Rezension zu „Cursed Hearts – Götter der Zeit“ von H.C. Hope
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Cursed Hearts – Götter der Zeit
Autorin: H.C. Hope
Verlag: dp Verlag
Seiten: 292
Kauflink: Amazon
Preis: 11,99 € (D) Taschenbuch; 5,99 € (D) E-Book
Klappentext:
Eigentlich könnte der arrogante Ty sein Leben im puren Luxus genießen, wäre da nicht ein uralter Fluch, der auf ihm lastet. Als Zeitjäger, verflucht von niemand Geringerem als dem Gott Chronos, ist er dazu verdammt, den Menschen ihre Zeit zu stehlen. Einsam fristet Ty sein Dasein – bis er an der Oxford-Universität auf Mauerblümchen Livia trifft, deren Zeit er nicht absorbieren kann. Eine gefährliche und faszinierende Begegnung, denn sein verbittertes Herz schlägt in ihrer Gegenwart unaufhaltsam schneller. Aber Livia darf sein Geheimnis unter keinen Umständen erfahren, doch schon bald gerät Ty ins Fadenkreuz der Horatio, die ihn als letzten seiner Art töten wollen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf beginnt …
Meine Meinung:
„Cursed Hearts – Götter der Zeit“ wurde mir freundlicherweise vom dp Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.
Ty ist verflucht und wandelt seit der Antike unter den Menschen, während er ihre Zeit stiehlt. Die Organisation Horatio jagt seinesgleichen und hat bereits seine gesamte Familie ausgelöscht. Als Ty an der Oxford-Universität auf die Jagd geht, trifft er Livia und ihren Freundeskreis. Plötzlich lernt er ganz neue Gefühle kennen – sowohl Liebe als auch Freundschaft. Doch die Horatio ist ihm dichter auf den Fersen, als er ahnt.
„Cursed Hearts – Götter der Zeit“ hatte mich aufgrund der Zeit-Thematik und der Verbindung mit der griechischen Mythologie angesprochen. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mich bereits auf einige YA-Klischees eingestellt, allerdings hatte ich nicht mit dieser Menge gerechnet. Hier muss man natürlich auch sagen, dass ich nicht mehr wirklich die Zielgruppe für dieses Buch bin. Wer also Interesse an der Geschichte hat, sollte sich definitiv auch nach Rezensionen aus der entsprechenden Altersgruppe umsehen.
Was mir definitiv gefallen hat war, dass Ty nicht nur dem Namen nach ein Bad Boy war, sondern ein wirklich gefährlicher Mensch. Dadurch ergab sich viel Potential für Entwicklung, nicht nur durch die Jahrhunderte hindurch, sondern auch innerhalb der Geschichte. Leider hatte ich nicht das Gefühl, dass dieses genutzt wurde. Die Entwicklung zu einem loyalen jungen Mann geschieht beinahe über Nacht und hat mich einfach nicht überzeugen können.
Dennoch hat mir in dem Zusammenhang sehr gefallen, dass die Entwicklung nicht nur aufgrund seiner Gefühle für Livia zustande kam, sondern es auch viel um Freundschaft ging. Beziehungen zwischen Charakteren, die nicht ineinander verliebt sind, werden einfach viel zu oft in der YA-Literatur als unwichtig eingestuft und ich mochte es, hier mal etwas anderes zu sehen. Allgemein war die Darstellung der Freundesgruppe und dieser so unterschiedlichen Charaktere, die irgendwie doch gut zusammenpassten, mein absoluter Lieblingsteil innerhalb des Buches!
Gegen Ende gab es so einige Dinge, die mich sehr überrascht haben. Viele der Plotttwists hatte ich so nicht erwartet und so war das Ende des Buches noch einmal richtig spannend und interessant für mich!
Fazit:
„Cursed Hearts – Götter der Zeit“ hatte so einige spannende Ansätze und insbesondere die Darstellung der Freundesgruppe hat mir sehr gefallen. Da ich selbst nicht mehr richtig die Zielgruppe des Buches bin, gab es einiges, was mir persönlich nicht mehr so gut gefiel, allerdings denke ich dennoch, dass dies ein sehr schönes Jugendbuch ist, welches ich vor allem jüngeren YA-Leser*innen empfehlen würde.

