Blogmonat Mai 2022: Zu sehen sind die Cover der gelesenen Bücher
Rückblick

Blogmonat Mai 2022

Der Mai war ein Monat mit sehr verschiedenen Büchern. Fantasy, Romance, Krimi und Sci-fi – die Genre waren bunt gemischt, genauso wie die Sternebewertungen. Während ich zwei weitere Jahreshighlights gefunden habe, gab es auch eine sehr große Enttäuschung, von einer Autorin, die mich eigentlich mal sehr begeistert hatte.

1) Miez Marple und die Kralle des Bösen
Cover "Miez Marple und die Kralle des Bösen": Zu sehen ist eine Katze mit Monokel die vor einem gelb-blauen Hintergrund steht

Während der Kater Watson gegen einen Katzengras-Onlineshop ermittelt, wird er Zeuge eines Mordes, nur um gleich als Hauptverdächtiger festgenommen zu werden. Da muss seine Freundin Miez Marple den Ruhestand hinter sich lassen und doch wieder ermitteln. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, findet aber auch viele neue Verbündete.

Ein Katzenkrimi, der vor Witz nur so sprüht – das bekommt man bei „Miez Marple und die Kralle des Bösen“. Doch auch wenn die Geschichte mich sehr gut unterhalten konnte, driftete das Ganze leider ab und an bereits ins Alberne ab. Besonders das Ende konnte ich nur schwer ernst nehmen. Insgesamt kann ich das Buch dennoch empfehlen für alle, die einen kurzweiligen, lustigen Krimi für zwischendurch suchen.

Hier geht es zur gesamten Rezension.

2) Heartstopper Volume 1
Cover "Heartstopper Volume 1": Auf dem Cover zu sehen sind zwei Jungs von hinten. Einer hat einen Rucksack an, der andere eine Umhängetasche

Charlie geht in die 10. Klasse und ist offen schwul. Als er Nick, den Star der Rugbymannschaft, kennenlernt, ist er sich sicher, dass dieser absolut hetero ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft und nach und nach auch Gefühle.

„Heartstopper“ ist eine Graphic Novel über die ersten Schmetterlinge im Bauch, aber auch darüber, sich selbst zu finden. Die Geschichte ist zuckersüß und einfach nur schön, allerdings auch sehr kurz, da die Bilder sehr groß sind und somit oft nur 3-4 Panels auf einer Seite sind.

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3) Legendborn – Der geheime Bund
Cover "Legendborn"

Nach dem Tod ihrer Mutter will Bree nur weg. Als sie am College mit ihrem Studium beginnen kann, ist dies für sie die Chance, alles hinter sich zu lassen. Doch an ihrem ersten Abend dort wird sie Zeugin eines Dämonenangriffs, von dem die meisten ihrer Kommilitonen nichts mitbekommen. Nach und nach merkt Bree, dass sie besondere Kräfte hat und die Vergangenheit ihrer Mutter scheint der Schlüssel dazu zu sein. Um mehr darüber herauszufinden, versucht sie, Mitglied in einem geheimen Bund zu werden, dessen Aufgabe es ist, den Dämonen Einhalt zu gebieten.

Ein Buch, das definitiv in die Riege meiner Jahreshighlights geschafft hat, ist „Legendborn“. Die Geschichte um Bree verbindet gekonnt die Sage um König Arthus mit Afroamerikanischen Kultur und Lebenserfahrung. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen!

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4) ArMOiRe
Cover "Armoire"

Nach dem Tod ihrer Mutter kämpft sich Chloe zurück in ihr Leben. Ihr neuer Mieter, Ben, ist da eine willkommene Abwechslung. Und dann hat sie diese immer realer erscheinende Träume, in denen ein Monster aus ihrem Kleiderschrank ihr immer näherkommt. Während sie zunächst alles noch genießt, passieren mehr und mehr seltsame Dinge.

Eine gelungene Mischung aus spannend und verstörend – so würde ich „ArMOiRe“ beschreiben. Die Themen, um die es geht, würde ich normalerweise vermutlich eher meiden, aber Mina Humphrey gehört zu den Autorinnen, denen ich zutraue, diese gut aufzuarbeiten. Ich wurde in dieser Hinsicht definitiv nicht enttäuscht. Das Buch kann ich definitiv weiterempfehlen, allerdings kann ich nur empfehlen, sich vorher die Triggerwarnungen dazu anzusehen.

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5) Die sechs Kraniche
Cover "Die sechs Kraniche": Das Cover ist golden mit stilisierten Kranichen darauf. Auf dem Bild sieht man eine Ecke des Buches "Spin the Dawn".

Prinzessin Shiori besitzt magische Kräfte, die sie jedoch verborgen halten muss, da Magie verboten ist. Am Tag ihrer Verlobung geschieht jedoch etwas, wodurch ihre Stiefmutter ihr Geheimnis herausfindet. Sie verwandelt Shioris sechs Brüder in Kraniche und verflucht die Prinzessin selbst. Sie darf kein Wort sprechen, sonst sterben ihre Brüder. Shiori begibt sich auf die Suche nach ihren Brüdern und einem Mittel, um die Flüche wieder aufzuheben.

Leider gehörte „Die sechs Kraniche“ wohl zu den großen Enttäuschungen in diesem Jahr. Elizabeth Lim hatte mich in der Vergangenheit schonmal sehr begeistern können, aber in diesem Buch lief für mich einfach nichts rund.

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6) Tagebuch eines Killerbots
Cover "Tagebuch eines Killerbots": Der Hintergrund des Covers ist rot, wie von einer Explosion oder einem Feuer. Am oberen Ende ist der Schatten eines Raumschiffs zu sehen. Präsent vor dem Titel steht Killerbot in voller Kampfmontur.

In einer dystopischen Welt, in der Megakonzerne die Herrschaft über die, in der Galaxie verteilte, Menschheit haben, entwickelt ein Kampfroboter ein Bewusstsein und hackt sein Kontrollmodul. Das Buch beinhaltet vier verschiedene Novellen, in denen der Bot Gefahren meistern und sich mit Menschen arrangieren muss, ohne, dass auffallen darf, dass er außer Kontrolle ist.

„Tagebuch eines Killerbots“ zeigt, dass Sci-fi durchaus lustig sein kann und dabei trotzdem ernste Themen behandeln kann. Das Buch hat sich einen Platz unter meinen Jahreshighlights verdient. Mein einziger Kritikpunkt war die schlechte deutsche Übersetzung, weshalb ich hier eher empfehlen würde, das Buch im Original zu lesen.

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7) Crush
Cover "Crush": das cover ist weiß mit einer roten Geode darauf. Vom Titel tropft Blut auf die Geode

Nachdem Grace ihren Freund Jaxon vor dem Mordangriff von Hudson gerettet hatte und dabei zu Stein wurde, ist sie nun zurück. Doch sie kann sich an beinahe nichts erinnern. Während sie versucht, zu verstehen, was geschehen ist und mit ihren neuen Kräften klarzukommen, hat es der König der Vampire auf sie abgesehen. Die Prüfungen, die auf Grace warten, könnten sie und ihre Freunde das Leben kosten, doch nur wenn sie sie besteht, hat sie eine Chance.

Ein Buch bei dem ich im Gegensatz zum Letzten eigentlich nur die gelungene Übersetzung loben konnte, war „Crush“. Hier stimmte für mich einfach gar nichts. Seitenlange Gespräche, die die Handlung nicht voranbrachten, neben schlecht geschriebenen Actionszenen. Für mich war dies leider ein Reinfall und ich werde die Reihe an dieser Stelle auch abbrechen.

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