Blogmonat März 2022: Zu sehen sind folgende Buchrücken (v.l.n.r.): Crave, Love the way you lie, Starsight, Die Chroniken von Rotkäppchen, Love Simon, Odinskind
Rückblick

Blogmonat März 2022

Hier gibt es eine Übersicht über die Beiträge aus dem März.

1) Love the way you lie
Cover "Love the way you lie"

Elijahs Familie ist in New Orleans bekannt als Philanthropen, die regelmäßig auf Benefizgalen spenden. Im Hintergrund kommt dieses Geld jedoch von nicht besonders legalen Geschäften. Sie haben im Untergrund die Herrschaft über die Stadt. Als jedoch jemand die Geschäfte der Familie angreift und Kinderreime hinterlässt, sieht sich Elijah gezwungen, zu handeln. Um verletzlich zu erscheinen, macht er einen Deal mit Riley: Sie spielt seine Freundin, dafür zahlt er, damit sie sich eine neue Existenz aufbauen kann. Es sollte eine einfache Geschäftsbeziehung sein, doch Gefühle kann man nun mal nicht planen.

Mina Humphreys Bücher versprechen immer ein paar unterhaltsame Abende und auch ihr neuestes Buch konnte mich in dieser Hinsicht überzeugen. Die Chemie und das Prickeln zwischen den Protagonisten waren wie immer fühlbar. Auch wenn ich nach der Auflösung einige Fragezeichen hatte, kann ich das Buch doch allen Dark-Romance Fans ans Herz legen.

Hier geht es zur gesamten Rezension.

2) Crave
Cover "Crave": Der Hintergrund ist schwarz mit einer blutbefleckten Blüte darauf. Das Design erinnert an die "Twilight" Bücher

Nachdem die Eltern von Grace bei einem Unfall gestorben sind, holt ihr Onkel sie an das Eliteinternat Katmere Academy in der Wildnis von Alaska. Schnell merkt Grace, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Schüler scheinen in einem regelrechten Kampf miteinander zu stehen und der mysteriöse Jaxon Vega warnt sie, dass sie nicht sicher sei. Obwohl ihre Cousine sie ihrerseits vor Jaxon warnt, fühlt sie sich unerklärlich zu ihm hingezogen. Und dann häufen sich plötzlich die Unfälle, bei denen Grace nur knapp mit dem Leben davonkommt.

Über das gesamte Buch hinweg war ich mir nicht sicher, ob die exzessiven Klischees ernst gemeint waren, oder ob es sich hier um eine Parodie handeln sollte. So oder so war das Buch zwar unterhaltsam, aber nicht besonders gut und zeitweise auch problematisch.

Hier geht es zur gesamten Rezension.

3) Starsight – Bis zum Ende der Galaxie
Cover "Starsight": Das Cover ist dunkelgrün und schwarz. Es wirkt, als ob ein Frauengesicht in einer galaktischen Wolke zu sehen wäre

Nachdem Spensa die grausame Wahrheit darüber aufgedeckt hat, warum die Krell die Menschen immer wieder angreifen, haben sie und die anderen auf Detrius es geschafft, sich ein wenig Sicherheit zu erkämpfen. Da landet plötzlich ein Schiff mit einem menschenähnlichen Piloten auf dem Planeten und Spensa ist gezwungen, eine Entscheidung zu treffen.

Nachdem mich Band 1 der Reihe bereits begeistern konnte, hat es Band 2 geschafft, noch eine Schippe draufzulegen. Spensas Charakterentwicklung ist so großartig gestaltet und schließt perfekt ans vorherige Buch an. Außerdem lernt man endlich mehr vom Universum kennen.

Hier geht es zur gesamten Rezension.

4) Odinskind

Hirka dachte immer, dass sie keinen Schwanz hat, weil die Wölfe ihn gefressen haben. Doch mit fünfzehn erfährt sie, dass sie nie einen hatte. Sie ist kein Bewohner Ymsland, sondern kam aus einer anderen Welt. Wesen wie sie werden als Odinskind bezeichnet und getötet. Doch damit nicht genug, denn auch die Blinden, gefährliche Wesen aus anderen Welten, sind nach Ymsland gekommen.

