schafft und Zirkusshows aufführt. Ihre Familie steht am Rand des Ruins, da Alkohol verboten wird. Da macht ihr der Sohn der reichsten Familie der Insel ein Angebot: Sie spielt seine Freundin und er sorgt dafür, dass der Alkohol wieder fließt. Lux nimmt an, doch dann trifft sie Jamison, der neu auf der Insel ist und alles ändert sich.
Da ich im August einen neuen Job angefangen habe, hat mein Lesepensum wieder deutlich abgenommen und dazu kam, dass ein Großteil der ausgewählten Bücher eher mittelmäßig waren. „Revelle“ war sicher kein Buch, das es normalerweise auf eine Liste der besten Bücher bei mir geschafft hätte, aber es war im Endeffekt ein gutes Buch, das mich sehr unterhalten hat und das obwohl ich zuvor praktisch nichts davon erwartet hatte.
September: The Empress of Salt and Fortune

Chih ist ein*e Kleriker*in und fährt im Land herum, um Geschichten zu sammeln. In einer verlassenen Hütte trifft Chih auf Rabbit, die das Dienstmädchen der gerade verstorbenen Kaiserin In-yo war. Nach und nach erzählt Rabbit die Geschichte um den Aufstieg zur Macht von In-yo – von einer verstoßenen Adligen zur mächtigsten Herrscherin. Und gleichzeitig erzählt sie ihre eigene Geschichte…
Im September hatte ich wieder einen Haufen großartiger Geschichten, aber die Beste davon war ganz eindeutig diese Novelle. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr sie mich berührt hat und das obwohl ich sonst selten so sehr von Novellen begeistert bin.
Oktober: Die Honeys

Mars und seine Zwillingsschwester Caroline haben sich seit Jahren immer mehr entzweit – während xier wegen seiner Genderfluidität von der Aspen Summer Academy ausgeschlossen wurde, blühte sie dort richtig auf. Doch als Caroline unter grausamen Umständen stirbt, ist Mars entschlossen, zurück an die Academy zu gehen, um mehr über ihren Tod herauszufinden. Sofort fühlt xier sich von einer Gruppe Mädchen besonders angezogen: Den Honeys. Sie sind wunderschön, furchteinflößend und sie verbergen etwas. Mars muss schnell herausfinden, was es ist, denn etwas beginnt, mit seinem Verstand zu spielen.
Im Oktober habe ich wieder sehr gemischte Bücher gelesen – einiges war ganz ok, ein richtiger Flop war dabei und ein Buch hat mich wirklich begeistern können. Jugendthriller sind die einzige Art von Thrillern, die ich wirklich gerne lese und dieser hat mir wieder einmal gezeigt, wieso.
November: Sorcery and Small Magics

Leovander ist nur in der Lage kleinere Zauber zu wirken, doch er ist vollkommen zufrieden damit. Seine Zeit verbringt er am liebsten damit, sich magische Streiche auszudenken. Doch dann wird Leo durch ein Missgeschick an seinen Rivalen Sebastian Grimm gebunden. Grimm ist genervt von Leos Sorglosigkeit und gehört zu den besten Magiern der Akademie. Doch um die Magie zu brechen, müssen die beiden zusammenarbeiten und so machen sie sich auf den Weg in die Wildnis, wo Monster und Söldner auf sie warten.
November war ein toller Monat mit mehreren tollen Büchern – aber Cosy Fantasy gehört einfach zu meinen liebsten Genres und dieses Buch hat wieder mal gezeigt, wieso! Die Geschichte hat mich begeistert, mitgerissen und gleichzeitig wohlig warm fühlen lassen. Definitiv was ich gebraucht habe!
Dezember: The Mercy of Gods

In der fernen Zukunft lebt die Menschheit auf dem Planeten Anjin. Dafyd ist Forschungsassistent im Team von Tonner und Else und durch einen großen Durchbruch werden sie gerade gefeiert. Doch dann kommen die Carryx, eine übermächtige Alienspezies, dezimieren die Bevölkerung und nehmen die Elite mit auf ihre eigene Welt. Dort müssen sich Dafyd und das Team beweisen in einer Situation, deren Regeln sie nicht vollständig verstehen können. Und nicht alle sind bereit, kampflos aufzugeben.
Im letzten Monat des Jahres hatte ich dann noch eine Leseflaute, während der ich mich nur dazu aufraffen konnte, Weihnachts-RomComs zu lesen. So wirklich das Wahre waren diese allerdings nicht. Ich bin froh, mit einem der wenigen anderen Büchern des Monats zumindest noch ein letztes Highlight für das Jahr gefunden zu haben!
