Rezension zu „Dark Fate – Wenn Atlantis fällt“ von Cassandra Seven
Ich habe im Vorfeld ein Interview mit der Autorin geführt. Dieses kann hier nachgelesen werden.
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Dark Fate – Wenn Atlantis fällt
Autorin: Cassandra Seven
Seiten: 383
Kauflink: Amazon
Preis: 11,99 € (D) Taschenbuch; 3,99 € (D) E-Book
Klappentext:
„Von Priestern aufgezogen und von Poseidon auserkoren, soll Lineyra als Frau seines mächtigsten Sohnes die Herrschaft Atlantis stärken. Doch sie ist nicht bereit, ihr Leben fremdbestimmt zu führen. Als Atlas ihr das Brautgeschenk aufsetzt, besiegelt das Schicksal den Untergang Atlantis. Geblendet von seiner Macht, ist der junge König nicht gewillt, die drohende Gefahr anzuerkennen. Lineyra muss sich entscheiden.
Gibt sie ihren Gefühlen für Atlas und ihrer Vorbestimmung nach?
Oder wendet sie sich ab und findet einen Weg, Atlantis vor dem Untergang zu bewahren?“

Zitat:
„Das sanfte Licht der Morgenröte färbt das Wasser immer heller und kleine funkelnde Schwärme von Fischen schwimmen an mir vorbei. Für den Moment schwebe ich und genieße den Frieden sowie die Ruhe, die das Meer mir schenkt, und schließe die Augen.“
Meine Meinung:
„Dark Fate – Wenn Atlantis fällt“ wurde mir freundlicherweise von der Autorin, Cassandra Seven, als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keinen Einfluss.
Lineyras Leben war immer schon fremdbestimmt: Als Baby wurde sie von Poseidon über das Meer gebracht, um eines Tages seinen Sohn Atlas zu heiraten. Dafür wurde sie von Priestern aufgezogen. Als Atlas schließlich kommt, um sie zu holen, erwacht ihr Widerstandsgeist, genauso wie ihre Gefühle für den jungen König. Zwischen den Machtspielen der Götter und Halbgötter muss sie sich beweisen, um das Schicksal, das Atlantis droht, abzuwenden.

Die Geschichte um Lineyra hat mir von Anfang an gut gefallen. Wir treffen sie in einer Situation mit nur wenigen Freiheiten, doch schon dort zeigt sie einen unbändigen Willen, frei zu sein. Ihr Kampf gegen auferlegte Zwänge wird durch das ganze Buch hindurch fortgesetzt und es ist schön, ihr beim Wachsen zuzusehen. Lineyra ist eine wirklich gute Protagonistin, die sehr nachvollziehbar handelt.
Die erzählte Geschichte gefiel mir ebenfalls sehr gut. Es gibt viele spannende und emotionale Momente, die mich packen konnten. Lineyra hat eine weite Reise zu bestreiten und sie trifft viele Figuren der griechischen Mythologie. Von bekannten Göttern, wie Poseidon, bis hin zu eher unbekannten Figuren, wie Galateia. Ich habe zwischendurch gerne mal nachgeschlagen, welche Rolle die Charaktere in der Mythologie einnehmen und habe so viele interessante Fakten gelernt.

Ein klein wenig gestört hat mich leider, dass doch sehr viel in der Geschichte passiert, jedoch das meiste sehr schnell abgehandelt wird. Ein paar Mal fühlten sich Szenen doch sehr gehetzt an und gerade wenn dabei wichtige Plotpunkte etwas kurz kamen, gefiel mir dies nicht besonders gut. Das Buch hätte für meinen Geschmack ruhig die doppelte Länge haben können, um den gesamten Inhalt gut rüberzubringen. Die Geschichte ist einfach so schön, dass sie meiner Meinung nach gern länger gehen dürfte!
Trotz dieses Kritikpunktes kann ich dieses Buch Romantasyfans nur ans Herz legen! Die Emotionen kommen hier definitiv nicht zu kurz und Atlas erfüllt beinahe alle Erwartungen an jemanden zum Anschmachten. Außer, dass er ziemlich kontrollierend sein kann, was aber in diesem Buch deutlich als negative Eigenschaft gezeigt wird. Mir hat dieser Punkt sehr gefallen, denn gerade bei typischen bad boys wird derart ungesundes Verhalten oft romantisiert. Umso besser gefiel es mir, dass die Autorin hier dem männlichen Protagonisten Raum zum Wachsen gegeben hat!

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die voller kreativer Ideen steckt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Spaß an der griechischer Mythologie hat und gerne Romantasy liest!


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