Rezension zu „Daisy Jones & The Six” von Taylor Jenkins Reid
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Daisy Jones & The Six
Originaltitel: Daisy Jones & The Six
Autorin: Taylor Jenkins Reid
Übersetzung: Conny Lösch
Verlag: Ullstein
Seiten: 368
Kauflink: Amazon
Preis: 19,99 € (D) Gebunden; 12,99 € (D) Taschenbuch; 8,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Daisy Jones, jung, schön, von ihren Eltern vernachlässigt, hat eine klare Stimme und einen starken Willen: Sie möchte mit ihren eigenen Songs auf der Bühne stehen. Als sie zum ersten Mal gemeinsam mit THE SIX auftritt, ist das Publikum elektrisiert von ihr und Billy, dem Leadsänger der Band. Die beiden zusammen sind nicht nur auf der Bühne explosiv und führen die Band zu ihrem größten Erfolg, auch Backstage sprühen die Funken …

Meine Meinung:
The Six ist eine aufstrebende Band, deren Leadsänger Billy alles zusammenhält. Daisy Jones möchte als Sängerin berühmt werden. Als sich die beiden zusammenschließen und gemeinsam auftreten ist das Publikum begeistert. Doch zwischen Billy und Daisy sprühen verbotene Funken und auch der Rest der Band hat Probleme miteinander.
Bevor ich diese Rezension beginne, muss ich betonen, dass ich die gleichnamige Show zuerst gesehen und das Buch dann etwa zwei Monate später gelesen habe. Dies hat ganz sicher meine Leseerfahrung geprägt. Insbesondere, dass das Buch komplett als Interviewtranskript geschrieben war, hat mich tatsächlich eher gestört. In der Serie haben die Interviews mir sehr gefallen, da sie die Geschichte wie eine Dokumentation haben wirken lassen. Im Buch war ich dann aber eher enttäuscht, da ich nie wirklich das Gefühl hatte, Teil der Geschichte zu sein.
Was ich generell sehr mochte, war der 70er Jahre Band-Vibe, den das Buch versprühte. Diesen hat die Autorin großartig herübergebracht und dies war auch der Aspekt, der mir hier am meisten Spaß gemacht hat.
Ein großes Problem waren dagegen die Charaktere für mich. Ich sehe oft die Kritik, dass diese nicht sympathisch sind, aber das war für mich hier kein Problem. Ich denke, dies ist genau, was die Autorin wollte und so wenig ich die Charaktere mochte, so interessiert war ich doch an ihrer Geschichte. Mein Problem war eher, dass außer Billy und Daisy keiner der Charakter wirklich ausgeformt wirkte. Einige andere Bandmitglieder hatten ebenfalls interessante Handlungsstränge, von denen ich gerne mehr erlebt hätte.
Fazit:
„Daisy Jones & The Six“ schafft es, Lesende auf eine Reise in die 70er Jahre mitzunehmen. Leider funktioniert das Interviewformat in geschriebener Form weniger gut als in der Serie. Zudem konnten mich die Charaktere nur bedingt überzeugen.


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