2023

Auch wenn ich in meiner Top 10 bereits die besten Bücher meines Jahres vorgestellt habe, wollte ich noch einen anderen Blick auf mein Lesejahr werfen und das jeweils beste Buch pro Monat vorstellen. Viele davon sind natürlich in meiner Top 10 gelandet, aber es gibt auch so einige, die dies nicht einmal ansatzweise geschafft haben. So war etwa mein Lesemonat September nicht besonders gut und auch wenn das beste Buch des Monats mich wirklich sehr gut unterhalten hat, war es doch weit entfernt von den Büchern meiner Top 10. Auf der anderen Seite gab es im Mai so viele Jahreshighlights und geniale Bücher, dass es jedes davon verdient hätte, auf dieser Liste zu stehen!
Die Bücher dieser Liste habe ich immer direkt am Ende des jeweiligen Monats ausgewählt.
Januar: Dschinns
Hüseyin hat sich dreißig Jahre lang als Gastarbeiter in deutschen Firmen kaputt gearbeitet. Nun hat er endlich genug gespart, um sich eine Eigentumswohnung in Istanbul zu kaufen und dort den Ruhestand zu verbringen. Am Tag des Einzugs stirbt er jedoch an einem Herzinfarkt. Seine Familie reist für die Beerdigung hinterher, alle mit ihrem eigenen Gepäck und ihren eigenen Verletzungen.
Der Januar ist direkt ein interessanter Fall, denn auch wenn ich am Ende des Monats sehr klar „Dschinns“ als Monatsfavoriten ausgewählt habe, ist langfristig doch mehr von „Kim Jiyoung, geboren 1982“ hängen geblieben. Dennoch war auch „Dschinns“ sehr aufwühlend, sehr gut und sehr empfehlenswert. Besonders gut hat mir hier der Blick durch die Augen von so vielen verschieden geprägten Menschen gefallen.
Februar: Morgen, morgen und wieder morgen
Als sich Sam und Sadie Mitte der 90er Jahre wiedertreffen, haben sie bereits eine komplizierte Geschichte hinter sich, doch ihre Freundschaft begann mit Videospielen und diese Leidenschaft greifen die beiden sofort wieder auf. Gemeinsam entwickeln sie ein Spiel und merken, dass sie ein gutes Team sind. Doch als sie beginnen, erfolgreich zu werden, ist dies der Beginn von Rivalitäten und Tragödien.
Dieses Buch hat es problemlos geschafft, meine Top 10 zu stürmen. Gelesen habe ich es, weil es eine Empfehlung von @book_roast war, bei der es 2022 eines der besten Bücher des Jahres war. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es mich ebenfalls so dermaßen begeistern würde, aber die Kombination aus sehr echten und imperfekten Charakteren, Videospielen und Darstellung von chronischen Erkrankungen hat einfach einen Nerv bei mir getroffen.
März: The Very Secret Society of Irregular Witches
Mika Moon ist eine der wenigen Hexen in Großbritannien. Sie versteckt sich schon ihr Leben lang, zieht alle paar Monate um und trifft die anderen Hexen nur ein paar Mal im Jahr. Die Regel ist, dass jede Hexe für sich allein bleiben sollte, da sonst viele Gefahren lauern. Doch dann erhält Mika eine Einladung: Sie soll drei junge Hexen, die zusammen aufgezogen werden, unterrichten. Während Mika sich noch sorgt, dass so viele von ihnen an einem Ort zusammenleben, wird sie ganz unerwartet Teil dieser kleinen Familie.
Auch dieses Buch hat es geschafft, auf meiner Top 10 zu landen. Es war einfach so unglaublich süß und cozy und genau das, was ich im März gebraucht habe. Auch wenn ich in diesem Monat auch ein Buch von Murderbot gelesen habe, welches mich sehr begeistern konnte, hat sich dieses hier doch ganz klar durchgesetzt.
April: The Way of Kings – Part One
Seit Jahrzehnten kämpft Dalinars Volk gegen die Mörder ihres früheren Königs. Der Krieg hat sich so lange hingezogen, dass die verschiedenen Herrscher sich zerstritten haben und selbst der neue König keine Einigung mehr herbeiführen kann. Dalinar selbst erhält plötzliche Visionen, die ihn dazu bringen, für eine Einigung der Herrscher zu kämpfen. Währenddessen ist Kaladin ein Sklave, dessen einzige Aufgabe es ist, als Schild für andere zu dienen. Täglich sterben um ihn herum seine Kameraden und er hat so gut wie aufgegeben, als ihm plötzlich etwas Unglaubliches widerfährt.
