Im Oktober habe ich verstärkt Bücher passend zur gruseligen Jahreszeit gelesen. Hexen, Nekromantinnen und Vampire waren dabei. Aber natürlich habe ich zur Auflockerung auch ein paar andere Bücher daruntergemischt. Die meisten Bücher des Monats haben mir auch ausgesprochen gut gefallen. Da war es nicht so schlimm, dass auch ein paar dabei waren, mit denen ich überhaupt nichts anfangen konnte.
1) Becks letzter Sommer
Beck ist von seinem Leben als Lehrer gefrustet. Er sieht seine Jugend als seine beste Zeit an und kommt nicht damit zurecht, dass er alt wird. Als er entdeckt, dass sein Schüler Rauli ein großes musikalisches Talent besitzt, beschließt er, alles auf eine Karte zu setzen und dessen Werdegang zu fördern.
Das erste Buch, das ich diesen Monat vorgestellt habe, war eines, das ich normalerweise nicht selbst ausgesucht hätte. Allerdings wurde es in meinem Buchclub gelesen, weshalb ich ihm eine Chance gegeben habe. Begeistern konnte es mich leider überhaupt nicht. Im Gegenteil, für mich persönlich war es wohl eines der Schlechtesten Bücher, die ich bisher gelesen habe.
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2) Im Zeichen der Mohnblume – Die Kaiserin
Nachdem Rin den Krieg zwar gewonnen, dabei jedoch selbst schreckliche Gräueltaten begangen hat, ist sie dem Opium verfallen. Alles was sie sich noch wünscht, ist der Tod der Kaiserin, denn diese hat ihr Land verraten und den Krieg überhaupt erst herbeigeführt. Doch ihre Mission scheitert. Sie sieht sich gezwungen, sich mit dem Drachenkriegsherrn zu verbünden, der das Reich stürzen und eine Republik gründen will. Und Rin soll dabei seine Waffe sein.
Nachdem mich der erste Teil dieser Reihe bereits so begeistern konnte, hatte ich natürlich hohe Ansprüche an Teil 2. Und diese wurden nicht enttäuscht. Auch wenn die Geschichte in eine ganz andere Richtung als erwartet ging, hat dies nicht dafür gesorgt, dass es mir nicht gefallen hätte. Einzig die Charaktere hätten weiterhin besser ausgebaut sein können.
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3) Witches Steeped in Gold
Seitdem Jazmynes Mutter gewaltsam die Macht an sich gerissen hat, lebt Iraya in einer Zelle. Sie hat Rache geschworen und als sie endlich in den Besitz der Familienmagie kommt, scheint sie dieser einen Schritt näher zu sein. Eine unerwartete Partnerin in diesem Vorhaben ist Jazmyne, die die Praktiken ihrer Mutter verhindern möchte. Die beiden Hexen schließen einen Pakt, doch sie verfolgen dabei beide eigene Ziele.
Dieses Buch konnte zwar mit einem beeindruckenden Worldbuilding überzeugen, leider blieb dabei das Erzähltempo und einiges anderes auf der Strecke. Für ein Debüt ist dieses Buch dennoch beeindruckend.
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4) Tolino Markenbotschafterin
Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich bin tatsächlich Tolino Markenbotschafterin! In diesem Beitrag erzähle ich, wie es dazu kam, wie das Shooting lief und natürlich zeige ich euch ein paar der tollen Bilder!
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5) Ich bin Harrow
Nachdem Harrow Lyctorin geworden ist, ist sie in den Dienst des unsterblichen Imperators getreten. Gemeinsam mit den anderen verbliebenen Lyctoren muss sie sich den Feinden des Imperiums stellen. Doch aus einem rätselhaften Grund ist Harrow nicht in der Lage, ihre vollen Fähigkeiten zu verwenden und sie merkt schnell, dass sie nicht jedem trauen kann.
Der erste Teil dieser Buchreihe hat zu meinen Highlights im letzten Jahr gezählt, weshalb der zweite Teil natürlich sofort gelesen werden musste. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Diese Reihe ist ebenso rätselhaft wie sie genial ist!
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6) Transfer
Nachdem ich vor kurzem die Biographie über den polnischen Autor Stanisłav Lem gelesen habe, wollte ich unbedingt auch eines seiner Werke lesen. Meine Wahl fiel auf „Transfer“, was sich leider als Fehler herausgestellt hat. Der Autor selbst hat sich später kritisch über sein Werk geäußert und ich kann ihn verstehen.
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7) Das Jahr der Hexen
Immanuelle lebt ihn Bethel, einem Ort, in dem eine puritanische Religion herrscht. Da ihre Eltern nicht verheiratet waren und ihr Vater zudem noch Schwarz, ist ihre Stellung in der Gesellschaft vorbelastet. Dennoch unterwirft sie sich den strengen Regeln und stellt sie nicht in Frage, bis sie eines Tages die dunklen Wälder betritt und dort auf die Hexen trifft. Diese geben ihr das alte Tagebuch ihrer Mutter und was Immanuelle darin findet, lässt sie plötzlich vieles in Frage stellen.
„Das Jahr der Hexen“ wurde als feministische Geschichte für eine neue Generation beschrieben. Leider kann ich dem nicht zustimmen. Zudem gefielen mir weder der Schreibstil noch die Figurengestaltung.
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8) Die Unzertrennlichen
Sylvie ist eine Musterschülerin und streng katholisch. Doch dann lernt sie Andrée kennen, die so lebhaft und selbstständig wirkt, dass Sylvie nicht anders kann, als sie zu bewundern und ihr nachzueifern. Die beiden werden gute Freundinnen, auch wenn Sylvie heimlich stärkere Gefühle für das andere Mädchen hegt.
Über 30 Jahre nach Simone de Beauvoirs Tod, wurde das Manuskript zu diesem Buch von ihren Nachkommen freigegeben. Es ist ein autobiographischer Roman, der zeigt, mit welchen Problemen Frauen der damaligen Zeit zu kämpfen hatten. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.
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9) Dark Blood – Tochter der Finsternis
Die Vampirin Valentina folgt den Prinzipien, die sie sich vor 600 Jahren selbst gesetzt hat und dennoch hat sie sich von dem einzigen Mann, der ihrer Loyalität je würdig war, abgewandt. Als jedoch ein großer Dschinn ermordet wird, muss sie eben diesen Mann, Vlad Ţepeş Draculeştis, wieder sehen. Gemeinsam versuchen sie, die Verschwörung aufzudecken, die über das Leben aller Vampire entscheiden könnte.
Eine absolute Empfehlung für Fans von blutigen Vampirromanen ist „Dark Blood – Tochter der Finsternis“. Die Autorin vermischt die Sage um Graf Dracula mit Dschinn und einer starken Protagonistin und das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen!
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