Leider war dieses Buch für mich eine große Enttäuschung. Es gab nichts, was ich hier als positiv nennen könnte, außer die hochwertige Aufmachung des Buches.

Hier geht es zur gesamten Rezension.

5) Love, Simon
Cover "Love, Simon": Das Cover ist in rosatönen gehalten, mit einem Riesenrad im Hintergrund und einem Herz unter dem Titel

Der Highschooler Simon schreibt Mails mit Blue. Über diesen weiß er nur, dass er auf die gleiche Schule wie er selbst geht. Und dass er sich immer mehr in ihn verliebt. Als die Mails jedoch versehentlich in die falschen Hände geraten, ist Simon klar, dass er seine Sexualität vielleicht nicht mehr lange geheim halten kann.

„Love, Simon“ stellte sich als unglaublich süßes Jugendbuch heraus, welches zwar nicht perfekt, aber dafür umso liebevoller geschrieben ist. Es behandelt Themen wie coming out, erste Liebe und Selbstfindung auf wundervolle Weise, weshalb ich es definitiv weiterempfehlen kann!

Hier geht es zur gesamten Rezension.

6) Trope-Talk: Sagen vs. Zeigen
Trope-Talk: Sagen vs. Zeigen: Zu sehen sind die weißen Buchschnitte einiger Bücher mit Rosen im Hintergrund und der Überschrift des Beitrags darüber

Show don’t tell“ lautet ein bekannter Ratschlag für Autor*innen. Und auch ich als Rezensentin reite immer wieder auf dieser Weisheit herum. Einer meiner häufigsten Kritikpunkte an Büchern ist, dass zu wenig gezeigt wird. Was das bedeutet und ob es auch Ausnahmen gibt, erkläre ich in diesem Beitrag.

Hier geht es zum Beitrag.

7) Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald
Cover "Die Chroniken von Rotkäppchen": Auf dem Cover ist eine große rote Sillhouette eines Wolfes. In dieser ist die Sillhouette einer Frau mit Axt

Nachdem die meisten Menschen während einer Pandemie gestorben sind und die Gesellschaft zusammengebrochen ist, kämpft sich Red allein durch den Wald auf dem Weg zu ihrer Großmutter. Sie muss immer auf der Hut sein vor den Menschen, die nun die größte Bedrohung für sie darstellen. Doch Red kann sich verteidigen und auch wenn sie es lieber nicht tun möchte, ist sie bereit zu töten, wenn sie dadurch überleben kann.

Auch wenn ich etwas ganz anderes erwartet hatte, hat mir diese Dystopie mit Horror-Einschlägen doch gut gefallen. Die Charaktere waren glaubwürdig und die Geschichte rätselhaft und spannend. Leider hat das Ende mir überhaupt nicht gefallen, aber abgesehen davon ist auch dieser Band der Dunklen Chroniken empfehlenswert.

Hier geht es zur gesamten Rezension.

8) Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
Cover "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe": Das Cover hat verschiedene Farbblöcke nebeneinander mit einer weiblichen Figur, die sich nach hinten beugt

Olive ist Biologie-Doktorandin in Stanford. Um ihre beste Freundin davon zu überzeugen, dass diese ihren Ex daten kann, gerät sie in einige Verstrickungen, an deren Ende sie plötzlich den erstbesten Mann küsst, der ihr über den Weg läuft. Und das ist ausgerechnet Adam Carlsen, der Wissenschaftler, vor dem alle Doktoranden Angst haben. Während Olive sich immer weiter in der Situation verstrickt, um ihre wissenschaftliche Karriere nicht an den Nagel hängen zu müssen, lernt sie eine ganz andere Seite von Adam kennen.

Von diesem Buch habe ich wenig erwartet und dafür sehr viel bekommen. Neben einer richtig süßen Liebesgeschichte ging es viel um das Leben und die Probleme von Doktoranden. Die Autorin plauderte dabei aus dem Nähkästchen, was sehr erheiternd war.

Hier geht es zur gesamten Rezension.

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