Auf der anderen Seite von Roshar versucht Shallan, das Vertrauen einer der mächtigsten Frauen zu gewinnen. Doch ihre Intentionen sind dabei nicht ganz so nobel, wie es den Anschein hat.
In diesem Jahr habe ich in jedem Monat ein Buch von Brandon Sanderson gelesen und im April war dabei der erste Band der Sturmlicht Chroniken dran. Das Buch war für mich wirklich etwas besonderes mit intrikatem Worldbuilding und genialen Charakteren, welche mit so vielem zu kämpfen haben, nicht mit psychischen Erkrankungen – etwas, das in der Fantasy Literatur oft viel zu kurz kommt. Auch wenn es das Buch nicht in meine Top 10 geschafft hat (zum Teil auch weil ich ungern mehrere Bücher des gleichen Autors oder der gleichen Autorin auf dieser Liste habe), war es für mich doch der Auftakt zu einer Reihe, die mich wohl noch sehr lange begleiten wird.
Mai: Tress of the Emerald Sea
Tress lebt auf einer kargen Insel. Grüne Sporen fallen vom Mond herab und bilden um diese herum einen tödlichen Ozean, den nur wenige wagen zu befahren. Tress hat daran jedoch kein Interesse, bis ihr Freund Charlie, für den sie Gefühle entwickelt hat, auf einer Reise verschwindet. Sie beschließt, auszuziehen und ihn zu retten. Dabei sind die Sporen nur die Erste von vielen Gefahren, die sie auf ihrer Reise erwarten.
Im Mai habe ich es endlich geschafft, das erste der Secret Projects von Brandon Sanderson zu lesen und war so begeistert, dass es in diesem Jahr kein Buch geschafft hat, dieses vom Thron zu stoßen. Dieser Autor hat es 2023 wirklich geschafft, sich in die Liste meiner liebsten Autoren zu schreiben, nicht zuletzt dadurch, dass er nun in zwei Jahren nacheinander das beste Buch meines gesamten Jahres geschrieben hat.
Der Mai war allerdings insgesamt in diesem Jahr mein bester Lesemonat und es gab so viele Bücher, die es verdient hätten, hier zu stehen. Zwei Beispiele sind dafür etwa „The Last Tale of the Flower Bride“ und „Emily Wilde’s Encyclopaedia of Faeries”.
Juni: Leviathan fällt
Das laconische Imperium hat die Macht über alle Sonnensysteme übernommen und Duarte selbst betrachtet sich als eine neue Stufe der Evolution. Als er verschwindet und niemand weiß, welche Pläne er hat, wird Tanaka ausgesandt, um ihn zu finden. Gleichzeitig versucht der Untergrund noch immer, die Freiheit zurückzuerhalten, während Elvi sich die Frage stellen muss, wie weit sie bereit ist, im Namen der Wissenschaft zu gehen.
Für mich war es einfach so emotional meine liebste Raumschiff-Crew ziehen zu lassen, dass das Buch bei mir mehr hängen geblieben ist als die anderen der Reihe. Dabei sind sie alle großartig und ich bin so froh, dass ich mich auf diese Reise begeben habe!
Juli: Wie man einen Prinzen tötet
Marra ist die drittgeborene Tochter eines kleinen Königreiches. Nachdem ihre älteste Schwester mit dem Prinzen eines Nachbarkönigreiches verheiratet wird und kurze Zeit später auf mysteriöse Weise stirbt, ahnt sie Schlimmes und ihre Befürchtungen bestätigen sich, als ihre zweite Schwester den Prinzen heiraten muss, ihm aber keinen Erben schenken kann. Um nicht die Nächste zu sein, die verheiratet wird und um ihre Schwester zu retten, macht sie sich auf den Weg, Verbündete zu finden.
Durch dieses Buch habe ich T. Kingfisher als Autorin kennengelernt und seitdem möchte ich gerne alles von ihr lesen! Diese Geschichte war so besonders und hat mir durch die seltsame Mischung aus cozy und creepy etwas gegeben, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es brauche.
August: Die Unbändigen
Drei Frauen kämpfen zu drei verschiedenen Zeiten gegen die Ungerechtigkeit, die sie aufgrund des Patriarchats erleiden müssen. Während Altha 1619 der Prozess gemacht wird, weil sie der Hexerei verdächtigt wird, soll Violet 1942 alles aufgeben, was sie ausmacht und sich in die Rolle einer Frau ihrer Zeit fügen. 2019 flieht Kate vor ihrem gewalttätigen Freund in das Weyward-Cottage, das sie von ihrer Großtante geerbt hat. Sie alle verbindet eine gemeinsame Geschichte, die mit eben diesem Cottage zusammenhängt.
