Zwischen Fantasy, Dystopien, Romance, Historischen Romanen und Ankündigungen war in diesem Monat so ziemlich alles dabei und auch buchtechnisch war es insgesamt ein guter Monat. Auch wenn kein wirkliches Highlight dabei war, gab es auch kein Buch, das mir überhaupt nicht gefallen hätte.
1) My list of bodies I buried in the woods
Blake ist bekannt als der „Hellhound“ und arbeitet als Wirtschaftsprüferin beim höchsten Gangboss Amerikas. Als es in einer Gang, die ihm zugehörig ist, zu Auffälligkeiten kommt, wird sie gerufen. Die Zahlen machen sie schnell aufmerksam, doch auch Cole, der Boss der Gang, hat etwas an sich, das sie nicht so leicht abschütteln kann.
Wieder einmal habe ich mich ins Dark Romance Genre gewagt und eine Geschichte aus der Feder von Mina Humphrey gelesen. Leider war ich ausnahmsweise nicht ganz so begeistert wie sonst, was vor allem lag, dass ich mit beiden Protagonisten so meine Probleme hatte, wodurch mein Interesse an ihrer Beziehung auch nicht besonders groß war.
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2) Rumo & Die Wunder im Dunkeln
Als der junge Wolpertinger Rumo von Teufelszyklopen gefangen wird, beginnt seine abenteuerliche Reise. Während ihm eine Haifischmade das theoretische Wissen über das Kämpfen beibringt, muss er das Praktische selbst erlernen, um zu überleben. Auf seinem Weg muss er sich kupfernen Kerlen, toten Yetis und anderen Schrecken stellen.
Auch wenn dieser Roman zu den schwächeren des Autors gehört, ist er dennoch gewohnt humorvoll zu lesen und voller Kreativität. Ich liebe den Schreibstil von Walter Moers und bezweifle, dass ein Buch von ihm überhaupt wirklich schlecht sein kann, allerdings gab es in diesem hier schon einige größere Kritikpunkte.
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3) Die sieben Männer der Evelyn Hugo
Die Hollywood-Filmikone der 50er bis 80er Jahre, Evelyn Hugo, lebt ein eher zurückgezogenes Leben. Als sie der Journalistin Monique Grant anbietet, eine Biographie für sie zu schreiben, sieht diese es als große Chance für ihre Karriere. Doch Evelyn hat Monique aus einem bestimmten Grund ausgewählt und nach und nach zeigt sich, wie die beiden Frauen verbunden sind.
Um dieses Buch habe ich zunächst aus verschiedenen Gründen einen weiten Bogen gemacht, bin aber im Nachhinein froh, dass ich ihm dann doch eine Chance gegeben habe! Die Geschichte ist überraschend und wichtig und die Charaktere erstaunlich gut geschrieben!
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4) Alpakasommer – Gnadenhof und andere Gaunereien
Mira und Jack haben Drei-Linden zu einem Gnadenhof umgebaut und auch die ersten Tiere leben bereits dort. Neben der Alpakadame Duchess durften zwei Eselbrüder einziehen und auch Hühner aus der Legebatterie sollen jeden Tag eintreffen. Mira würde den Gnadenhof gerne mit Alpakawanderungen finanzieren und fährt dafür zum Yogi-Alpakahof Pachamama, wo Duchess hoffentlich vergesellschaftet werden soll. Jack bleibt alleine zurück, um den Hof zu schmeißen, als ein Kontakt aus seiner Vergangenheit sich meldet und ihm ein lukratives Angebot macht.
Auch der zweite Teil der Reihe rund um Mira, Jack und die Alpakadame Duchess besticht durch eine locker leichte Geschichte, welche man gut zwischendurch lesen kann und welche einem ein angenehm fluffiges Gefühl bescheren kann. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass einige der Handlungsstränge etwas fokussierter gewesen wären, kann ich das Buch insgesamt doch empfehlen.
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5) Der drakonische Lesemarathon
Herzliche Willkommen zum drakonischen Lesemarathon!
Du hast im September Lust ein unvergleichliches Abenteuer zu erleben – dann mach mit und queste dich durch dein Bücherregal.
In diesem Beitrag gibt es alle Infos, Aufgaben und dazu eine Menge Buchtipps.
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6) Calibans Krieg
Nach dem Vorfall auf Eros werden James Holden und seine Crew nach Ganymed geschickt, wo vor kurzem ein Gefecht zwischen Erde und Mars einen Großteil der Anlagen zerstört hat. Dort treffen sie auf Prax, dessen verschollene Tochter scheinbar in Verbindung steht mit der Forschung, welche zu den Geschehnissen auf Eros führten.
Gleichzeitig versucht die Marinesoldatin Bobbie ihre Vorgesetzten davon zu überzeugen, dass es ein Monster war, welches die Gefechte wirklich ausgelöst hatte.
Die Expanse-Reihe hat mich bereits als Serie begeistert und die Bücher stehen dem in nichts nach. Ich liebe die Geschichte, die gleichzeitig eine spannende Geschichte rund um ein rätselhaftes, außerirdisches Werkzeug erzählt und gleichzeitig auch eine liebevolle Freundesgruppe bestehend aus den unterschiedlichsten Charakteren beinhaltet.
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7) She who became the sun
1345 wird China von den Mongolen regiert. Im Süden des Landes gibt es eine große Hungersnot, während der zwei Kinder eine Prophezeiung erhalten. Während der Sohn Größe erreichen soll, heißt es, dass aus dem Mädchen Nichts wird. Doch der Sohn stirbt und das Mädchen übernimmt seine Identität. Als Zhu Chongba wird sie in einem Kloster ausgebildet und schließt sich später den Rebellen an, die das Land zurückerobern wollen. Alles, um die Größe, die ihrem Bruder versprochen wurde, selbst zu erhalten.
Dieser historische Fantasyroman erzählt eine Geschichte, in welcher Genderthematiken auseinandergenommen und hinterfragt werden. Diese nuancierten Betrachtungen sind meiner Meinung nach die größte Stärke des Buches. Etwas schwach waren dagegen die Perspektivwechsel im Mittelteil, welche meiner Meinung nach nicht gut gewählt waren.
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8) Neon Birds
Im Jahr 2101 ist ein großer Teil der Menschheit vom technischen Virus KAMI in zombieartige Cyborgs verwandelt worden. Diese wurden in Sperrzonen gesperrt. Soldaten, welche KAMI eindämmen, werden wie Stars gefeiert. Doch als ein Anschlag auf die Sicherheitssysteme einer Sperrzone Chaos auslöst, könnte die Zivilisation am Ende sein. Der frühere Soldat Okijen stellt sich zusammen mit dem Geheimagenten Flover, dem Studenten Luke und Andra, die weit von Technologie entfernt aufwuchs, der Katastrophe entgegen.
Dieses Buch wurde eine Zeitlang sehr gehyped und auch wenn ich es insgesamt gerne gelesen habe, kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Die Geschichte war sicherlich interessant, aber dem Schreibstil hätte eine gute Überarbeitung gutgetan.
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9) Ensel und Krete – Ein Zamonisches Märchen

In Baumingen kann man einen wunderbar sicheren Familienurlaub verbringen. Wenn man denn nicht von den sicheren Pfaden abweicht und in den tiefen Wald wandert. Natürlich tun die Geschwister Ensel und Krete aber genau das. Als sie sich im Wald verirren beginnt das Abenteuer.
Auch diese Geschichte aus der Feder von Walter Moers konnte mich wieder verzaubern und begeistern. Der Autor ist einfach ein Genie und ich liebe es, seine Geschichten zu lesen.
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