Dieses Buch habe ich auf Empfehlung von @books.and.sorcery und ich bin sehr froh, dass ich darauf gehört habe. Die Geschichte war so genial und es war für mich kaum verständlich, wie das ein Debüt sein sollte.
September: Love, Theoretically
Wissenschaftlerin Elsie lebt im Multiversum: Als Theoretische Physikerin quasi unbezahlt, verdient sie ihr Geld als Fake-Date-Begleitung. Bis ihre Parallelwelten kollidieren: Ausgerechnet der nervig attraktive Jack – der sie als Freundin seines Bruders und Bibliothekarin kennt – muss entscheiden, ob sie ihren Traumjob bekommt. Dazu führt er als kaltherziger Experimentalphysiker eine üble Fehde gegen die Theoretische Physik. So findet sich Elsie auf einem Wissenschaftsschlachtfeld wieder – und muss sich dagegen wehren, in Jacks Gravitationsfeld gezogen zu werden. Oder sollten etwa ganz neue Theorien über die Liebe in die Praxis umgesetzt werden?
Der September war generell ein eher schlechter Lesemonat. Ich habe generell nicht viel gelesen und das was ich gelesen habe war meist mittelmäßig bis ok, aber nichts konnte mich so wirklich begeistern. Nur das neue Buch von Ali Hazelwood hat es geschafft, mich wirklich sehr gut zu unterhalten und auch wenn es qualitätsmäßig sicher nicht mit den meisten anderen Büchern dieser Liste mithalten kann, bin ich allein aus diesem Grund sehr froh, es auf dieser Liste zu sehen!
Oktober: A Dowry of Blood
Zum Sterben zurückgelassen findet sich Constanta plötzlich in den Armen eines Fremden wieder, der sie zum Vampir verwandelt. Sie wird seine Braut und lebt an seiner Seite ein Leben im Luxus. Doch bald wird ihr klar, dass ihr Mann ihr nicht alles verrät. Als er eine gerissene Adlige und ein hungerndes Model ebenfalls in ihre Familie holt, muss sich Constanta entscheiden, wem ihre Treue gilt.
Mein Lesemonat Oktober war zwar deutlich besser als der September, aber auch hier gab es nur wenig Bücher, die mich wirklich mitreißen konnte. Immerhin eins davon war „A Dowry of Blood“, welches auch perfekt zur Stimmung des Monats passte.
November: The Power
Frauen haben plötzlich eine neue Kraft: Sie können Elektrizität produzieren. Waren zuvor noch Männer das „starke Geschlecht“ haben sich die Verhältnisse nun gedreht. „The Power“ zeigt die Entwicklung, welche danach über die Jahre durch die Gesellschaft geht anhand von vier Perspektiven: Roxy, eine britische Halbwaise, die aus einer Verbrecherfamilie kommt, Allie, die in Pflegefamilien missbraucht wurde und einen Weg findet, sich selbst zur Prophetin zu stilisieren, Margot, eine amerikanische Bürgermeisterin, die mehr Macht möchte und schließlich Tunde, ein nigerianischer Journalist, der durch seine direkte Berichterstattung Bekanntheit erlangt.
Ich hatte nach zwei nicht ganz so überragenden Monaten eigentlich bereits die Hoffnung für das Jahr aufgegeben, aber im November habe ich dann doch noch ein Jahreshighlight gefunden. Auch sonst gab es einige sehr schöne Bücher, worüber ich besonders froh war, denn immerhin war es der Monat meines Drakonischen Lesemarathons.
Dezember: Jade War – Magie ist Macht
Die Familie Kaul steckt in einer schwierigen Situation: Der Bandenkrieg gegen den verfeindeten Clan hat sie viel gekostet und durch einen aufziehenden Krieg der Nachbarländer sehen sie sich damit konfrontiert, Jade abgeben zu müssen, um das eigene Überleben zu sichern – etwas, das bei den Menschen in Kekon nicht gerne gesehen wird. Während Hilo versuchen muss, seine Pflichten dem Clan und seiner Familie gegenüber unter einen Hut zu bekommen, versucht Shae, eine Beziehung zu jemandem zu führen, der die Sitten ihrer Familie nicht gutheißt. Anden dagegen muss in einem fremden Land Anschluss finden.
Normalerweise lese ich im Dezember nie viel, da ich jedoch krank war habe ich fast alle meine Lesepläne geschafft. Darunter waren noch einige Bücher für meine 23 für 2023 Challenge, die leider eher Flops waren, aber dafür auch einige richtig tolle Bücher. Ein weiteres Buch, welches es mehr als verdient hätte, auf dieser Liste zu stehen, war „The Wide Starlight“.












